Dynamo Dresden torlos gegen den 1. FC Heidenheim

Mission Klassenerhalt – Spiel 2 mit leistungsgerechtem 0:0

Gegen die SG Dynamo Dresden musste sich der 1. FC Heidenheim am Sonntag mit einer 0:0-Punkteteilung begnügen. Dynamo stellte sich einer schweren Aufgabe und konnte schließlich erhobenen Hauptes vom Feld gehen. Das Hinspiel hatte die SGD mit 2:1 knapp für sich entschieden. Das Remis hilft weder den Heidenheimern, die im Aufstiegskampf Federn lassen mussten, noch Dynamo als Tabellenletzter mit vier Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Dynamo hat damit dennoch den guten Eindruck aus dem KSC-Heimspiel bestätigt und kann weiter Hoffnung schöpfen für die Aktion Klassenerhalt. Nach sechs vergeblichen Anläufen brachte man endlich wieder Zählbares mit von einer Auswärtsfahrt.

Die 12 150 Zuschauer in der Heidenheimer Arena sahen ein phasenweise temporeiches Kampfspiel, dem aber zunächst etwas die Torraumszenen fehlten. Die erste Chance im Spiel für Dynamo! Chris Löwes Flanke von der linken Seite nimmt Schmidt aus neun Metern direkt aus der Drehung. Nur knapp rausch das Spielgerät unten links vorbei(8.). Und schon wieder ist Patrick Schmidt nahe am Torerfolg dran (9.)! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld geht es ratzfatz nach vorne. Marco Terrazzino gibt aus vollem Lauf vom linken Sechzehnmeterraum halbhoch vor den Fünfer. Dort verpasst der Angreifer mit dem langen Bein.

Erster Schuss der Gastgeber (19.)! Tobias Mohr fängt den Ball in der gegnerischen Hälfte ab und zieht aus 25 Metern ab, aber kein Problem für Kevin Broll, der zur Stelle ist. Marc Schnatterer kommt auch zum Schuss (26.), schließt aus 22 Metern ab, der Ball geht jedoch einen Meter über den Kasten. Aber jetzt ist mal ein bisschen Musik drin. Nach einer halben Stunde Spielzeit ist das Offensiv-Niveau eher arm. Heidenheim erarbeitete sich in den letzten Minuten ein kleines Chancenplus und hat mehr Ballbesitz. Dynamo ist hinten jedoch aufgestellt. Dynamo-Keeper Kevin Broll spielt einen Fehlpass nach außen (35.), Mohr fängt den Ball ab und spielt den Ball Richtung Kleindienst. In der Mitte klärt jedoch Kapitän Florian Ballas stark gegen seinen Gegenspieler und klärt die Aktion für seine Hintermannschaft. Beste Aktion bleibt die Großchance für Heidenheim (38.)! Nach einer Ecke von links kommt Patrick Mainka aus acht Metern zum Kopfball. Der Ball wird von Jannis Nikolaou gerade noch über die Latte gelenkt.

Beiden Mannschaften fehlte es an Geschwindigkeit und an Ideen im letzten Drittel. So kamen kaum Torchancen zustande. Torlos ging es zur Halbzeitpause in die Kabinen.

Die Anfangsphase der 2. Hälfte gehörte den Gastgebern

Dynamo erarbeitete sich hin und wieder Gegenangriffe, die aber meist im letzten Spieldrittel versanden. Da fehlt es an Genauigkeit im Passspiel. Heidenheim bleibt bis hierher die aktivere Mannschaft, zwingende Torchancen wollen aber nicht gelingen. Dynamo lässt sich kaum aus der Formation locken und hält am defensiven Spielplan fest. Tim Kleindienst kam auch durch, aber Broll und Löwe konnten gerade noch klären (53.). Drei Minuten später köpfte der frei gelassene Robert Leipertz über den Dynamo-Kasten. Danach stand die SGD wieder besser. Beinahe kommt Ondrej Petrák zum Abschluss (58.). Der Neuzugang vom 1. FC Nürnberg steht bei einer Löwe-Flanke von der linken Grundlinie am halbrechten Strafraum gut postiert, aber die Kugel geht über den Kasten. Erster Tausch bei der SGD (70.), Patrick Ebert verlässt das Spielfeld, Baris Atik kommt in die Partie. Der zweiter Tausch innerhalb weniger Minuten für Dynamo (72), Alexander Jeremejeff kommt, Patrick Schmidt muss weichen. Es sieht so aus, als wollte man die letzten Minuten etwas offensiver spielen. Nennenswerte Aktionen gab es aus Dynamo-Sicht nicht, bis Ondrej Petrak gegen seinen Landsmann Josef Husbauer ausgewechselt wird (81.).

Dynamo-Lattenknaller kurz vor Schluss

Dynamo hatte in den Schlussminuten die beste Chance des Spiels, als Josef Husbauer aus 20 Metern die Latte traf (86.). Jetzt geht es für Dynamo in den Endspurt. René Klingenburg gefährlich nach einer Ecke, verfehlt das Tor jedoch deutlich (87.). Auch Baris Atiks Ablage findet im Strafraum keinen Abnehmer (89.).

Insgesamt geht das Remis in diesem eher schwachen Match völlig in Ordnung. Dynamo holt sich also einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf.

alles zum Spiel

Nächste Spiele Dynamo Dresden:
SV Darmstadt 98 (H), FC St. Pauli (A), VfL Bochum 1848 (H)

Nächste Spiele 1. FC Heidenheim:
SV Sandhausen (A), 1. FC Nürnberg (H), Holstein Kiel (A)

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