Dynamo News

Dynamo bittet den FC Ingolstadt zum Tanz im Topspiel

Topspiel der Woche, Dynamo gegen Ingolstadt

In der 3. Liga kommt es am Samstag (14 Uhr) im Rahmen des 26. Spieltags zum Aufeinandertreffen zwischen Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt 04.

Dynamo Dresden führt die 3. Liga mit 48 Punkten an. Zuletzt musste sich die SGD jedoch mit einem Remis gegen den FC Bayern II begnügen. Statt die Tabellenführung vorm Spitzenspiel gegen den ärgsten Verfolger FC Ingolstadt auf komfortable sechs Punkte auszubauen und noch mal richtig Selbstvertrauen für das Duell mit den „Schanzern“ zu tanken, geriet das Nachholspiel gegen die „kleinen“ Bayern zum Dämpfer. Offenbar war die Mannschaft nach dem frühen Führungstor durch Christoph Daferner (9.) mit den Gedanken schon beim nächsten Kräftemessen und legte – bewusst oder unbewusst – den Schongang ein.

 

Nun trifft der Spitzenreiter auf den FC Ingolstadt 04. Die Schanzer liegen nur vier Zähler hinter Dynamo. Darüber hinaus hat der FC Ingolstadt noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Für Stefan Kutschke ein besonderes Duell. Der ehemalige SGD-Profi schnürt mittlerweile die Schuhe für den FCI und mischt im Aufstiegsrennen kräftig mit. Mit 1:0 entschied der FCI das Duell gegen Dynamo im Oktober vergangenen Jahres zu seinen Gunsten. Der Torschütze: Kutschke per Elfmeter. Ob der Ingolstädter Kapitän dem Spiel auch am Samstag seinen Stempel aufdrücken kann, ist hingegen unklar. Adduktorenprobleme zwangen Kutschke bereits am vergangenen Samstag gegen Kaiserslautern zum Zuschauen. Auch unter der Woche konnte er nicht mittrainieren.

Beide Teams haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga fest im Blick

Innenverteidiger Tim Knipping zum Spiel gegen die Bayern, redete nicht um den heißen Brei herum: „Wenn du zu Hause 1:0 führst, musst du das Ding auch über die Zeit bringen und das Spiel gewinnen.“ Zu spät merkte die Mannschaft, dass sie mehr tun muss, um den scheinbar greifbaren Sieg abzusichern. Das Aufbäumen in den letzten Minuten brachte nichts mehr ein. Beim Pfostenschuss von Niklas Kreuzer war auch etwas Pech dabei (83.). Trainer Markus Kauczinski beklagte leichtfertige Ballverluste nach Balleroberung, vergebliches Suchen nach Wegen in die Tiefe, nach Räumen, die für das Angriffsspiel nutzbar gewesen wären. „Es reichen am Ende nicht eine gute Viertelstunde am Anfang und gute 20 Minuten am Ende“, so Kauczinski, „wir haben den Anspruch, dass wir anders auftreten.

SGD erwartet extrem aggressives Spiel

Gegen den Tabellenzweiten von der Donau kann sich die SGD am Sonnabend aber keine Kunstpausen erlauben. Das wissen die SGD-Kicker seit Mittwoch: „Wir müssen das ganze Spiel spielen wie die letzten 20 Minuten gegen Bayern II und nicht erst nach einem Gegentor“, meint Linksaußen Jonathan Meier, bis 2019 selbst beim FCB-Nachwuchs aktiv. Der 21-Jährige weiß, dass der mit Audi-Millionen hochgerüstete und ausgebufften Profis besetzte FC Ingolstadt ein anderes Kaliber ist: „Da erwartet uns ein größerer Gradmesser. Die spielen oben mit, werden uns alles abverlangen – sowohl läuferisch, physisch und auch technisch.“

Paul Will warnte mit Blick auf die nächste Partie gegen Ingolstadt: „Wir dürfen auf keinen Fall schlechte Stimmung aufkommen lassen.“ Der Rotschopf fügte unmissverständlich hinzu: „Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit. Da ist es ganz wichtig, dass wir fit sind. Dass wir da den Fokus drauflegen, dass wir da gewinnen. Das sind die Spiele gegen die direkten Konkurrenten, die wir gewinnen müssen.

