Testspiel

Dynamo gewinnt Testspiel gegen Jena mit 5:0

Dynamo Dresden gewann am Donnerstag das Testspiel gegen Carl Zeiss Jena klar mit 5:0

Dabei konnte die zweite Garde etwas Spielpraxis sammeln und Chris Löwe feierte nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Um den Rhythmus in der Länderspielpause beizubehalten und den Anschlusskadern Spielpraxis zu verschaffen, hatte Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden am Donnerstag ein Testspiel gegen den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena eingeschoben. Die Partie endete am Nachmittag in der Walter-Fritzsch-Akademie mit einem standesgemäßen 5:0 (4:0)-Erfolg für den Favoriten. Zweimal Agyemang Diawusie (27., 36.), Marvin Stefaniak (10.), Luka Stor (14.) und Panagiotis Vlachodimos (77.) trafen für die Elf von Trainer Markus Kauczinski.

Dynamo machte von Beginn an ordentlich Dampf. Marvin Stefaniak eröffnete den Torreigen in der 11. Minute – sein erster Treffer seit der Rückkehr nach Dresden. Danach zeigte Agyemang Diawusie seine Stürmerqualitäten: Erst legte er Luka Stor das 2:0 auf (15.), dann netzte er gleich zweimal selber ein (26., 36.). Jena nur bei Standards gefährlich, da aber gleich dreimal im Pech (Latte, Pfosten). Man merkte den Gästen an, dass ihnen komplett die Spielpraxis fehlt. Das letzte Punktspiel gab’s am 1. November des Vorjahres (2:5-Pleite in Altglienicke), eine Saisonfortsetzung wird’s nicht mehr geben.

Weitere Chancen vergaben Stefaniak (Freistoß abgewehrt/23.) und Yannick Stark, der den Abpraller neben das Tor setzte (23.). Bei einer guten Flanke des auffälligen Diawusie verpasste Stor in der Mitte die Hereingabe (25.). In der 27. Minute aber legte Diawusie selbst das 3:0 nach, in der 36. Minute setzte er das 4:0 obendrauf. Der Ex-Ingolstädter konnte sich an diesem Tag wirklich für Drittliga-Einsätze empfehlen.

Jena hatte derweil auch einige gute Chancen: Fabian Eisele prüfte Patrick Wiegers im Dynamo-Tor per Kopf (28.), Matti Langer traf den Pfosten (34.), doch ein Treffer gelang den Thüringern nicht. Nach dem Seitenwechsel hatte sich zumindest Jenas Defensive besser auf den Drittliga-Spitzenreiter eingestellt. Dynamo-Chancen wurden seltener, Yannick Stark traf nach Stefaniak-Ecke nur die Latte (55.). Auch nicht in der zweiten Halbzeit, die Dynamo mit Vlachodimos für Niklas Kreuzer begann. Zunächst verzog der Grieche freistehend (66.), dann verschoss er auch noch einen an Diawusie verwirkten Foulelfmeter (67./gehalten). Zum Glück machte ,Pana` dann nach Vorarbeit von Leroy Kwadwo doch noch sein Tor – er traf zum 5:0-Enstand (77.).

Kurios: Zu einem unverhofften Einsatz kam auch Dresdens Torwarttrainer David Yelldell. Er vertrat souverän und fehlerlos einen Linienrichter, der am Abend vorm Spiel positiv auf Corona getestet wurde.

 

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Marco Hartmann

Marco Hartmann ist erfolgreich am Knie operiert worden

Marco Hartmann ist am Mittwoch erfolgreich am Knie operiert worden, wird in dieser Spiel-Saison jedoch nicht mehr für Dynamo Dresden spielen können.

Verletzung stammt aus dem letzten Jahr

Marco Hartmann hatte sich Anfang Dezember im Spiel gegen Uerdingen verletzt und seither immer wieder mit Problemen verbundenes Aufbautraining absolviert. Aufgrund der Operation ist nun klar, dass er in dieser Saison nicht mehr eingreifen kann. „Wie sich jeder denken kann, bin ich unglaublich enttäuscht, dass die Saison für mich nun vorzeitig beendet ist„, teilte der Spieler mit und will nun „die Jungs weiter so gut es geht von außen“ unterstützen. Seine Karriere will der 32-Jährige fortsetzen.

