Heimsieg

Dynamo schlägt den MSV Duisburg mit 1:0 im Nachholspiel

Dynamo Dresden schlägt den MSV Duisburg und klettert auf Rang drei

Dynamo Dresden hat beim Debüt von Trainer Alexander Schmidt in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Sachsen bezwangen den MSV Duisburg nach zuvor vier Spielen ohne Sieg und Tor mit 1:0 (0:0). Christoph Daferner (77.) erlöste nach 435 torlosen Minuten die Mannschaft des zunächst bis Saisonende verpflichteten Schmidt.

Drei Tage nach der Beurlaubung von Markus Kauczinski kletterte Dynamo mit jetzt 62 Punkten auf Rang drei. Die Dresdner haben zudem ein Spiel weniger absolviert als Hansa Rostock (65) und der FC Ingolstadt (63), die aktuell die direkten Aufstiegsplätze belegen. Der MSV Duisburg, der zuvor sechs Spiele lang ungeschlagen war, bleibt mit 42 Punkten auf Rang 13.

Wunderdinge kann auch ein neuer Trainer nur selten bewirken. Auch Alexander Schmidt ist kein Zauberer. Der neue Coach von Dynamo Dresden hat es aber mit einer beherzten Ansprache, ein paar Umstellungen und mit einer Portion Glück geschafft, sein Team mental aufzurichten und zum ersten Dreier nach vier sieglosen Spielen zu führen. Gegen den MSV Duisburg gewann Dynamo mühevoll, aber nicht unverdient mit 1:0 (0:0). Christoph Daferner gelang das Tor des Tages in der 77. Minute, nachdem seine Mannschaft 515 Minuten ohne Treffer geblieben war. Dynamo kann bereits am Samstag im zweiten Nachholspiel beim KFC Uerdingen die Tabellenführung übernehmen.

Seine erste Bewährungsprobe ging Schmidt mit nur zwei personellen Änderungen in der Startelf an. Er wolle die Mannschaft nicht mit Neuerungen überfrachten, hatte der Augsburger vorab erklärt. So beließ er es dabei, den zuletzt gesperrten Kapitän Sebastian Mai wieder in die Viererkette einzubauen, aus der Niklas Kreuzer weichen musste. Vorn erhielt Philipp Hosiner den Vorzug vor Marvin Stefaniak, doch dem Österreicher hatte Schmidt einen neuen Job zugedacht. Der Eisenstädter spielte auf der Zehnerposition hinter dem Sturmduo Luka Stor/Christoph Daferner. Paul Will und Julius Kade agierten im Mittelfeld offensiver, Yannick Stark spielte allein auf der Sechserposition.

Dynamo übernimmt die Initiative

In neuem System begann Dynamo druckvoll, hatte aber Glück, nicht schon früh in Rückstand zu geraten. Nach einem Fehlpass von Torwart Kevin Broll kam Aziz Bouhaddouz (12.) frei zum Schuss, traf aber nur den Pfosten. Rund 20 Minuten später rette Dynamos Schlussmann jedoch mit einem sehenswerten Reflex nach einem Abpraller von Mitspieler Sebastian Mai. Ein Kopfballtor von des Dresdners Tim Knipping (22.) wurde wegen vermeintlichem Foulspiel von Schiedsrichter Asmir Osmanagic nicht anerkannt.

Pech für Dynamo, das wenig später aber Glück hatte, dass Broll ein Eigentor von Mai verhinderte (31.). Bouhaddouz senste dabei Mai um, doch dafür sah er nicht mal Gelb und Duisburg bekam einen Eckball (33.). Weitere fragwürdige Entscheidungen des Referees machten das Spiel kaputt, viel passierte bis zur Pause nicht mehr. Daferner hatte noch eine Chance, kam aber nicht richtig an den Ball, Weinkauf parierte (33.).

