Dynamo News

Zwei Spiele von Dynamo Dresden verschoben

Die kommenden beiden Ligaspiele des Drittligisten Dynamo Dresden sind aufgrund zweier positiver Coronafälle im Team abgesagt worden.

Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mit. Der Tabellenführer wäre am Samstag gegen den MSV Duisburg und am Dienstag beim KFC Uerdingen angetreten. Nachholtermine stehen noch nicht fest.

Dynamo war vom zuständigen Gesundheitsamt zunächst bis Montag in Team-Quarantäne geschickt worden, nachdem am vergangenen Dienstag erst Spieler Ransford-Yeboah Königsdörffer und zwei Tage später Pascal Sohm positiv auf das Virus getestet wurden. Wie Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker sagte, werden am Montag und Dienstag neue PCR-Testreihen durchgeführt.

„Wenn es keine weiteren Corona-Fälle geben sollte, dann können wir ab Mittwoch wieder in voller Mannschaftsstärke trainieren“, so Becker. Am Samstag (14.00 Uhr) in einer Woche empfängt Dresden den Halleschen FC. Spitzenreiter Dynamo liegt in der Tabelle mit derzeit 59 Punkten nur einen Punkt vor dem FC Ingolstadt auf Relegationsrang drei.

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Königsdörffer „Positiv“ getestet und in 14-tägiger Quarantäne

Beim Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden ist Ransford-Yeboah Königsdörffer positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, befindet sich der 19-Jährige nach positiven Resultaten am Dienstag im Schnelltest sowie PCR-Test in 14-tägiger häuslicher Quarantäne. Laut Klub weist der Angreifer leichte Symptome auf.

Für uns lautet das Gebot der Stunde, dass wir jetzt noch enger zusammenrücken müssen, um die Situation mit den vielen Ausfällen so anzunehmen, wie sie sich für uns derzeit darstellt„, erklärte Dynamo-Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

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Die neuen Bundesliga-Anstoßzeiten ab 2021/22

Mit dem neuen TV-Vertrag für die die Erst- und Zweitliga-Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 ändern sich auch die Anstoßzeiten.

Die neue Spielplan-Struktur ab 2021/22 und mindestens bis zur Saison 2024/25 stärkt den Stellenwert des Samstags und des Sonntags. Dazu hieß es im offiziellen Statement der DFL bereits Anfang März: „Die zehn Entlastungsspiele im Sinne der UEFA-Europa-League-Starter, die in der Bundesliga bislang jeweils zur Hälfte am Montagabend und am Sonntag ab 13.30 Uhr ausgetragen wurden, finden künftig alle am Sonntag um 19.30 Uhr statt. Die bisherige Bundesliga-Anstoßzeit am Sonntagabend um 18 Uhr wird auf 17.30 Uhr vorgezogen. Das Zweitliga-Topspiel wird vom Montagabend auf Samstag, 20.30 Uhr, verlegt.“ Außerdem neu: „In beiden Ligen wird der 33. Spieltag künftig als Regelspieltag mit gestaffelten Anstoßzeiten ausgetragen.“

Alle Termine im Überblick

Bundesliga

– Freitagsspiele finden wie gehabt um 20.30 Uhr statt
– Mehrere Partien steigen am Samstagnachmittag parallel ab 15.30 Uhr
– Das Bundesliga-Topspiel geht in bekannter Manier am Samstag ab 18.30 Uhr über die Bühne
– Neu ist: Am Sonntagabend wird die Anstoßzeit von 18 Uhr auf 17.30 Uhr wechseln
– Neu ist: Ab der Saison 2021/22 spielt die Bundesliga zehnmal am Sonntagabend um 19.30 Uhr
– Neu ist: Montagsspiele entfallen komplett

2. Bundesliga

– Freitagsspiele finden wie gehabt um 18.30 Uhr statt (spielt bei Zweitliga-Saisonstart die Bundesliga parallel noch nicht, rückt ein Duell auf 20.30 Uhr)
– Neu ist: Die Samstagsspiele steigen künftig um 13.30 Uhr statt um 13 Uhr
– Neu ist: Das ab 2021/22 abgeschaffte Montagabendspiel geht an Samstagen um 20.30 Uhr über die Bühne
– Am Sonntag bleibt die Anstoßzeit um 13.30 Uhr bestehen

– Neu ist auch: Der 33. Spieltag wird in beiden Top-Ligen ab der Saison 2021/22 gestaffelt stattfinden und nicht mehr wie bisher komplett am Samstagnachmittag (1. Bundesliga) bzw. Sonntagnachmittag (2. Bundesliga).