In der laufenden Saison bestritt Hartmann acht Liga-Spiele und erzielte zwei Tore. Seine Dresdner belegen aktuell Rang eins in der Drittliga-Tabelle – mit einem Punkt Vorsprung auf die Verfolger Rostock und Ingolstadt.
Wie die SGD vermeldet, unterzog sich Hartmann in München einer Refixation der Bizepssehne am Wadenbeinköpfchen des lädierten rechten Kniegelenks. Eine konservative Behandlung hatte zuvor nicht den erwünschten Erfolg gebracht. „Mir geht es den Umständen entsprechend gut„, sagte Dresdens dienstältester Spieler nach dem plangemäß verlaufenem Eingriff.

Leichte Entwarnung dafür bei Daferner

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Dynamo News

1860 mit spätem Sieg, Dynamo ohne Punkte im Aufstiegsrennen

Der TSV 1860 München besiegte Tabellenführer Dynamo Dresden mit 1:0

Phillipp Steinhart machte den Unterschied in der spannenden Drittliga-Partie: Der 28-Jährige sorgte in der 86. Minute für die späte Entscheidung.

Zum Abschluss des 29. Spieltags kam es zu einer echten Spitzen-Begegnung in der 3. Liga: Der Tabellen-Vierte, 1860 München, empfing Tabellenführer Dynamo Dresden. Beide Mannschaften trennten jedoch vor der Partie bereits 13 Punkte.
 Dynamo Dresden hat im Kampf um den Aufstieg einen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim Tabellenvierten 1860 München verloren die Kicker von Trainer Markus Kauczinski in einer ausgeglichenen Partie durch ein spätes Tor von Philipp Steinhart unglücklich mit 0:1 (0:0). So hat der Tabellenführer nach dem 29. Spieltag nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Verfolger aus Rostock und Ingolstadt.
Kauczinski ließ an der Grünwalder Stadion die gleiche Startelf auflaufen, die auch beim 1:0-Sieg am vergangenen Mittwoch gegen den SV Wehen Wiesbaden begonnen hatte. Sein Kollege Michael Köllner hielt es genauso, vertraute wieder der Anfangsformation vom 0:0 gegen Lübeck und ließ den Ex-Dresdner Dennis Erdmann auf der Bank, da der junge Semi Belkahia nach Erdmanns Rotsperre zweimal in der Innenverteidigung überzeugt hatte.

Doch bevor der Ball in der urtümlichen Spielstätte in Giesing rollte, gedachten die Profis dem am 2. März leblos in seinem Haus aufgefunden Kapitän der Sechziger-Meistermannschaft von 1966, Peter Grosser. Die Löwen-Legende wurde 82 Jahre alt.

Der Fokus richtete sich dann aber ganz auf das Spiel, das sofort Fahrt aufnahm. Nach einem Einwurf von Sebastian Mai tauchte der Ex-Sechziger Christoph Daferner vor TSV-Keeper Marco Hiller auf, scheiterte aber an selbigem. Nach zehn Minuten jubelte Daferner schon, doch sein aus Abseitsposition erzieltes Tor zählte nicht. Die Hausherren schockte das nicht, sie gingen engagiert zur Sache und hatten auch eine Großchance, als Sascha Mölders nach einer Ecke abzog, doch Kevin Broll lenkte die Kugel an die Latte (13.).

Das schürte den Kampfgeist der Gastgeber noch. Sie agierten giftig: Mölders sah für einen Trikotzupfer Gelb (16.), Richard Neudecker (20.) kassierte für ein Foul an Julius Kade ebenfalls Gelb. Wenig später sah Heinz Mörschel auf der Gegenseite den hellen Karton (25.) in einer zerfahrenen Partie, die von vielen Zweikämpfen und weniger von Kombinationen geprägt war. Daferner verletzte sich bei einem Foul leicht, musste in der 42. Minute runter. Für ihm kam Philipp Hosiner, ein anderer Ex-Löwe.

0:0 zur Pause

Löwen-Trainer Michael Köllner vertraute derselben Elf, die vergangenen Mittwoch 0:0 in Lübeck spielte. Auch Dynamo-Coach Markus Kauczinski nahm keine Wechsel gegenüber dem 1:0-Sieg gegen Wiesbaden vor. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie auf Augenhöhe, in der beide Teams hervorragende Torchancen kreierten. Doch sowohl Dresdens Christoph Daferner (8.) als auch Sechszig-Routinier Sascha Mölders (13.) scheiterten in der ersten Hälfte an guten Paraden der beiden Keeper Marco Hiller und Kevin Broll.