Daferner rettet den Abend

In der Pause reagierte Schmidt, nahm den taktisch überforderten Stor runter und brachte Agyemang Diawusie in die Partie. Dynamo hatte mehr vom Spiel, Will eine Schusschance, aber der Ball wurde noch von einem Duisburger zur Ecke abgefälscht (52.). Dann musste der Rotschopf runter, für ihn kam Kreuzer rein (53.). Es half nicht viel, vorn blieb Dynamo harmlos. Die Einwechslung von Panagiotis Vlachodimos (63./für Hosiner) war die Folge. Der Deutsch-Grieche hatte alsbald auch einen Konter, doch er verdaddelte den Ball im Strafraum anstatt zu schießen (64.). Da hatte der MSV mehr zu bieten: Bouhaddouz schoss nach einem Konter drüber (63.), Maximilian Jansen prüfte Broll nach einer Ecke per Kopf (67.), Vincent Vermeij schoss freistehend über das Tor (68.). Da hatten die Gastgeber Riesendusel.

Doch das Schöne am Fußball ist: Es kommt oft anders und zweitens, als man denkt. In der 77. Minute flankte Vlachodimos von der Eckfahne, Daferner verwandelte die Eingabe am kurzen Pfosten zum 1:0. Der Jubel war unbeschreiblich und fiel nach dem Abpfiff erst recht euphorisch aus. Dynamo überholte mit dem 19. Saisonsieg 1860 München und rückte auf Platz drei vor. Der Einstand von Alexander Schmidt ist geglückt, am Wochenende kann sein Team mit einem Sieg beim KFC Uerdingen sogar wieder Tabellenführer werden.

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Spieler Neuverpflichtung

Dynamo Dresden verpflichtet Alexander Schmidt als Chef-Trainer

Dynamo Dresden ist auf der Suche nach einem neuen Chef-Trainer schnell fündig geworden.

Nur einen Tag nach der Beurlaubung von Markus Kauczinski verpflichteten die Sachsen Alexander Schmidt. Der 52-Jährige übernimmt zunächst bis zum Ende der laufenden Saison und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

Alexander Schmidt hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, als erfahrener Trainer gemeinsam mit uns unsere Ziele in den verbleibenden sechs Spielen anzugehen„, sagte Sport-Geschäftsführer Ralf Becker und ergänzte: „Er kennt die 3. Liga und steht für eine offensive Grundidee des Fußballs.

Der gebürtige Augsburger Schmidt arbeitete als Trainer schon für 1860 München und Jahn Regensburg, zuletzt war er bis Februar 2021 als Cheftrainer des Drittliga-Aufsteigers Türkgücü München tätig. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit harter Arbeit, positiver Energie und absoluter Leidenschaft am Ende der Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreichen können„, sagte Schmidt.

Unter Vorgänger Kauczinski war der achtmalige DDR-Meister auf Rang vier abgerutscht, die Klub-Verantwortlichen befürchteten, dass das Saisonziel Aufstieg außer Reichweite gerät. Kauczinski wurde am Sonntagmorgen beurlaubt.

Schmidt trat bereits am Montag seinen neuen Job mit einer ersten Trainingseinheit an. Am Mittwoch wartet mit dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg (19:00 Uhr) die erste Herausforderung auf den neuen Coach. Die bisherigen Co-Trainer Heiko Scholz und Ferydoon Zandi bleiben Dynamo unter Schmidt erhalten.

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2.liga-Entlassungen

Markus Kauczinski mit sofortiger Wirkung beurlaubt

Cheftrainer Markus Kauczinski muss den Trainerposten räumen

Die SG Dynamo Dresden hat Cheftrainer Markus Kauczinski mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Sportgeschäftsführer Ralf Becker informierte den 51-Jährigen am Sonntagmorgen in einem persönlichen Gespräch über die Entscheidung des Vereins.

Die beiden Co-Trainer Heiko Scholz und Ferydoon Zandi werden das Auslaufen sowie das Spielersatztraining der Drittliga-Profis am Sonntagmorgen um 11 Uhr in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie leiten.

Um kurz nach 11 Uhr verließ Markus Kauczinski am Sonntagmorgen das Trainingsgelände am Messering 18 mit seinem Auto. Damit endet nach 16 Monaten und 15 Tagen die Amtszeit von Kauczinski als Cheftrainer der SG Dynamo Dresden.

