Dynamo musste am Sonntag eine bittere Heimniederlage einstecken

Die Schützlinge von Trainer Maik Walpurgis verloren das Topspiel gegen Greuther Fürth vor fast 28.000 Zuschauern mit 0:1. Das Tor des Tages fiel fünf Minuten vor dem Ende und bescherte den “Kleeblättern” einen schmeichelhaften Dreier. Für Dynamo war es die zweite Niederlage unter dem neuen Cheftrainer.

Dresden blieb bei der Startelf der letzten Partie. Greuther Fürth veränderte dagegen einer Position und brachte Ideguchi für Green. Nach nur 29 Minuten verließ Yosuke Ideguchi von Fürth das Feld, Fabian Reese kam in die Partie. Chancen blieben so in der ersten Halbzeit ausgesprochen rar. Die ersten beiden guten Möglichkeiten hatten dabei die Gäste durch David Atanga und Sebastian Ernst. Dynamo war optisch überlegen und hatte mehr Ballbesitz, die besten Aktionen hoben sich die Schwarz-Gelben aber für die Schlussphase der ersten Halbzeit auf. Rico Benatelli prüfte mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf das kurze Eck Fürth-Keeper Sascha Burchert (38.). In der 45. Minute vollbrachte Dumic das Kunststück, die Kugel aus einem Meter über den Kasten zu zimmern. Der Abwehrspieler nahm eine Kopfballvorlage von Marco Hartmann direkt.

Bis Schiedsrichter Patrick Ittrich den ersten Durchlauf beendete, änderte sich am Zählerstand nichts mehr.

Zweite Halbzeit für Keita-Ruel

In der 66. Minute änderte Maik Walpurgis das Personal und brachte Niklas Kreuzer und Haris Duljevic mit einem Doppelwechsel für Linus Wahlqvist und Moussa Koné auf den Platz. Als fast schon nicht mehr mit einem Treffer zu rechnen war, gelang es Daniel Keita-Ruel doch noch Fürth in Führung zu bringen. In der 85. Minute lief Dynamo in einen Konter. Wittek passte wunderbar in den Lauf zu Daniel Keita-Ruel, der mit Links abzog.

Dynamo rutscht mit dieser Niederlage auf den achten Tabellenplatz ab. Dass die Abwehr ein gut funktionierender Mannschaftsteil von Dresden ist, zeigt sich daran, dass sie bislang nur acht Gegentore zugelassen hat.

Nächsten Samstag (13:00 Uhr) gastiert Dynamo beim 1. FC Magdeburg, Fürth empfängt zeitgleich den SSV Jahn Regensburg.