Gleiches Bild nach dem Pausenwechsel: Beide Mannschaften spielten druckvoll Richtung gegnerisches Tor, standen aber gleichzeitig sicher in der Defensive – bis zur Schlussphase. Eine Minute später war der Löwen-Schlussmann schon geschlagen, doch Königsdörffer schoss freistehend vorbei (84.). Das war die Riesenchance zum Siegtreffer, doch Dynamo ließ sie liegen.

Späte Entscheidung durch Steinhart

Im Gegenzug fiel das entscheidende 1:0 für die Hausherren: Stefan Lex dribbelte durch die Hälfte der Kauczinski-Elf und legte vor dem Sechzehner auf die linke Seite zum aufgerückten Steinhart. Der Abwehrspieler zog aus zwölf Metern ab und versenkte das Leder unhaltbar rechts unten im Netz. Es war bereits das fünfte Saisontor für den 28-Jährigen.

Das anschließende Anrennen von Dynamo blieb erfolglos, die Löwen feierten einen überraschenden Sieg gegen den Tabellenführer und fuhren drei Punkte ein. Der Rückstand für die Löwen auf den Relegationsplatz schmolz auf neun Zähler. Für die Gäste war es die erste Niederlage nach acht ungeschlagenen Spielen in Serie. Dresden konnte den Vorsprung in der Tabelle nicht weiter ausbauen und liegt mit 58 Punkten weiter einen Zähler vor den Verfolgern Hansa Rostock und FC Ingolstadt 04.

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Testspiel

Testspiel: FC Carl Zeiss Jena gegen Dynamo am 25.03.2021

Während der anstehenden Länderspielpause hat Dynamo Dresden ein Testspiel geplant

– nun stehen Gegner, Ort und Zeit fest.

Am Donnerstag soll der Drittliga-Spitzenreiter in der Landeshauptstadt auf den Regionalliga-Nordost-Vertreter FC Carl Zeiss Jena treffen – natürlich (leider) ohne Zuschauer.

Anstoß soll um 14 Uhr sein, wie die Thüringer am Samstag bekannt gaben.

Für den FCC dient der Test als Vorbereitung für den möglichen Restart in der Regionalliga Nordost.

Über diesen könnte am kommenden Montag in der nächsten Schalte der Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder entschieden werden.

Die Nordost-Staffel pausiert coronabedingt seit 1. November 2020.

Jena hatte schon letzte Woche Samstag einen Testkick gegen Ligakonkurrent BSG Chemie Leipzig geplant, der wegen des Kontakts einiger FCC-Akteure zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person aber vorsorglich abgesagt wurde.
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dynamo-hg4

1860 gegen Dynamo im FreeTV 18.30 Uhr live von MagentaSport

Duell der Traditions-Klubs wird im Free-TV übertragen

Das Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga zwischen 1860 München und Tabellenführer Dynamo Dresden wird am Montag ab 18.30 Uhr live von MagentaSport als Free-TV-Angebot unterbreitet.

Sascha Bandermann moderiert die Live-Übertragung mit Hintergrundberichten, Analysen und allen Infos zum 29. Spieltag. Unterstützt wird er von Rudi Bommer als Experte, Alexander Klich kommentiert das Kult-Duell. 13 Punkte trennen die Löwen als Tabellenvierten vom Spitzenreiter.

Ich traue Sechzig schon die Rolle des Spielverderbers zu. Sie haben sich vor allem gegen schwächere Gegner schwer getan. Gegen Dresden können sie ihre spielerischen Stärken einbringen„, sagte Bommer.

Zum dritten Mal in dieser Saison reist Spitzenreiter Dynamo Dresden ins legendäre Stadion an der Grünwalder Straße – und will nach zu-Null-Pleiten gegen Bayern II und Türkgücü nun am Montagabend (22. März, 19 Uhr und auf sport-im-osten.de) gegen den TSV 1860 endlich etwas Zählbares aus München mitnehmen. SGD-Cheftrainer Markus Kauczinski wehrte sich im Vorfeld gegen voreilige Zweitliga-Träumereien und erwartet „stürmische Löwen„. Die Drittligasaison geht in ihr letztes Viertel und natürlich verleitet ein Zeitpunkt wie dieser hin und wieder dazu, bei den Protagonisten des ambitionierten Spitzenreiters Dynamo Dresden nach ihren Gedanken an die nächsthöhere Spielklasse vorzufühlen.