Tim Knipping weiß um den Biss und die Klasse der Ingolstädter: „Die werden alles reinpfeffern. Das wird ein extrem aggressives Spiel. Wir haben es im Hinspiel gesehen. Darauf müssen wir uns einstellen.“ Zudem gilt es, sich bestmöglich zu erholen und wenigstens etwas körperliche und geistige Frische zu tanken.

Bilanz gegen FC Ingolstadt 04

2. Bundesliga   Sp. S U N Tore
  Zu Hause 5 1 3 1 5 : 4
  Auswärts 5 0 2 3 6 : 11
  gesamt 10 1 5 4 11 : 15
3. Liga   Sp. S U N Tore
  Zu Hause 1 1 0 0 2 : 0
  Auswärts 2 0 1 1 0 : 1
  gesamt 3 1 1 1 2 : 1
Alle Spiele   Sp. S U N Tore
  Zu Hause 6 2 3 1 7 : 4
  Auswärts 7 0 3 4 6 : 12
  Neutraler Ort 0 0 0 0 0 : 0
  gesamt 13 2 6 5 13 : 16

 

 

2. Bundesliga
2018/2019 31. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 1:0 (0:0)
2018/2019 14. Spieltag Dynamo Dresden FC Ingolstadt 04 2:0 (2:0)
2017/2018 27. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 4:2 (2:0)
2017/2018 10. Spieltag Dynamo Dresden FC Ingolstadt 04 2:2 (1:2)
2013/2014 23. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 1:1 (1:1)
2013/2014 6. Spieltag Dynamo Dresden FC Ingolstadt 04 1:1 (1:1)
2012/2013 23. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 1:1 (1:0)
2012/2013 6. Spieltag Dynamo Dresden FC Ingolstadt 04 0:1 (0:0)
2011/2012 25. Spieltag Dynamo Dresden FC Ingolstadt 04 0:0 (0:0)
2011/2012 8. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 4:2 (2:2)
3. Liga
2020/2021 7. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 1:0 (1:0)
2009/2010 33. Spieltag Dynamo Dresden FC Ingolstadt 04 2:0 (1:0)
2009/2010 14. Spieltag FC Ingolstadt 04 Dynamo Dresden 0:0 (0:0)

 

Der MDR und der BR (Bayrische Rundfunk) überträgt das Spiel Live im TV und im Stream auf sport-im-osten-de und in der SpiO-App.  Im Stream ist das Match zudem bei Magenta Sport zu sehen.

 

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Dynamo HG 11

Dynamo mit Unentschieden gegen die “kleinen” Bayern

Die Revanche nach dem Hinrunden-0:3 ist nicht geglückt

Dynamo Dresden muss sich gegen Bayern II mit einem Unentschieden begnügen.

Kleiner Dämpfer für Dynamo Dresden im Aufstiegsrennen. Die Mannschaft von Markus Kauczinski kam am Mittwochabend gegen Bayern München II nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Eine zwischenzeitlich passive Phase konnte die SGD auch durch einen Sturmlauf kurz vor Schluss nicht mehr kompensieren.

Angesichts der kräftzehrenden Englischen Woche nahm Dynamo-Coach Markus Kauczinski zwei Veränderungen im Vergleich zum siegreichen Auftritt in Zwickau vor: Für Ransford Königsdörffer begann Niklas Kreuzer auf der rechten Außenbahn. Zudem rückte Philipp Hosiner für Pascal Sohm ins Sturmzentrum. Kapitän Sebastian Mai stand nach seiner Rotsperre zwar wieder im Kader, fand sich aber zunächst auf der Bank wieder. Bayern-Trainer Holger Seitz stellte nach der 0:1-Niederlage gegen Viktoria Köln ordentlich um: Mit Stanisic, Arrey-Mbi, Rhein, Zaiser und Oberlin standen fünf Neue in der Startelf. Sie ersetzten Lawrence, Stiller, Scott, Jastremski und den gelbrotgesperrten Senkbeil.

