Dynamo Dresden torlos gegen SV Darmstadt

Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat sich gegen Dynamo Dresden zu einem torlosen Remis gezittert.

Für das Team von Trainer Dimitrios Grammozis war das Unentschieden gegen den Tabellennachbarn durchaus glücklich.

Vor 14.610 Zuschauern am Böllenfalltor waren die Gäste aus Sachsen am Freitagabend über weite Strecken das aktivere Team mit den besseren Gelegenheiten. Der Schwede Alexander Jeremejeff vergab die größte Chance zum Sieg, als er in der 82. Minute nur den Innenpfosten traf.

Ungenutzte Gelegenheiten für Dresden

In der Anfangsphase waren die Platzherren sichtlich um Wiedergutmachung nach der 0:4-Pleite beim VfL Osnabrück bemüht, wurden dabei durch Unkonzentriertheiten der Gäste begünstigt. Mit zunehmender Spieldauer kam Dresden besser in die Partie, hatte durch Patrick Ebert (38.), den Ex-Darmstädter Baris Atik (41.) und Sascha Horvath (45.) mehrere gute Chancen.

Pfiffe zur Halbzeit

Dynamo war insgesamt besser, es dauerte aber bis kurz vor der Halbzeit, bevor sie gefährlich vor das Tor kamen: Ein Freistoß von Patrick Ebert ging haarscharf neben das Tor (38.). Kurz darauf konnte Florian Stritzel eine Großchance von Baris Atik entschärfen. Folgerichtig ging es ohne Tore, aber mit vereinzelten Pfiffen der Zuschauer am Böllenfalltor in die Pause.

Nach der Pause agierten die Gäste schwungvoller, die größte Chance vergab Linus Wahlqvist, der aus kurzer Distanz verzog (55. Minute). Im Laufe der zweiten Hälfte kamen die Lilien allerdings besser ins Spiel und hatten nach einer guten Stunde durch Victor Palsson eine Kopfballchance.

Auch im zweiten Durchgang hatte Dresden weiter Vorteile. Erst nach gut einer Stunde hatte Darmstadt durch einen Kopfball von Victor Pálsson wieder eine gute Gelegenheit, blieb aber im Angriff ansonsten weitgehend harmlos.

Das Spiel verflachte zunehmend, bis zum nächsten Aufreger dauerte es bis zur 74. Minute: Alexander Jeremejeff brachte den Ball im Tor von Stritzel unter, stand dabei aber im Abseits. Auf der anderen wurde Marvin Mehlem per Distanzschuss gefährlich (76.). In der 81. Minute verhinderte der Pfosten den durchaus verdienten Siegtreffer von Jeremejeff. So behielten die Lilien am Ende immerhin einen Punkt in Darmstadt.

„Ich denke, dass das Ergebnis total in Ordnung geht„, sagte Lilien-Trainer Grammozis nach der Partie. „Ich bin mit dem Punkt sehr zufrieden.“ Ähnlich sah es Mittelfeld-Spieler Yannick Stark: „Jedem war bewusst, dass es heute ein schweres Stück Arbeit wird. Es war ein typisches Zweitliga-Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden.

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