Kauczinski: „Bringt nichts, in den Wolken zu hängen“

SGD-Cheftrainer Markus Kauczinski ist jedoch zu erfahren und vor allem erdverbunden genug, als davon aus der Reserve gelockt zu werden. Anstatt Schlagzeilen zu liefern, die ihm in ein paar Wochen womöglich noch um die Ohren fliegen, hinterließ er den zugeschalteten Berichterstattern auf Dynamos Freitagspressekonferenz freundlich, aber bestimmt: „Es bringt nichts mit dem Kopf in den Wolken zu hängen. Es sind immer noch 30 Punkte zu vergeben, eine ungeheure Zahl. Man muss sich immer wieder neu beweisen.“

Neu beweisen, heißt aktuell beim schon mit zwölf Punkten Rückstand auf Rang zwei und drei einstweilen distanzierten Tabellenvierten TSV 1860 an der Grünwalder Straße. „Wir freuen uns. Montagabend in München, zwei Kultklubs, wieder ein Spitzenspiel vor der Brust“, sagte Kauczinski und blickte voraus auf „stürmische Sechziger, die sowieso spielerisch gut sind. Es wird wieder auf Kleinigkeiten ankommen, die wir hoffentlich auf unsere Seite zu ziehen.“

Dynamos Cheftrainer hat das Hinspiel „in guter Erinnerung“

Auch wenn der 51-Jährige unermüdlich das Jetzt, die nächste Aufgabe, den nächsten Schritt in Richtung sehnlich erhofften Wiederaufstieg betont, wehrte er sich anlässlich der Partie in der bayerischen Landeshauptstadt nicht gegen einen kurzen Blick auf die „ganz enge, umkämpfte Kiste im Hinspiel“ vor knapp vier Monaten: Dynamo gewann trotz eines zwischenzeitlichen Rückstandes noch 2:1.

„Ich habe das Spiel in guter Erinnerung – das war ein Startpunkt, an dem etwas Neues angefangen und man gemerkt hat, dass man richtig erfolgreich sein kann“, sagte Kauczinski und ergänzte: „Wir sind nicht mehr die Mannschaft, die wir waren, sondern es hat eine Entwicklung stattgefunden.“ Eine bemerkenswerte sogar: Nach ihrem wankelmütigem Ligastart (13 Punkte aus den ersten neun Spielen) holten die Schwarz-Gelben beginnend mit jenem Sieg über die „Löwen“ seitdem definitiv aufstiegswürdige 45 weitere Zähler aus 19 Partien.

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Heimsieg

Tabellenführung ausgebaut, Sieg gegen Wehen Wiesbaden

Dynamo Dresden hat sich im enger werdenden Aufstiegsrennen an der Tabellenspitze behauptet

..und die Position sogar noch ausgebaut. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski gewann ihr Nachholspiel aus der Hinrunde gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 1:0 (1:0). In einem an Höhepunkten armen Spiel traf Pascal Sohm früh zum Sieg. Warum Dynamo die beste Defensive der Liga stellt, war beim 1:0-Sieg gegen Wiesbaden zu sehen. Vorn war bis auf den Treffer von Pascal Sohm zu wenig los, hinten dafür waren alle zu 100 Prozent da.

Durch den Punktverlust der Ingolstädter beim 1:1 in Verl war der „Dreier“ gegen die Hessen doppelt wertvoll. Dynamo führt die Tabelle jetzt wieder mit vier Punkten Vorsprung an. Bereits 13 Punkte liegen die Sachsen nun vor einem Nichtaufstiegsrang.