19 Punkte trennten beide Teams vor der Partie, doch auf dem Platz waren sich Dresden und München durchweg ebenbürtig. Die Gäste versteckten sich nicht und versuchten spielerisch die beste Abwehr der 3. Liga zu knacken.

Daferner mit “Köpfchen” bringt Dynamo in Front

Dynamo brauchte nur wenige Minuten, um zu zeigen, wer Herr im Hause ist: Paul Will schlug einen Eckball auf den zweiten Pfosten, dort stieg Christoph Daferner am höchsten und köpfte das Leder mit Wucht ins rechte Eck (9.). Bayern schüttelte sich nur kurz und hätte die Uhren im Gegenzug fast wieder auf null gestellt. Nicolas Feldhahns flache Abnahme nach einem Eckstoß konnten Kevin Ehlers und Kevin Broll im Verbund gerade noch klären (12.). Fünf Minuten später musste Leroy Kwadwo in höchster Not gegen Dimitri Oberlin im Strafraum dazwischengehen. Torschütze Daferner eroberte zweimal den Ball im Aufbauspiel der Gäste, kam aber jeweils nicht zum Abschluss (22., 32.). Vor der Pause brachte Stanisic seinen eigenen Keeper unter Bedrängnis, nachdem er im Fünfmeterraum eine Flanke von der Brust abtropfen ließ. Schneller klärte aber rasch vor Hosiner (39.). Bis zur Pause hielt Dynamo die Bayern dann auf Distanz, konnte in der Vorwärtsbewegung aber selbst keine Durchschlagkraft mehr entfalten.

Dynamo zu passiv, Welzmüller bestraft dies mit dem Ausgleich

Die Gäste kamen mit frischem Personal und ordentlich Tempo aus der Kabine. Dynamo brauchte ein wenig, um wieder ins Spiel zu finden, verbuchte aber die nächsten beiden guten Chancen: Erst scheiterte Julius Kade, nach feinem Hacken-Pass von Hosiner, an Schneller (55.), vier Minuten später traf Heinz Mörschel mit seinem Abschluss im rechten Sechzehner nur ein Münchner Abwehrbein. Die mangelnde Chancenverwertung sollte sich kurz darauf rächen. Nach Kreuzers Foul vorm eigenen Sechzehner schweißte Maximilian Welzmüller den fälligen Freistoß aus 20 Metern ins rechte Eck – Broll hatte auf die falsche Ecke spekuliert (68.). Der eingewechselte Jastremski setzte gleich nach und scheiterte nach sehenswertem Solo aus kurzer Distanz an Broll (70.).

Dresden brauchte einige Minuten, um sich zu schütteln, setzte dann aber zum finalen Sturmlauf an. Kreuzer traf nach einer Flanke von Jonathan Meier zunächst den rechten Pfosten (84.), ehe der Ball kurz darauf im Netz zappelte: Den vermeintlichen Siegtreffer von Mörschel vereitelte jedoch Kevin Ehlers, der den Schuss unfreiwillig ins Tor bugsierte, dabei jedoch im Abseits stand (87.). Sekunden vor Abpfiff kam Kade aus der Distanz noch einmal zum Abschluss, scheiterte aber erneut an Schneller (90.+3).

Das sagten die Trainer

Holger Seitz (München): “Es war am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Zu Beginn des Spiels mussten wir uns erst einmal reinfinden, hatten leichte Anpassungsprobleme. Je länger das Spiel gedauert hat, umso besser sind wir in Tritt gekommen. Wir hatten gute Szenen, haben gut in die Tiefe gespielt. So hätten wir uns die ein oder andere Torchancen mehr herausspielen können. Am Ende darf man aber nicht verhehlen, dass wir bei der einen Großchance am Ende das Ding auch hätten verlieren können.”