Nach der 0:3-Heimniederlage am Samstag gegen den Halleschen FC ist die SGD – bei zwei Spielen weniger als die Konkurrenz – auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht. Becker: „Die Entwicklung zuletzt war nicht gut. Nach dem schwachen Auftritt in Unterhaching wollten wir das Heimspiel gegen Halle unbedingt gewinnen. Das war das Ziel von uns allen – gerade nach den letzten Partien. Leider haben wir das Spiel jedoch deutlich verloren.

In der kommenden Woche stehen dann zwei Nachholspiele auf dem Programm. Am Mittwoch empfangen die Schwarz-Gelben zunächst den MSV Duisburg im Rudolf-Harbig-Stadion, ehe es am Samstag nach Lotte geht, wo Dynamos Drittliga-Team auf den KFC Uerdingen trifft.

Es sind für uns jetzt noch sechs Spiele, in denen wir unbedingt unser Ziel, den Zweitliga-Aufstieg, erreichen wollen. Wir müssen so schnell wie möglich wieder Spiele gewinnen. Dafür werden wir jetzt noch mal alle Kräfte mobilisieren“, so Becker.

Markus Kauczinski hatte am 10. Dezember 2019 das Amt des Cheftrainers bei der SG Dynamo Dresden übernommen und einen Vertrag bis 30. Juni 2021 unterschrieben. In 51 Pflichtspielen unter seiner Verantwortung als SGD-Cheftrainer stehen 24 Siege, neun Unentschieden und 18 Niederlagen zu Buche.

Markus Kauczinski hat sich am Sonntag mit persönlichen Worten vom gesamten Drittliga-Team verabschiedet. Der 51-Jährige bedankte sich bei allen Spielern sowie dem Trainer- und Betreuerstab. Kauczinski wurde zuvor nach einem persönlichen Gespräch mit Sportgeschäftsführer Ralf Becker mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer bei der SGD beurlaubt.

Es waren 16 sehr ereignisreiche Monate für mich als Dynamo-Cheftrainer. Eine verrückte und intensive Zeit, die ich in meinem Leben nicht missen möchte. Ich habe Dresden und Dynamo lieben gelernt. Ich wünsche der Mannschaft und dem gesamten Verein nur das Beste für die Zukunft“, sagte Dynamos ehemaliger Cheftrainer Markus Kauczinski zum Abschied.

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Dynamo patzt im Aufstiegskampf gegen Halle

Dynamo Dresden hatte gegen die Gäste aus Sachsen-Anhalt nicht viel anzubieten und blieb verdientermaßen ohne Punktgewinn.

Die Schwarz-Gelben unterlagen dem Halleschen FC mit 0:3. Das Wort Aufstieg sollte in den kommenden Tagen keiner mehr in den Mund nehmen. Erstmal müssen die Dresdener wieder in die Spur kommen.Dynamo kann den Relegationsplatz nach dem nun vierten sieglosen Spiel in Folge nicht halten. Durch den Rückschlag rutscht das Team von Trainer Kauczinski auf den vierten Tabellenrang ab. Parallel gelang 1860 München nämlich ein 2:0-Erfolg bei Waldhof Mannheim.

Im Ostderby gegen den Halleschen FC enttäuschte die von elf Ausfällen und Corona-Zwangspause geplagte Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski auf ganzer Linie und verlor völlig zu Recht mit 0:3 (0:1). Für die Aufstiegshoffnungen der Schwarz-Gelben bedeutet die fast schon peinliche Niederlage einen herben Dämpfer, zumal die direkten Konkurrenten ihre Spiele auch noch alle gewannen.

Das ist und war mehr als harmlos! Es fehlt im Spiel an allem. Trainer Markus Kauczinski setzte auf einen Systemwechsel. Er ließ mit einer Viererkette spielen, davor mit einem Dreier-Mittelfeld und auch mit drei Leuten im Sturm. Das sorgte dafür, dass es Luka Stor in die Startelf kam. Erst zum zweiten Mal in seiner Dynamo-Zeit.

27 Minuten passierte auf dem Rasen so gut wie nichts. Dresden versuchte mit Ruhe, Struktur ins Spiel zu bekommen, den Rhythmus wieder aufzunehmen. Es spielte sich nahezu alles zwischen den Strafräumen ab. Der HFC war nicht wirklich stark, aber allemal gefährlicher als die Gastgeber, die vorm Tor völlig harmlos auftreten.