Kauczinski nahm vor Spielbeginn nur eine Änderung in der Startelf gegenüber dem 1:1 gegen Saarbrücken vor: Pascal Sohm erhielt nach seinem Joker-Tor den Vorzug vor Philipp Hosiner. Sein Treffer und Hosiners mäßige Leistung gegen die Saarländer waren aber nicht die einzigen Gründe für den Wechsel, denn Sohm ist etwas größer und körperlich robuster als der Österreicher und das sollte den Dresdnern gegen die physisch starken Gäste helfen, ihnen einen Tick mehr Wucht verleihen. SVWW-Coach Rüdiger Rehm stellte gegenüber der 1:2-Niederlage gegen Ingolstadt dreimal um. Statt Florian Carstens und den jeweils gesperrten Moritz Kuhn und Dennis Kempe liefen zum Anfang Jakov Medic, Lucas Brumme und Phillip Tietz auf.

Sohm mit früher Führung zum 1:0

Dynamo Dresden nahm sofort Fahrt auf und ging mit Vollgas in die Partie. Bereits nach zwei Minuten lag die SGD-Führung in der Luft, doch der Heber von Christoph Daferner über SVWW-Keeper Tim Boss hinweg wurde von Sascha Mockenhaupt in höchster Not geklärt. Dann ein schnell vorgetragenen Angriff über Kevin Broll, Kevin Ehlers und Ransford-Yeboah Königsdörffer landete der Ball bei Christoph Daferner. Der flankte von rechts in die Mitte, Heinz Mörschel verlängerte und Sohm köpfte am zweiten Pfosten zum 1:0 ein (11.).

Wehen Wiesbaden ungefährlich

Eine sehenswerte Aktion der Gastgeber, die deutlich mutiger in die Partie gegangen waren als noch gegen Saarbrücken. Sohm hatte auch bald die nächste Chance, doch diesmal konnte der anfangs nervös wirkende Ex-Dynamo Tim Boss im Tor der Gäste den Kopfball nach Vorarbeit von Daferner halten (21.).

Der anfängliche Schwung der Gastgeber ließ aber dann merklich nach, Wehen Wiesbaden fing die Dresdner im Mittelfeld früher ab, unterband gegnerische Torchancen und suchte selbst den Weg nach vorn. Oft waren es lange Bälle, die die Hessen spielten. Philipp Tietz kam auch einmal zum Schuss, doch er verzog deutlich (33.). Danach versäumten es aber die Schwarz-Gelben, mit einem zweiten Treffer für mehr Sicherheit zu sorgen. Wehen Wiesbaden verschaffte sich immer mehr Luft, zu hochkarätigen Torchancen kamen sie aber nicht.

Dynamo hat starke Abwehrleistung gezeigt

Das setzte sich in der zweiten Halbzeit zunächst fort, aber dann war Hakan Gustaf Nilsson plötzlich frei und Dynamo musste sich bei Broll bedanken, der das 1:1 mit einer starken Parade verhinderte (63.). Von den Hausherren war in der Offensive immer weniger zu sehen, die Pace gaben die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste vor. Dresden stand aber im Zentrum sicher und konnte alles klären, was Richtung eigenes Tor kam. Der Spitzenreiter setzte auf gelegentliche Nadelstiche, letztendlich reichte das 1:0 für drei Punkte.

Das reichte am Mittwoch, weil Dynamo in jedem Zweikampf präsent war. Ist das der Modus, den Dynamo für den Zweitliga-Aufstieg braucht? „Zu 100 Prozent„, sagte so Mai, „Man hat es gesehen, wir haben uns gegenseitig gepusht. Wir waren extrem heiß, das Ding zu gewinnen. Das müssen wir mitnehmen für die nächsten Spiele„.

Stimmen zum Spiel

Rüdiger Rehm (Trainer Wehen Wiesbaden): „Die Niederlage sitzt natürlich tief, weil wir in den ersten zehn Minuten das Spiel verloren haben. Wir haben dann 80 Minuten dominiert. Aber bis wir uns in den ersten Minuten sortiert hatten, war das 1:0 schon da. Trotzdem kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Ich glaube, es gab selten eine Mannschaft, die in Dresden so dominiert und so wenig zugelassen hat.“

Markus Kauczinski (Trainer Dynamo Dresden): „Wir waren diesen einen Tick, dieses eine Tor auch besser. Am Anfang haben wir richtig gute Chancen gehabt, richtig gut kombiniert. Danach war es ein absolutes Kampfspiel. Den einen oder anderen Konter hätten wir am Ende sicher besser fahren können. Wir sind gut drauf, das hat man gesehen. Die vier Tage reichen, um für 1860 München wieder topfit zu sein.“

Pascal Sohm (Dynamos 1:0-Schütze): „Wir haben eine phänomenale Abwehrleistung gezeigt. Wir haben uns in jeden Ball reingeworfen, gekämpft. Das gehört auch dazu. Am Ende gehen wir als verdienter Sieger vom Platz.“

Dynamo muss nun im nächsten schweren Spiel bei 1860 München ran (Montag 22.03.2021-Anstoß 19:00 Uhr), Wehen Wiesbaden spielt einen Tag vorher beim FSV Zwickau.