Markus Kauczinski (Dresden): “Wir sind nicht zufrieden. Wir haben nicht so aktiv gespielt, wie wir es uns vorgestellt haben. In den letzten zwanzig Minuten haben wir noch einmal aufgedreht. Davor haben wir uns zu sehr auf das Verteidigen konzentriert. Bayern hat uns das Leben wirklich schwer gemacht. Wir haben die Wege lange nicht in die Tiefe gefunden. Trotzem haben wir aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt. Wir wissen aber auch, dass wir mit solcher einer Leistung keine Chance gegen Ingolstadt haben.”

24.Feb.2021 19:00 | Rudolf Harbig Stadion 3. Liga 2020-2021 | Spieltag 22
| Halbzeit: 1-0 | Nachholspiel
Endstand
Spielstatistiken
Schüsse neben das Tor 0
Schüsse aufs Tor 5
Schüsse aufs Tor 3
Schüsse neben das Tor 1
1 Tore 1
5 Torschüsse 3
5 Schüsse insgesamt 4
49 Ballbesitz 51
5 Ecken 5
7 Fouls 7
2 Abseits 1
1 Gelbe Karten 3
0 Gelb/Rote Karte 0
0 Rote Karten 0
0% Passquote 0%

Dresden empfängt am Samstag (14 Uhr) zum Topspiel den FC Ingolstadt. Bayern II ist am Montag (19 Uhr) in Mannheim zu Gast.

 

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Auswärtssieg

Dynamo gewinnt Sachsenderby gegen FSV Zwickau

Erfolgreiche Revanche für die Hinspielniederlage

Dynamo Dresden hat das Sachsen-Duell der 3. Fußball-Liga souverän gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski feierte am Samstag beim FSV Zwickau einen 2:0 (2:0)-Sieg. Pascal Sohm (38. Minute) und Christoph Daferner (45.+2/Handelfmeter) erzielten die Tore. Mit nun 47 Punkten führt Dresden weiter die Tabelle an, der FSV ist mit 29 Zählern im Mittelfeld platziert. Dynamo schenkt Trainer Markus Kauczinski zum 51. Geburtstag drei Punkte.

Bei strahlendem Sonnenschein, frühlingshaften 15 Grad und 16825 Geisterticket-Zuschauern (Beide Fanlager verbindet eine jahrelange Fanfreundschaft, weshalb eine gemeinsame Aktion gestartet wurde, um vor allen den FSV in Zeiten der Corona-Pandemie finanziell zu unterstützen.) wurden beide Teams mit dem Schriftzug „Eene Bande“ und den Logos beider Vereine auf der Gegengerade begrüßt. Tolle Aktion! So wird die Fan-Freundschaft auch in Corona-Zeiten gelebt.

Überschattet wurde die Partie von einer schweren Fußverletzung des Zwickauers Yannik Möker. Der Mittelfeldspieler wurde bereits in der 18. Minute ausgewechselt und anschließend zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Auf dem Platz steht die Fanfreundschaft dann hintenan

Zwickau mit drei Änderungen: Für den gelbgesperrten Abwehrchef Davy Frick rückte Marcus Godinho in die Viererkette. Zudem liefen Manfred Starke und Nils Miatke für Can Coskun und Dustin Willms in der Offensive auf. Dynamo-Coach Markus Kauczinski nahm im Vergleich zum Erfolg gegen Lübeck eine Änderung vor und ließ Ransford Königsdörffer für Niklas Kreuzer die Außenbahn beackern.

Dynamo hatte in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel und kam bereits nach wenigen Sekunden zu einer vielversprechenden Möglichkeit. Nach einer Ecke von der rechten Seite wurde FSV-Schlussmann Johannes Brinkies im Strafraumgetümmel jedoch zu hart angegangen. In der 12. Minute musste Zwickaus Keeper nach einem Distanzschuss von Julius Kade erneut eingreifen. Dann Schock für den Gastgeber: Möker verletzt sich nach einem Pressschlag mit Daferner am rechten Knöchel, muss auf der Trage raus und direkt in die Klinik. Für ihn kommt Hehne.