Von Dynamo kam fast nichts

Der schnelle Braydon Marvin Manu, der seinem Gegenspieler Löwe einige Male das Nachsehen gab, schoss drüber (20.), Julian Guttau – von Niklas Kreuzer nicht eng genug bewacht – setzte den Ball neben das Tor von Kevin Broll (21.). Kurz darauf musste Tim Knipping Terrence Boyd blocken (23.). Da kündigte sich ein Treffer der Gäste schon an, der in der 27. Minute dann auch prompt fiel: Ex-Dynamo Niklas Landgraf trug den Ball in die Hälfte der Gastgeber, spielte Manu an, der aus spitzem Winkel aufs Tor schoss. Broll lenkte den Ball noch zur Seite, von wo aus Antonios Papadopoulos aber zum 1:0 traf. Die verdiente Führung für das Team von Trainer Florian Schnorrenberg.

Von Dynamo, das sich kaum einmal durchspielen konnte, kam fast nichts. Ein Kopfball von Christoph Daferner nach Flanke von Marvin Stefaniak war schon alles, die Kugel wurde auch noch zur Ecke abgefälscht (38.). Selbst mit einem ruhenden Ball konnte die SGD aber nichts anfangen, kein Eckball vor der Pause brachte wirklich Torgefahr. Boyd hätte auf der Gegenseite aber noch erhöhen können, sein Kopfball aus dem Spiel heraus landete aber auf dem Tornetz (34.).

Halle erhöht nach der Pause

Den Willen mag man Dynamo gar nicht abschlagen, doch keiner fand irgendwie eine Lösung, mal zielstrebig gen HFC-Strafraum zu marschieren. Zudem wurde im Vorwärtsgang kaum mal ein Zweikampf gewonnen.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs kam Phillip Hosiner für Paul Will. Dynamo wurde jetzt etwas energischer. Halle stoppte den aufkeimenden Spielfluss immer wieder durch Fouls. Dresden belagerte nun die Hälfte der Gäste, doch zu echten Chancen reichte es nicht. Im Gegenteil, die Abwehr patze ein weiteres Mal. Eberwein setzte sich gegen Stefaniak und Kreuzer durch. Manu passte danach in die Mitte. Terence Boyd sprang die Kugel viel zu weit weg, aber genau in den Lauf von Eberwein, der vom Elfmeterpunkt keine Mühe hatte – 0:2 (62.). Dynamo mühte sich danach, aber wie schon in Durchgang fehlten die Ideen gegen Hallenser, die spielerisch nicht besser waren, aber effektiver.

Papadopoulos hatte gleich noch das 3:0 für den HFC auf dem Fuß, doch Broll parierte dessen Schuss mit einer Hand (68.). Kauczinski wechselte nun doppelt, wechselte für Stark und Stor Justin Löwe und Agyemang Diawusie ein (69.). Das brachte nicht viel, die Dresdner konnten weiter keine Torgefährlichkeit entwickeln. Sie kassierten sogar noch das 0:3, als Manu an der Strafraumgrenze völlig frei zum Schuss kam und Broll keine Chance ließ (78.). Das Ergebnis fiel hoch aus, aber nicht zu hoch. Dynamo war den Gästen an diesem Tag in keiner Weise gewachsen und ist in dieser Form kein Anwärter auf den Aufstieg mehr. Jetzt bedarf es einer grundlegenden Trendwende, wenn das Saisonziel doch noch erreicht werden soll.

Das Debakel und die Auswertung wird die Heimmannschaft von Markus Kauczinski sicherlich noch eine ganze Weile beschäftigen. Dynamo Dresden am Tiefpunkt! Den letzten Sieg und das letzte eigene Tor gab es am 17. März gegen Wiesbaden (1:0).