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SpVgg Unterhaching siegt gegen Dynamo mit 2:0

Dynamo Dresden mit peinlicher Niederlage gegen den Tabelleneltzten

.. und kann aus der Steilvorlage der Rivalen keinen Nutzten ziehen. Dabei war die Chance, im Aufstiegskampf Boden gut zu machen, so groß. Es war die fünfte Niederlage ohne Tor im Freistaat Bayern, das dritte Spiel ohne eigenen Treffer.

Die SGD leistetet sich am 31. Spieltag der 3. Liga beim Schlusslicht SpVgg Unterhaching eine peinliche 0:2 (0:1)-Niederlage und verpasste die Chance, den Vorsprung an der Tabellenspitze auszubauen. Das Gutean der ganzen Sache ist: Die Schwarz-Gelben bleiben Erster, bekommen aber mit dem TSV 1860 München weitere Konkurrenz im Aufstiegskampf.

SGD-Coach Markus Kauczinski wirbelte seine Truppe gegenüber dem 0:0 gegen den FC Hansa Rostock gehörig durcheinander. Niklas Kreuzer spielte für den verletzten Jonathan Meier, das war so erwartet worden. Zur Aufstellung gehörte auch Agyemang Diawusie, dieser kickte in diesem Jahr erst 13 Minuten, eine gegen Kaiserslautern, zwölf in Mannheim. Danach ward er nicht mehr gesehen. Er durfte nun von Beginn an ran, ebenso Marvin Stefaniak (letztmals in Mannheim von Beginn an) und Julius Kade. Dafür mussten Philipp Hosiner, Heinz Mörschel und Paul Will weichen.

Nur die Anfangsminuten machten Hoffnung

Und diese Rotation hätte sich beinahe früh ausgezahlt. Früh in der Partie näherten sich die Gäste dem Tor der Schützlinge von Trainer Arie van Lent an, ohne klare Torchancen herauszuspielen. Stefaniak wurde beim ersten Vorstoß (4.) wegen Abseits zurückgepfiffen, Tim Knippings Kopfball wurde zur Ecke abgefälscht. Den ersten Torschuss gab dann Hachings Moritz Heinrich aus der Distanz ab, doch Kevin Broll im Dresdner Tor machte sich lang und hielt (8.). In der 15. Minute steckte Kreuzer herrlich auf Stefaniak durch, der visierte die lange Ecke an, scheiterte aber an Hachings-Keeper Jo Coppens, der den Ball mit den Fingerspitzen um den langen Pfosten lenkte. Wenig später kam erneut Stefaniak aussichtsreich zum Abschluss, bekam aus 15 Metern aber nicht genügend Druck hinter den Ball.

Es blieben die beiden einzigen guten Angriffssituationen des Spitzenreiters, der sich ansonsten in vielen Zweikämpfen verzettelte und nicht wirklich zielstrebig nach vorn spielte. Unterhaching – ein Sieg in den letzten 16 Spielen und abgeschlagen Letzter – verteidigte eng und setzte Nadelstiche. Die ersten Schüsse verpufften.

Stephan Hain schockt Dynamo

Doch kurz vor der Pause schlug es ein: „Flankengott“ Markus Schwabl bediente Stephan Hain, der am höchsten stieg und ins lange Eck köpfte (40.). Keeper Kevin Broll streckte sich vergebens und Dynamo lief fortan einem Rückstand hinterher.