Doch auch die Hausherren versteckten sich nicht und kamen durch Standardsituationen ein ums andere Mal aussichtsreich vor den Kasten von Kevin Broll – klare Torchancen sprangen aber auf beiden Seiten lange nicht heraus. Nach einer halben Stunde schaltet Dynamo einen Gang höher. Und wird prompt belohnt: Sohm köpft nach Will-Ecke, der Ball klatscht an den Innenpfosten und von da hinter die Linie. Der Rettungsversuch von FSV-Keeper Brinkies bleibt erfolglos (38.). Wenige Augenblicke vor der Pause entschied Schiedsrichter Patrick Kessel auf Handelfmeter für die Gäste, nachdem Zwickaus Innenverteidiger Steffen Nkansah der Ball aus kurzer Distanz an den angelegten Arm sprang. Daferner verwandelte den Strafstoß mit einem Schuss in die Tormitte zum 2:0.

Die Führung aber absolut verdient, von Zwickau kommt nach vorn zu wenig

In der zweiten Halbzeit macht der FSV etwas mehr Dampf, bleibt im Abschluss aber gegen die vielbeinige Gäste-Abwehr zu harmlos. Bestes Beispiel: Drinkuth schießt völlig blank aus acht Metern überhastet weit neben die Kiste (55.). Auch Wolfram semmelt aus der Drehung drüber (85.). Ähnlich Dynamo: Nach einer langen Hereingabe in den Sechzehner bolzte Königsdörffer das Spielgerät jedoch etwas übermotiviert auf die Tribüne (52.). Das gleiche Kunststück gelang kurz darauf auch Daferner, der das 3:0 nach schlechtem Stellungsspiel von Schikora vergab (58.). Die SGD kontrollierte die Partie hingegen im Stile eines Spitzenreiters und hatte ihrerseits durch Jonathan Meiers Hereingabe eine weitere gute Möglichkeit (80.).

Am Ende bringt Dynamo den dritten Sieg in Folge souverän nach Hause, punktet sich weiter Richtung Wiederaufstieg. Zwickau bleibt nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge im unteren Mittelfeld hängen.

Stimmen zum Spiel

Joe Enochs (Zwickau): “Die Räume, die wir bespielen wollten, waren da. Wir haben sie aber nicht gut bespielt. Der Knackpunkt war der Elfmeter kurz vor der Halbzeit. Davor haben wir nicht viele Torchancen zugelassen. Nichtsdestotrotz haben wir in der zweiten Halbzeit versucht, unseren Fußball zu spielen. Das ist uns teilweise gelungen, ohne Riesen-Torchancen zu haben. Wir haben Dresden weit weg von unserem Tor gehalten und die Standardsituationen ordentlich verteidigt. Trotzdem hat es nicht für den Anschlusstreffer gereicht.”

Markus Kauczinski (Dresden): “Insgesamt war es eine runde Leistung. In der zweiten Halbzeit hätten wir noch ein Tor machen können. Im Ballbesitz waren wir aber insgesamt sehr stark. Wir wussten, dass Zwickau nach dem 0:2 nichts mehr zu verlieren hatte. Beide Teams hatten dann gute Phasen ohne wirklich gefährlich zu werden. Ansonsten haben wir das Spiel aber im Griff gehabt. Wir haben die Hinspielniederlage wieder gut gemacht und wollen am Mittwoch gegen Bayern daran anknüpfen.”

Dynamo bestreitet am Mittwoch sein Nachholspiel vom 22. Spieltag gegen die “kleinen” Bayern, am Samstag steht dann das Topspiel der 3. Liga gegen den FC Ingolstadt. Zwickau muss am Sonntag in München gegen Türkgücü alles geben.

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Spieltage plus Nachholspiele vom DFB terminiert

Der DFB hat am Freitagvormittag die Spieltage 27 bis 31 sowie insgesamt 15 Nachholspiele der 3. Liga terminiert.