Für Trainer Markus Kauczinski brechen jetzt schwere Zeiten bei Dynamo an. Der Aufstieg ist zwar immer noch möglich. Fraglich nur, ob ihm der Verein die Wende noch zutraut. Nach der Pleite gegen Halle muss man ernsthaft daran zweifeln…

Rudolf Harbig Stadion 24.Apr.2021 14:00
Dynamo Dresden
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Hallescher FC
24.Apr.2021 14:00
Rudolf Harbig Stadion
SGD
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3
HFC
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Dynamo News

Zwei Spiele von Dynamo Dresden verschoben

Die kommenden beiden Ligaspiele des Drittligisten Dynamo Dresden sind aufgrund zweier positiver Coronafälle im Team abgesagt worden.

Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mit. Der Tabellenführer wäre am Samstag gegen den MSV Duisburg und am Dienstag beim KFC Uerdingen angetreten. Nachholtermine stehen noch nicht fest.

Dynamo war vom zuständigen Gesundheitsamt zunächst bis Montag in Team-Quarantäne geschickt worden, nachdem am vergangenen Dienstag erst Spieler Ransford-Yeboah Königsdörffer und zwei Tage später Pascal Sohm positiv auf das Virus getestet wurden. Wie Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker sagte, werden am Montag und Dienstag neue PCR-Testreihen durchgeführt.

„Wenn es keine weiteren Corona-Fälle geben sollte, dann können wir ab Mittwoch wieder in voller Mannschaftsstärke trainieren“, so Becker. Am Samstag (14.00 Uhr) in einer Woche empfängt Dresden den Halleschen FC. Spitzenreiter Dynamo liegt in der Tabelle mit derzeit 59 Punkten nur einen Punkt vor dem FC Ingolstadt auf Relegationsrang drei.

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Königsdörffer „Positiv“ getestet und in 14-tägiger Quarantäne

Beim Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden ist Ransford-Yeboah Königsdörffer positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, befindet sich der 19-Jährige nach positiven Resultaten am Dienstag im Schnelltest sowie PCR-Test in 14-tägiger häuslicher Quarantäne. Laut Klub weist der Angreifer leichte Symptome auf.

Für uns lautet das Gebot der Stunde, dass wir jetzt noch enger zusammenrücken müssen, um die Situation mit den vielen Ausfällen so anzunehmen, wie sie sich für uns derzeit darstellt„, erklärte Dynamo-Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

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Die neuen Bundesliga-Anstoßzeiten ab 2021/22

Mit dem neuen TV-Vertrag für die die Erst- und Zweitliga-Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 ändern sich auch die Anstoßzeiten.

Die neue Spielplan-Struktur ab 2021/22 und mindestens bis zur Saison 2024/25 stärkt den Stellenwert des Samstags und des Sonntags. Dazu hieß es im offiziellen Statement der DFL bereits Anfang März: „Die zehn Entlastungsspiele im Sinne der UEFA-Europa-League-Starter, die in der Bundesliga bislang jeweils zur Hälfte am Montagabend und am Sonntag ab 13.30 Uhr ausgetragen wurden, finden künftig alle am Sonntag um 19.30 Uhr statt. Die bisherige Bundesliga-Anstoßzeit am Sonntagabend um 18 Uhr wird auf 17.30 Uhr vorgezogen. Das Zweitliga-Topspiel wird vom Montagabend auf Samstag, 20.30 Uhr, verlegt.“ Außerdem neu: „In beiden Ligen wird der 33. Spieltag künftig als Regelspieltag mit gestaffelten Anstoßzeiten ausgetragen.“

Alle Termine im Überblick

Bundesliga

– Freitagsspiele finden wie gehabt um 20.30 Uhr statt
– Mehrere Partien steigen am Samstagnachmittag parallel ab 15.30 Uhr
– Das Bundesliga-Topspiel geht in bekannter Manier am Samstag ab 18.30 Uhr über die Bühne
– Neu ist: Am Sonntagabend wird die Anstoßzeit von 18 Uhr auf 17.30 Uhr wechseln
– Neu ist: Ab der Saison 2021/22 spielt die Bundesliga zehnmal am Sonntagabend um 19.30 Uhr
– Neu ist: Montagsspiele entfallen komplett

