Derby: Erzgebirge Aue schlägt Dynamo Dresden 4:1

Auer Tor-Show gegen Dynamo

Erzgebirge Aue schiebt sich in der 2. Liga immer nähe an die Aufstiegsgänge heran. Im Sachsen-Duell gegen Dynamo Dresden präsentierten sich die Veilchen torhungrig. 

Erzgebirge Aue hat Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen aufgenommen. Aue entschied das Sachsen-Duell gegen Dynamo Dresden klar mit 4:1 (3:1) für sich und liegt als Tabellenvierter nur noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz.

Auer Doppeltorschützen

Dimitri Nazarov (27., Foulelfmeter, 39.) und Pascal Testroet (45.+2, 71.) sorgten in Aue für überraschend klare Verhältnisse und den 100. Heimsieg der Veilchen in der 2. Bundesliga. Moussa Kone (18.) hatte die Gäste aus der Landeshauptstadt nach einer starken Einzelleistung von Neuzugang Luka Stor in Führung gebracht.

Die Gäste erstmals mit Stor im Sturm neben Kone, Jeremejeff nur auf der Bank. Bei Aue kehrt Nazarov in die Start-Elf zurück.

Dynamo schon in der ersten Minute mit einer Riesen Chance, aber Männel rettet gegen den durchgebrochenen Atik.

Wenig später dann doch die Führung für Dresden: Atik steckt auf Stor durch, dessen Querpass schiebt Kone locker ein (18.). Schon das fünfte Saisontor des Senegalesen.
Die Veilchen nehemns hin und schlagen kurz darauf zurück! Dynamo-Verteidiger Wahlqvist lässt das Bein stehen, Hochscheidt fädelt geschickt ein. Den fälligen Elfmeter verwandelt Nazarov zum 1:1 (27.).

Jetzt ist Aue im Angriffs-Modus. Und auch gleich mit der Führung! Erneut Nazarov und er bedankt sich für eine Kopfball-Abwehr von Ballas direkt vor seine Füße, nagelt die Kugel aus 17 Metern unhaltbar rein (39.).

Der Jubel ist noch nicht ganz verklungen, da legt Aue noch vor der Pause nach: Kalig verlängert eine Riese-Ecke und Testroet köpft ein (45.). Die Dynamo-Abwehr sieht dabei ganz alt aus.

Nach dem Wiederanpfiff hat „Paco“ gleich die Chance zur Entscheidung, als ihn Dynamo-Verteidiger Wahlqvist erneut aus den Augen verliert. Aber der Ex-Dresdner köpft nach Ecke freistehend daneben (49.).

Dann wirds bitter für Dynamo: Kone verkürzte auch in der 61. Minute vermeintlich auf 2:3, der Treffer des Senegalesen wurde aber nach Videobeweis nicht anerkannt. Aue-Keeper Martin Männel war nach Ansicht der Unparteiischen zuvor von Dynamo-Kapitän Marco Hartmann im Fünfmeterraum unfair angegangen worden. Für Dresden riss damit eine Serie von fünf Ligaspielen ohne Niederlage.

Während Dynamo Dresden noch mit der Fehlentscheidung hadert, macht ausgerechnet Testroet gegen seinen Ex-Klub alles klar. Er vernascht Wahlqvist und knallt den Ball mit Power ins kurze Eck zum 4:1 (70.).

Danach feiern die Aue-Fans unter den 15 500 Zuschauern ausgelassen den Derby-Sieg, bei Dynamo ist dagegen nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage erstmal Wunden lecken Wunden lecken angesagt…

Dynamo bleibt nach der dritten Niederlage mit neun Punkten im hinteren Tabellenmittelfeld hängen.

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