Rudolf Harbig Stadion 17.Mrz.2021 19:00
Dynamo Dresden
1 0
SV Wehen Wiesbaden
17.Mrz.2021 19:00
Rudolf Harbig Stadion
SGD
1
0
SVW

 

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DFB Pokal Spiel

DFB-Pokal Halbfinale live bei der ARD

Die Halbfinals im DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund und Holstein Kiel sowie dem Gewinner der Partie Jahn Regenburg gegen Werder Bremen und RB Leipzig werden live in der „ARD“ übertragen.

Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bei der Bekanntgabe der zeitgenauen Ansetzung mit. Beide Partien sind auch beim Pay-TV Sender „Sky“ live zu sehen.

Der BVB empfängt die Bayern-Bezwinger aus Kiel am 1. Mai (20:30 Uhr). Einen Tag später (20:30 Uhr) muss Leipzig beim Sieger des noch ausstehenden Viertelfinals zwischen Regensburg und Bremen ran. Die Partie war wegen eines Corona-Ausbruchs beim Zweitligisten auf den 7. April (18:30 Uhr) verlegt worden.

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Dynamo Hintergrund 5

Dynamo Dresden mit Punkteteilung gegen Saarbrücken

Tabellenführer Dynamo Dresden lässt im Rennen um die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga zwei Punkte liegen

Im Spitzenspiel der 3. Liga gegen den Tabellenvierten 1. FC Saarbrücken kamen die Sachsen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, der Vorsprung schrumpfte auf zwei Zähler gegenüber dem FC Ingolstadt, der in Wiesbaden drei Punkte holte.

Manuel Zeitz (58.) brachte die Gäste im Rudolf-Harbig-Stadion in Führung, doch der zur Halbzeit eingewechselte Pascal Sohm (62.) glich zum Remis aus.

Lattenkracher von den Saarländern

Dynamo ging nach zuletzt zwei 4:0 Siegen mit viel Selbstvertrauen in die Partie, Dresdens Coach Markus Kauczinski vertraute der Startelf, die zuletzt in Meppen siegreich war. Das Spitzenspiel begann zwar vielversprechend, hatte in den ersten 45 Minuten aber nicht viel zu bieten.  Doch die mit 17 Saisonsiegen erfolgsverwöhnten Dresdner wären kurz nach dem Abpfiff beinahe kalt erwischt worden. Nach nur sieben Minuten hatten die Gäste die erste Großchance, Angreifer Sebastian Jacob wurde von Julian Günther-Schmidt freigespielt und scheiterte aus Nahdistanz an der Unterkante der Latte. Dynamo bekam das Geschehen danach mehr und mehr in den Griff, wurde aber nur kurz vor der Pause durch einen Freistoß von Paul Will, gefährlich. Saarbrücken konnte aber klären.

FCS-Pressing bis zum Tor

Saarbrücken blieb ein unangenehmer, ein guter Kontrahent. Das Spiel bot jetzt auch mehr Torraumszenen. Zunächst traf Zeitz nach einer Ecke per Kopf zur Gästeführung. Diese jedoch hielt nur vier Minuten. Pascal Sohm traf nach einer sehenswerten Einzelaktion von Ransford Königsdörffer unbedrängt zum Dresdner Ausgleich. Nun war Dynamo erwacht und zog das Spiel besser auf, arbeitete sich rein und hatte Chancen. Nach einer Ecke von Will köpfte Knipping (70.), aber Daniel Batz reagierte überragend.