2. Bundesliga

– Freitagsspiele finden wie gehabt um 18.30 Uhr statt (spielt bei Zweitliga-Saisonstart die Bundesliga parallel noch nicht, rückt ein Duell auf 20.30 Uhr)
– Neu ist: Die Samstagsspiele steigen künftig um 13.30 Uhr statt um 13 Uhr
– Neu ist: Das ab 2021/22 abgeschaffte Montagabendspiel geht an Samstagen um 20.30 Uhr über die Bühne
– Am Sonntag bleibt die Anstoßzeit um 13.30 Uhr bestehen

– Neu ist auch: Der 33. Spieltag wird in beiden Top-Ligen ab der Saison 2021/22 gestaffelt stattfinden und nicht mehr wie bisher komplett am Samstagnachmittag (1. Bundesliga) bzw. Sonntagnachmittag (2. Bundesliga).

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SpVgg Unterhaching siegt gegen Dynamo mit 2:0

Dynamo Dresden mit peinlicher Niederlage gegen den Tabelleneltzten

.. und kann aus der Steilvorlage der Rivalen keinen Nutzten ziehen. Dabei war die Chance, im Aufstiegskampf Boden gut zu machen, so groß. Es war die fünfte Niederlage ohne Tor im Freistaat Bayern, das dritte Spiel ohne eigenen Treffer.

Die SGD leistetet sich am 31. Spieltag der 3. Liga beim Schlusslicht SpVgg Unterhaching eine peinliche 0:2 (0:1)-Niederlage und verpasste die Chance, den Vorsprung an der Tabellenspitze auszubauen. Das Gutean der ganzen Sache ist: Die Schwarz-Gelben bleiben Erster, bekommen aber mit dem TSV 1860 München weitere Konkurrenz im Aufstiegskampf.

SGD-Coach Markus Kauczinski wirbelte seine Truppe gegenüber dem 0:0 gegen den FC Hansa Rostock gehörig durcheinander. Niklas Kreuzer spielte für den verletzten Jonathan Meier, das war so erwartet worden. Zur Aufstellung gehörte auch Agyemang Diawusie, dieser kickte in diesem Jahr erst 13 Minuten, eine gegen Kaiserslautern, zwölf in Mannheim. Danach ward er nicht mehr gesehen. Er durfte nun von Beginn an ran, ebenso Marvin Stefaniak (letztmals in Mannheim von Beginn an) und Julius Kade. Dafür mussten Philipp Hosiner, Heinz Mörschel und Paul Will weichen.

Nur die Anfangsminuten machten Hoffnung

Und diese Rotation hätte sich beinahe früh ausgezahlt. Früh in der Partie näherten sich die Gäste dem Tor der Schützlinge von Trainer Arie van Lent an, ohne klare Torchancen herauszuspielen. Stefaniak wurde beim ersten Vorstoß (4.) wegen Abseits zurückgepfiffen, Tim Knippings Kopfball wurde zur Ecke abgefälscht. Den ersten Torschuss gab dann Hachings Moritz Heinrich aus der Distanz ab, doch Kevin Broll im Dresdner Tor machte sich lang und hielt (8.). In der 15. Minute steckte Kreuzer herrlich auf Stefaniak durch, der visierte die lange Ecke an, scheiterte aber an Hachings-Keeper Jo Coppens, der den Ball mit den Fingerspitzen um den langen Pfosten lenkte. Wenig später kam erneut Stefaniak aussichtsreich zum Abschluss, bekam aus 15 Metern aber nicht genügend Druck hinter den Ball.

Es blieben die beiden einzigen guten Angriffssituationen des Spitzenreiters, der sich ansonsten in vielen Zweikämpfen verzettelte und nicht wirklich zielstrebig nach vorn spielte. Unterhaching – ein Sieg in den letzten 16 Spielen und abgeschlagen Letzter – verteidigte eng und setzte Nadelstiche. Die ersten Schüsse verpufften.

Stephan Hain schockt Dynamo

Doch kurz vor der Pause schlug es ein: „Flankengott“ Markus Schwabl bediente Stephan Hain, der am höchsten stieg und ins lange Eck köpfte (40.). Keeper Kevin Broll streckte sich vergebens und Dynamo lief fortan einem Rückstand hinterher.

