Anfang fordert erneut Verstärkung für Dynamo

Verstärkung für Verteidigung und Offensive

Einen Monat ist es nun her, dass Dynamo-Coach Markus Anfang erstmals öffentlich weitere Verstärkung für den Kader gefordert hatte. Passiert ist seitdem noch nichts. Wohl auch deshalb erneuerte der 49-Jährige nun seine Forderung.

Vier externe Spieler hat Dynamon bislang unter Vertag genommen, doch dabei soll es nicht bleiben. „Zwei, drei Spieler brauchen wir auf jeden Fall noch im Kader„, wird Anfang in der „Sächsischen Zeitung“ zitiert. „Die Breite im Kader muss für eine lange Saison vorhanden sein und da müssen wir etwas tun.“ Damit wiederholte der gebürtige Kölner das, was er zuletzt schon mehrfach gefordert hatte. Bedarf besteht vor allem in der Innenverteidigung, wo mit Kevin Ehlers, Jakob Lewald und Tobias Kraulich derzeit nur drei Spieler zur Verfügung stehen. Claudio Kammerknecht könnte zwar ebenfalls im Abwehrzentrum spielen, ist aber als Außenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld eingeplant.

Auch für die Offensive sucht Dynamo noch, darüber hinaus könnte es auch noch einen defensiven Mittelfeldspieler an die Elbe ziehen. Für diese Position stellt sich seit Dienstag mit Tom Berger ein Probespieler vor. Am Mittwoch kam er zudem im Testspiel gegen Viertligist Hertha II (2:0) zum Einsatz. „Dafür, dass er erst zwei Trainingseinheiten absolviert hat, hat er das heute sehr schlau gelöst und ein ordentliches Spiel gemacht„, lobte Anfang. Gegen Ende der Woche soll entschieden werden, ob der 22-Jährige verpflichtet wird. „Wir gucken jetzt, ob er nächste Woche noch einmal dabei ist und müssen auch abwarten, was sein Plan ist. Wir können nicht nach zwei Tagen sagen, ob er gut oder schlecht ist.

Warum Drljaca weiterhin Stammkeeper ist

Derweil hat Anfang erklärt, warum im Tor die Wahl erneut auf Stefan Drljaca gefallen ist, der sich damit gegen Kevin Broll durchgesetzt hat. Demnach habe „keine Notwendigkeit“ bestanden, „zu wechseln und deswegen haben wir ‚Drille‘ auch erstmal zur Nummer eins gemacht. Das ist aber nicht in Stein gemeißelt und es zählt natürlich immer der Leistungsgedanke.“ Zudem betonte er: „Wir haben uns nicht gegen einen der beiden, sondern für einen der beiden entschieden. Drille hat es in der vergangenen Rückrunde und jetzt in der Vorbereitung gut gemacht und Brollo hat es in der Vorbereitung auch gut gemacht.“ Drljaca zeigte sich über das Vertrauen zuletzt dankbar – und zahlte es mit einer starken Leistung gegen Bielefeld zurück.

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