Am 27. Spieltag stehen gleich mehrere direkte Duelle ehemaliger Bundesligisten an. Kaiserslautern empfängt Rostock am Samstagnachmittag, 7. März (14 Uhr). Zum gleichen Zeitpunkt stehen sich Saarbrücken und Uerdingen sowie 1860 und Duisburg gegenüber. Im Montagspiel am 27. Spieltag kommt es zum bayerischen Duell zwischen Ingolstadt und Türkgücü.

Türkgügü zweimal hintereinander am Montag

Türkgücü muss auch am 28. Spieltag am Montag (14. März) ran, ab 19 Uhr gastiert Rostock zum nominellen Topduell in München. Wiederum sieben Tage später steigt in München das nächste Topspiel: Am 22. März empfängt 1860 Spitzenreiter Dresden. Und am 31. Spieltag stehen sich am Samstag, den 10. April (14 Uhr), Rostock und Magdeburg gegenüber.

 

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Derbyzeit: FSV Zwickau gegen Dynamo Dresden

Nach dem 3:1 Sieg gegen den VfB Lübeck am letzten Spieltag ist Dynamo weiter bemüht wieder als Sieger vom Platz gehen. Die Konkurrenz muss schließlich auf Distanz gehalten werden. Eine klare Angelegenheit war das Hinspiel nicht. Der FSV Zwickau siegte nur knapp mit 2:1.

Mit Dynamo empfängt der FSV Zwickau diesmal einen sehr schweren Gegner.

Die Lehre aus dem Hinspiel ist, dass jedes Spiel eine schwere Aufgabe ist, die man erstmal lösen muss. Wir stellen uns auf einen körperlich robusten Gegner ein, bei dem einmal mehr der Kampf zählen wird, in Zwickau erwartet uns ein Derby, bei dem wir etwas gutzumachen haben. Die Niederlage aus dem Hinspiel tat schon weh...blickte Kauczinski auf das kommende Derby voraus.

Während der FSV Zwickau nach den jüngsten Spielabsagen frustriert mit den Hufen scharrt, peilt Dynamo Dresden den nächsten Schritt in Richtung Wiederaufstieg an. Am Samstag kreuzen beide Teams im Sachsenderby zum 65. Mal die Klingen. Der MDR überträgt die Partie ab 14 Uhr live im MDR Fernsehen und im Stream auf sport.im.osten.de und in der SpiO-App.

Zwickau mit guten Erinnerungen ans Hinspiel

Für die “Schwäne” war es bereits die achte Spielabsage im bisherigen Saisonverlauf. Nichtsdestotrotz richtet sich der Blick voller Vorfreude auf das anstehende Sachsenderby am Samstag gegen Dynamo Dresden. Das Aufeinandertreffen mit der SGD dürfte in Zwickau gute Gefühle hervorrufen. Zum einen verbindet beide Teams eine langjährige Freundschaft, zum anderen feierte der FSV im “Duell der Freunde” im Hinspiel einen ebenso wichtigen wie überraschenden 2:1-Erfolg. Vor dem erneuten Wiedersehen stehen die Vorzeichen jedoch etwas anders.

Enochs erwartet “absolute Spitzenmannschaft”

Es wartet eine “andere Dresdner Mannschaft als in der Hinrunde”, warnte Enochs. “Damals hatten sie ihre Schwierigkeiten, mittlerweile ist es eine absolute Spitzenmannschaft, die wenig Fehler macht”, erklärte Zwickaus Fußballlehrer mit Blick auf den Drittligaprimus. Seit nunmehr zwei Monaten grüßt Dynamo vom Platz der Sonne und hat den direkten Wiederaufstieg fest im Blick. Auch zuletzt untermauerte die SGD mit zwei Siegen in Folge ihren Favoritenstatus und will am Samstag in Zwickau den nächsten Dreier eintüten.