SGD in 2. Halbzeit mit einem neuen Sturm

Kauczinski reagierte. Christoph Daferner und Diawusie blieben in der Kabine, Pascal Sohm und Luka Stor bildeten das neue Angriffsduo. Besser wurde es aber nicht. Den Dresdnern fehlten Leichtigkeit und Entschlossenheit. Zudem krankte das Passspiel. Viele Bälle landeten in den Beinen des Gegners, Dynamo kam einfach nicht zum Abschluss. Die Hachinger hatten sich auch ihre Chancen ausgerechnet. Da sie nun zur Pause in Führung lagen, wollten sie ihren Vorsprung natürlich verteidigen und kämpften entschlossen. In dieser Form hatten das die Dresdner wohl nur bedingt erwartet und fanden auch diesmal nicht die geeigneten Mittel auf dem Weg nach vorn. Starks Schuss aus der zweiten Reihe in die Wolken war eine der wenigen Offensivaktionen, ansonsten gab es viel Krampf und Kampf.

Unterhaching zum Siegtreffer per Elfmeter

Haching nutzte den ersten Konter zur Vorentscheidung: Ransford Königsdörffer ging mit Jannis Turtschan im Strafraum ins Duell, Turtschan fiel, Schiedsrichter Tobias Schultes zeigte auf den Punkt. Kevin Broll war am Elfer von Christoph Greger noch dran, das 0:2 (57.) konnte er nicht verhindern. Spätestens jetzt hatten die Hachinger natürlich Oberwasser. Kauczinski reagierte mit einem weiteren Doppelwechsel, Will und Mörschel kamen für Stark und Stefaniak (63.). Nach vorn ging aber weiterhin wenig. Ehlers‘ Flankenversuch (67.) landete ebenso beim Gegner wie der Konter über Königsdörffer, der sich festlief (70.). Stor kam in der 76. Minute zentral vorm Tor gar nicht erst zum Abschluss, weil er zugestellt war und den Ball verlor.

Wenig später hatte Patrick Hasenhüttl mit seiner Direktabnahme sogar die Chance auf das 3:0, doch der Ball flog über Brolls Kasten (78.). In den letzten Spielminuten versuchte Kauczinski noch mal was: Stürmer Philipp Hosiner kam für Innenverteidiger Kevin Ehlers (85.) und holte sich eine Minute später gleich mal eine Gelbe Karte ab. Die Gastgeber agierten weiterhin geschickt und hielten die insgesamt enttäuschenden Dynamos auch in der Schlussphase vom eigenen Kasten fern. Dresden kam einfach nicht durch und verbuchte erst in der Nachspielzeit zwei gefährliche Abschlüsse. „Es fällt mir schwer, Worte zu finden. Wir sind nicht wie ein Spitzenreiter aufgetreten“, sagte SGD-Kapitän Sebastian Mai bei „Magenta“ und ärgerte sich, die Steilvorlage der Konkurrenz nicht genutzt zu haben: „Das ist unfassbar.“

Das sagten die Trainer

Markus Kauczinski (Dresden): „Wir haben uns das anders vorgestellt und es insgesamt nicht gut gemacht. Die ersten 20 Minuten waren okay. Danach hatten wir leichte Ballverluste. In der zweiten Halbzeit hatten wir uns soviel vorgenommen, aber nach dem Tor mussten wir hinterherrennen. Wir haben es dann zu sehr mit der Brechstange versucht, uns hat dann die spielerische Linie gefehlt, um die Angriffe besser auszuspielen. Der Kampfgeist war in Ordnung. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Jungs nicht wollten. Wir waren heute aber zu verkrampft. Sorgen mache ich mir nicht, aber Gedanken, wie wir so ein Spiel im Griff halten können.“

Arie van Lent (Unterhaching): „Wir können uns sehr über das Spiel freuen. Wir haben sehr viel Leidenschaft gezeigt, nur in den  ersten 20 Minuten haben wir uns schwer getan, dann sind wir immer mehr ins Spiel gekommen. Das Tor hat uns natürlich gut getan. Wir haben alles rausgehauen und bleiben am Leben.“