Anschließend hätten beide Teams das Spiel für sich entscheiden können, wobei die Hausherren die besseren Torchancen für sich verbuchen konnten. Doch weder Tim Knipping (72.) und Julius Kade (82.) noch Jonathan Meier (87.) konnten den Ball im Tor unterbringen. Auf der Gegenseite verpasste Saarbrückens Minos Gouras (80.) nur knapp das 2:1. So blieb es beim letztlich leistungsgerechten Remis. Nach dem 1:1 im Hinspiel konnte Dresden den 1. FC Saarbrücken wieder nicht schlagen. Der Aufstiegszug dürfte für den Viertplatzierten aus dem Saarland dennoch abgefahren sein.

Das sagten die Trainer

Lukas Kwasniok (Saarbrücken): „Wir haben zu Beginn die hundertprozentige Torchance. Da müssen wir in Führung gehen. Aber das ist uns nicht gelungen. Wir haben bis zur Halbzeit nichts zugelassen und sind in Führung gegangen. Dann haben wir mit gefühlt der ersten Aktion aus dem Spiel den Ausgleich bekommen. Wir wollen nicht vermessen sein – nach dem Spielverlauf wäre mehr drin gewesen. Aber nach 90 Minuten ein absolut leistungsgerechtes 1:1. Wenn Du in Dresden gewinnen willst, hilft es, wenn Du früh in Führung gehst. Wir haben bei der besten Mannschaft der Liga ein Spiel auf Augenhöhe abgeliefert.“

Markus Kauczinski (Dresden): „Es war ein taktisches Spiel. Sie haben uns sehr viel Raum gegeben, haben auf Konter gewartet. Wir hätten mit Sicherheit Dinge besser machen können. Trotzdem hatten wir am Ende noch drei dicke Möglichkeiten. Da können wir das Spiel auch für uns entscheiden. In der Halbzeit habe ich gesagt, dass wir nach vorn mehr machen müssen. Gegen einen Gegner, der mit schnellen Spitzen auf das Umschalten wartet, brauchst Du immer auch kontrolle. Trotzdem wollten wir das Spiel über die Außen schneller machen.“

Rudolf Harbig Stadion 13.Mrz.2021 14:00
Dynamo Dresden
1 1
1. FC Saarbrücken
13.Mrz.2021 14:00
Rudolf Harbig Stadion
SGD
1
1
FCS

Dynamo hat am kommenden Mittwoch sein Nachholspiel vom 19. Spieltagen gegen Wehen Wiesbaden. Am 22.03.2021 geht es dann zum Auswärtsspiel bei 1860 München. Die Saarländer erwarten bereits am Freitag im Heimspiel Viktoria Köln.

 

 

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Vorschau

Vorschau: Dynamo Dresden gegen 1.FC Saarbrücken

Dynamo Dresden wandelte zuletzt auf dem Erfolgspfad

Während Dynamo nach dem 4:0 über den SV Meppen mit breiter Brust antritt, musste sich Saarbrücken zuletzt mit 1:2 geschlagen geben. Im Hinspiel hatte ein Tor den entscheidenden Unterschied gemacht. Damals hatte 1. FC Saarbrücken mit 2:1 gewonnen.

Angesichts der guten Heimstatistik (8-3-1) dürfte Dynamo Dresden selbstbewusst antreten. Mit 54 Zählern führt der Gastgeber das Klassement der 3. Liga souverän an. Der Defensivverbund von Dynamo ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst 22 kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. Sechs Niederlagen trüben die Bilanz von Dynamo Dresden mit ansonsten 17 Siegen und drei Remis. Der Ertrag der letzten Spiele ist grundsolide – 13 Punkte aus den letzten fünf Partien holte Dynamo. Saarbrücken bekleidet mit 44 Zählern Tabellenposition vier. Die Stärke der Gäste liegt in der Offensive – mit insgesamt 47 erzielten Treffern. 1. FC Saarbrücken verbuchte zwölf Siege, acht Unentschieden und sieben Niederlagen auf der Habenseite.

Gegen Dynamo Dresden rechnet sich Saarbrücken insgeheim etwas aus – gleichwohl geht Dynamo leicht favorisiert ins Spiel.