SGD in 2. Halbzeit mit einem neuen Sturm

Kauczinski reagierte. Christoph Daferner und Diawusie blieben in der Kabine, Pascal Sohm und Luka Stor bildeten das neue Angriffsduo. Besser wurde es aber nicht. Den Dresdnern fehlten Leichtigkeit und Entschlossenheit. Zudem krankte das Passspiel. Viele Bälle landeten in den Beinen des Gegners, Dynamo kam einfach nicht zum Abschluss. Die Hachinger hatten sich auch ihre Chancen ausgerechnet. Da sie nun zur Pause in Führung lagen, wollten sie ihren Vorsprung natürlich verteidigen und kämpften entschlossen. In dieser Form hatten das die Dresdner wohl nur bedingt erwartet und fanden auch diesmal nicht die geeigneten Mittel auf dem Weg nach vorn. Starks Schuss aus der zweiten Reihe in die Wolken war eine der wenigen Offensivaktionen, ansonsten gab es viel Krampf und Kampf.

Unterhaching zum Siegtreffer per Elfmeter

Haching nutzte den ersten Konter zur Vorentscheidung: Ransford Königsdörffer ging mit Jannis Turtschan im Strafraum ins Duell, Turtschan fiel, Schiedsrichter Tobias Schultes zeigte auf den Punkt. Kevin Broll war am Elfer von Christoph Greger noch dran, das 0:2 (57.) konnte er nicht verhindern. Spätestens jetzt hatten die Hachinger natürlich Oberwasser. Kauczinski reagierte mit einem weiteren Doppelwechsel, Will und Mörschel kamen für Stark und Stefaniak (63.). Nach vorn ging aber weiterhin wenig. Ehlers‘ Flankenversuch (67.) landete ebenso beim Gegner wie der Konter über Königsdörffer, der sich festlief (70.). Stor kam in der 76. Minute zentral vorm Tor gar nicht erst zum Abschluss, weil er zugestellt war und den Ball verlor.

Wenig später hatte Patrick Hasenhüttl mit seiner Direktabnahme sogar die Chance auf das 3:0, doch der Ball flog über Brolls Kasten (78.). In den letzten Spielminuten versuchte Kauczinski noch mal was: Stürmer Philipp Hosiner kam für Innenverteidiger Kevin Ehlers (85.) und holte sich eine Minute später gleich mal eine Gelbe Karte ab. Die Gastgeber agierten weiterhin geschickt und hielten die insgesamt enttäuschenden Dynamos auch in der Schlussphase vom eigenen Kasten fern. Dresden kam einfach nicht durch und verbuchte erst in der Nachspielzeit zwei gefährliche Abschlüsse. „Es fällt mir schwer, Worte zu finden. Wir sind nicht wie ein Spitzenreiter aufgetreten“, sagte SGD-Kapitän Sebastian Mai bei „Magenta“ und ärgerte sich, die Steilvorlage der Konkurrenz nicht genutzt zu haben: „Das ist unfassbar.“

Das sagten die Trainer

Markus Kauczinski (Dresden): „Wir haben uns das anders vorgestellt und es insgesamt nicht gut gemacht. Die ersten 20 Minuten waren okay. Danach hatten wir leichte Ballverluste. In der zweiten Halbzeit hatten wir uns soviel vorgenommen, aber nach dem Tor mussten wir hinterherrennen. Wir haben es dann zu sehr mit der Brechstange versucht, uns hat dann die spielerische Linie gefehlt, um die Angriffe besser auszuspielen. Der Kampfgeist war in Ordnung. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Jungs nicht wollten. Wir waren heute aber zu verkrampft. Sorgen mache ich mir nicht, aber Gedanken, wie wir so ein Spiel im Griff halten können.“

Arie van Lent (Unterhaching): „Wir können uns sehr über das Spiel freuen. Wir haben sehr viel Leidenschaft gezeigt, nur in den  ersten 20 Minuten haben wir uns schwer getan, dann sind wir immer mehr ins Spiel gekommen. Das Tor hat uns natürlich gut getan. Wir haben alles rausgehauen und bleiben am Leben.“