11.Apr.2021 14:00 | Alpenbauer Sportpark 3. Liga 2020-2021 | Spieltag 31
| Halbzeit: 1-0
Endstand
Spielstatistiken
Schüsse neben das Tor 2
Schüsse aufs Tor 7
Schüsse aufs Tor 4
Schüsse neben das Tor 5
2 Tore 0
7 Torschüsse 4
9 Schüsse insgesamt 9
47 Ballbesitz 53
2 Ecken 7
12 Fouls 14
0 Abseits 2
1 Gelbe Karten 2
0 Gelb/Rote Karte 0
0 Rote Karten 0
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Dynamo gegen Rostock mit Punkteteilung

Die SG Dynamo Dresden und der FC Hansa Rostock trennen sich im Spitzenspiel der 3. Liga mit einem torlosen Remis.

Damit bleib die SGD nach dem 30. Spieltag in der Tabelle auf Platz eins und halten die „Kogge“ mit einem Punkt Vorsprung weiter auf Distanz. Der Punkt tut keinem der beiden Teams weh, aber der lachende Dritte bleibt dadurch Ingolstadt, das trotz der Niederlage gestern weiter an Dresden und Rostock dranbleibt. Das Topspiel Erster gegen Zweiter hielt nicht wirklich, was es versprochen hatte. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie vor allem nicht verlieren wollten. Zumal Verfolger FC Ingolstadt am Vortag schon beim 1. FC Magdeburg gepatzt hatte. Somit verbuchten sowohl Hansa, das auch nach 38 Jahren weiter auf einen Pflichtspielsieg in Dresden warten muss, als auch Dynamo einen gewonnenen Punkt.

Intensives Duell mit wenig Chancen

Das Spiel im leeren Rudolf-Harbig-Stadion war von Beginn an intensiv: viele Zweikämpfe, einige Fouls. Dynamo hatte zunächst mehr Ballbesitz, Hansa hielt aber gut dagegen. Bis auf einen Abschluss von Kevin Ehlers (4.) gab es zunächst kaum Torchancen auf beiden Seiten. Beide Teams scheuten das letzte Risiko und schenkten sich nichts. Besonders die Defensivreihen waren sehr konzentriert. Lange kam einzig durch Standardsituationen ein Hauch von Gefahr auf.  Auch Rostocks Damian Roßbach (21.) wussten mit ihren an sich guten Kopfballchancen überhaupt nichts anzufangen. Ansonsten rieben sich die Akteure in intensiven, aber nicht überharten Zweikämpfen auf.

Die beste Möglichkeit der ersten Hälfte hatten die Hausherren. Yannick Starks Flugball fand Christoph Daferner, der vor dem Hansa-Tor noch einmal querlegte. Doch die Kopfballablage geriet ein bisschen zu steil. Philipp Hosiner brachte den Ball nicht mehr aufs Tor (29.). Richtig gefordert wurde Gäste-Keeper Markus Kolke allerdings nur beim Stark-Schuss fünf Minuten vor der Pause.

 

Offensiv hatte Dresden im zweiten Durchgang nahezu nichts mehr zu bieten, hielt hinten aber dicht. Nach dem Seitenwechsel kam dann Rostock besser in die Partie hinein. Bentley Baxter Bahn (49.) und Jan Löhmannsröben (52.) verpassten die Führung für die „Kogge“, später klärte Dynamos Abwehrchef Sebastian Mai gerade so vor dem einschussbereiten John Verhoek (64.). Von den Gastgebern kam nun nicht mehr viel nach vorn. Intensiv war es über das gesamte Spiel, aber der Unparteiische hatte über 90 Minuten alles im Griff und hielt es bei einer sehr fairen Partie. In der Folge fiel die Partie aber wieder in den Trott der ersten 45 Minuten ab. Ein Geniestreich von Löhmannsröben hätte dennoch fast für den Treffer des Tages gesorgt. Der Mittelfeldspieler, eigentlich ein Mann fürs Grobe, griff sieben Minuten vor dem Ende zum Hackentrick. Broll war geschlagen, der Ball verfehlte aber auch das Tor knapp. So blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden – und auch bei der Tabellenkonstellation: Dresden vor Hansa.

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