Dynamo – Statistik & aktuelle Form

Wenn es in den letzten Wochen beim Spitzenreiter aus Dresden ein kleines Sorgenkind gab, dann war es Angreifer Philipp Hosiner. Der Österreicher wartete sechs Begegnungen auf einen Treffer, obwohl die Offensive seine Mannschaft Tore am Fließband erzielte. Doch auch die Flaute des 31-Jährigen wurde beim 4:0 in Meppen am letzten Wochenende beendet. Er konnte sich genau wie sein Sturm-Kollege Christoph Daferner in die Torschützenliste eintragen. Ist die Offensive von Dynamo weiter in Torlaune?

Der Mann des Spiels war diesmal ganz klar Heinz Mörschel mit einem Doppelpack und einer überragenden Leistung. Mit dem gleichen klaren Resultat wurde zuvor schon der FC Ingolstadt im Spitzenspiel von Liga 3 geschlagen und mit 16 von 18 möglichen Punkten aus den letzten sechs Ligaspielen schein die SGD auf dem Weg zum Wiederaufstieg derzeit kaum zu stoppen. Trainer Markus Kauczinski hat eigentlich überhaupt keinen Grund, seine erfolgreiche Startformation zu verändern.

Die Gastgeber hatten unter der Woche spielfrei und werden topfit und hochmotiviert in das Heimspiel am Samstag gehen. Zu Hause gab es in dieser Spielzeit erst eine Pleite am sechsten Spieltag und seitdem wurden sieben von neun Begegnungen gewonnen (zwei Remis). Platz 1 in der Tabelle von Liga 3 ist Dynamo an diesem Wochenende selbst mit einer Niederlage nicht zu nehmen. Allerdings will die Elf von Markus Kauczinski das Polster weiter ausbauen und den nächsten Schritt in Richtung Liga 2 gehen. Im Grunde genommen spricht zwischen Dresden und Saarbrücken nichts gegen einen Tipp auf die Hausherren, wenn diese die Konzentration hochhalten und ihren Gegner nach der Pleite unter der Woche nicht unterschätzen.

Saarbrücken – Statistik & aktuelle Form

Die Begegnung unter der Woche gegen den FSV Zwickau ist gleich in doppelter Hinsicht ein Nachteil für den Liganeuling aus dem Saarland. Beim 1:2 musste das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen ein wenig abreißen lassen und wurde für die seit Wochen abfallende Form erstmals so richtig bestraft. Verspielt Saarbrücken die Aufstiegshoffnungen? Unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und ein Platzverweis von Abwehrmann Uaferro in letzte Spielminute machten den gebrauchten Tag aus Sicht der Schwarz-Blauen perfekt. Zudem stecken die 90 Minuten der Mannschaft natürlich noch in den Knochen und für das Wochenende und das Spitzenspiel bei Tabellenführer Dynamo Dresden ist dies gewiss kein Vorteil.

Die personelle Ausgangslage ist seit Wochen ein wenig angespannt, da neben den Langzeitverletzten auch Mittelfeld-Motor Sebastian Bösel und Torjäger Nicklas Shipnoski weiterhin pausieren müssen. Der Youngster Luca Kerber könnte erneut eine Bewährungschance in der Startformation der Gäste erhalten.

Gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel haben sich die Saarländer in dieser Spielzeit bislang meist sehr gut präsentiert. Dies wird für die Fans des Auswärtsteams ein Hoffnungsschimmer sein, dass der FCS auch am Samstag nicht völlig chancenlos nach Sachsen reißt.

Bei einer weiteren Niederlage müsste der Traum vom Durchmarsch in das Unterhaus allmählich ad acta gelegt werden. Obwohl zwischen Dresden und Saarbrücken die Quoten für den Auswärtssieg sehr hoch und lukrativ erscheinen, so lohnt sich ein Einsatz auf den Underdog nicht wirklich. Eine Überraschung deutet sich bei der kniffligen Ausgangslage aus Sicht der Gäste nicht an.

Zwischen Dresden und Saarbrücken liegen die Quoten für den Heimsieg unterhalb von 2,0, während der Einsatz mit erfolgreichen Wetten auf den Auswärtssieg beinahe verfünffacht werden kann. Die Begegnung im Rudolf-Harbig-Stadion an der Elbe wird am Samstagnachmittag um 14:00 Uhr angepfiffen.

Rudolf Harbig Stadion 13.Mrz.2021 14:00
Dynamo Dresden
1 1
1. FC Saarbrücken
13.Mrz.2021 14:00
Rudolf Harbig Stadion
SGD
1
1
FCS
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