11.Apr.2021 14:00 | Alpenbauer Sportpark 3. Liga 2020-2021 | Spieltag 31
| Halbzeit: 1-0
Endstand
Spielstatistiken
Schüsse neben das Tor 2
Schüsse aufs Tor 7
Schüsse aufs Tor 4
Schüsse neben das Tor 5
2 Tore 0
7 Torschüsse 4
9 Schüsse insgesamt 9
47 Ballbesitz 53
2 Ecken 7
12 Fouls 14
0 Abseits 2
1 Gelbe Karten 2
0 Gelb/Rote Karte 0
0 Rote Karten 0
0% Passquote 0%
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Dynamo gegen Rostock mit Punkteteilung

Die SG Dynamo Dresden und der FC Hansa Rostock trennen sich im Spitzenspiel der 3. Liga mit einem torlosen Remis.

Damit bleib die SGD nach dem 30. Spieltag in der Tabelle auf Platz eins und halten die „Kogge“ mit einem Punkt Vorsprung weiter auf Distanz. Der Punkt tut keinem der beiden Teams weh, aber der lachende Dritte bleibt dadurch Ingolstadt, das trotz der Niederlage gestern weiter an Dresden und Rostock dranbleibt. Das Topspiel Erster gegen Zweiter hielt nicht wirklich, was es versprochen hatte. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie vor allem nicht verlieren wollten. Zumal Verfolger FC Ingolstadt am Vortag schon beim 1. FC Magdeburg gepatzt hatte. Somit verbuchten sowohl Hansa, das auch nach 38 Jahren weiter auf einen Pflichtspielsieg in Dresden warten muss, als auch Dynamo einen gewonnenen Punkt.

Intensives Duell mit wenig Chancen

Das Spiel im leeren Rudolf-Harbig-Stadion war von Beginn an intensiv: viele Zweikämpfe, einige Fouls. Dynamo hatte zunächst mehr Ballbesitz, Hansa hielt aber gut dagegen. Bis auf einen Abschluss von Kevin Ehlers (4.) gab es zunächst kaum Torchancen auf beiden Seiten. Beide Teams scheuten das letzte Risiko und schenkten sich nichts. Besonders die Defensivreihen waren sehr konzentriert. Lange kam einzig durch Standardsituationen ein Hauch von Gefahr auf.  Auch Rostocks Damian Roßbach (21.) wussten mit ihren an sich guten Kopfballchancen überhaupt nichts anzufangen. Ansonsten rieben sich die Akteure in intensiven, aber nicht überharten Zweikämpfen auf.

Die beste Möglichkeit der ersten Hälfte hatten die Hausherren. Yannick Starks Flugball fand Christoph Daferner, der vor dem Hansa-Tor noch einmal querlegte. Doch die Kopfballablage geriet ein bisschen zu steil. Philipp Hosiner brachte den Ball nicht mehr aufs Tor (29.). Richtig gefordert wurde Gäste-Keeper Markus Kolke allerdings nur beim Stark-Schuss fünf Minuten vor der Pause.

 

Offensiv hatte Dresden im zweiten Durchgang nahezu nichts mehr zu bieten, hielt hinten aber dicht. Nach dem Seitenwechsel kam dann Rostock besser in die Partie hinein. Bentley Baxter Bahn (49.) und Jan Löhmannsröben (52.) verpassten die Führung für die „Kogge“, später klärte Dynamos Abwehrchef Sebastian Mai gerade so vor dem einschussbereiten John Verhoek (64.). Von den Gastgebern kam nun nicht mehr viel nach vorn. Intensiv war es über das gesamte Spiel, aber der Unparteiische hatte über 90 Minuten alles im Griff und hielt es bei einer sehr fairen Partie. In der Folge fiel die Partie aber wieder in den Trott der ersten 45 Minuten ab. Ein Geniestreich von Löhmannsröben hätte dennoch fast für den Treffer des Tages gesorgt. Der Mittelfeldspieler, eigentlich ein Mann fürs Grobe, griff sieben Minuten vor dem Ende zum Hackentrick. Broll war geschlagen, der Ball verfehlte aber auch das Tor knapp. So blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden – und auch bei der Tabellenkonstellation: Dresden vor Hansa.

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