Dynamo auf Revanche aus

“Uns erwartet ein Derby, bei dem wir etwas gutzumachen haben”, schärfte Dresdens Coach Markus Kauczinski auf der Pressekonferenz vorab die Sinne. “Die Niederlage aus dem Hinspiel tat weh. Es wird ein besonderes Spiel gegen einen starken Gegner.” Im Oktober vergangenen Jahres ließ sich Dynamo gegen clevere Zwickauer nach früher Führung noch die Butter vom Brot nehmen. Auch für die angepeilte Revanche erwartet Kauczinski, der am Samstag seinen 51. Geburtstag feiert, einen “körperlich robusten Gegner, bei dem einmal mehr der Kampf zählen wird.”

Ähnlich formulierte es sein Pendant auf der Trainerbank. “Wir sind gut drauf, es wird ein Spiel auf Messers Schneide”, so Enochs, der die Marschrichtung unmissverständlich vorgab. “Wir wollen unseren Fußball wie in jedem Spiel durchdrücken und unabhängig vom Gegner die erfolgreiche Phase, die wir hatten, fortführen.” Ungünstig gestaltet sich der Ausfall von Abwehrchef Davy Frick, der seine Gelbsperre nach dem Spielausfall in Saarbrücken nun ausgerechnet im Sachsen-Duell absitzen muss. Eine “extrem bittere” Fügung unterstrich Enochs.

Neuerliche Verletzungssorgen in Dresden

Deutlich angespannter gestaltet sich die Personaldecke aber auf Seiten der Dresdner. Zu den Langzeitverletzten Robin Becker, Patrick Weihrauch, Chris Löwe und Marco Hartmann hat sich zu allem Überfluss nun auch Yannick Stark gesellt. Der Mittelfeldspieler wird Dynamo nach seiner Schulterverletzung auf unbestimmte Zeit fehlen. Mit Sebastian Mai, der weiter eine Rotsperre absitzen muss, fehlt gegen Zwickau ein weiterer Eckpfeiler in der Defensive. Die vielen schweren Verletzungen geben auch Kauczinski zu denken. “Das habe ich in diesem Maße noch nicht erlebt. Wir müssen uns immer wieder neu aufstellen. Das ist uns bisher aber sehr gut gelungen.”

Kreuzer nach Traum-Comeback weiter hungrig

Wesentlichen Anteil daran hatte zuletzt auch Niklas Kreuzer. Der Rückkehrer krönte sein Startelf-Comeback gegen den VfB Lübeck am vergangenen Sonntag mit einem herrlichen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0. Ein guter Einstand, den man aber “nicht zu hoch hängen” sollte, übte sich Kreuzer in Demut: “Ich möchte auf Dauer meine Leistung bringen und habe das Ziel, wenn ich das Vertrauen des Trainers bekomme, das mit der bestmöglichen Leistung zurückzuzahlen.” Gut möglich, dass Kauczinski, der von dem starken Debüt seines Schützlings “nicht überrascht” war, erneut auf Kreuzer in der Startformation baut.

Spielaustragung nicht gefährdet

Gute Nachrichten konnte der FSV mit Blick auf die Spielstätte geben. Ein neuerlicher Spielausfall ist nicht zu befürchten. “Das Stadion ist vom Schnee befreit”, gab FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth Entwarnung. Der Platz sei aufgrund des Tauwetters zwar tief, “wird am Samstag aber in einem ordentlichen Zustand sein.” Einziger Wermutstropfen: Erstmals muss das Sachsenderby ohne Zuschauer stattfinden. Auf einen heißen Tanz “unter Freunden” dürfen sich die Fans dennoch freuen.

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Dynamo Hintergrund 10

Dynamo Dresden mit souveränem Heimsieg gegen VfB Lübeck

Dynamo macht einen weiteren Schritt Richtung Wiederaufstieg

Ein kurzer Gedanke an das Hinspiel (knappes 1:0 nach 85 Minuten Überzahl) dürfte reichen, um Aufsteiger Lübeck ernst zu nehmen. “Dieses Spiel war sehr umkämpft, es war Feuer drin“, erinnert sich Kauczinski und macht klar: “Es ist nicht wichtig, gegen wen wir spielen müssen – egal ob es der Tabellenzweite oder der Tabellenletzte ist. Diese Favoritenrolle nehmen wir an. Und: Ich stehe mit meiner Mannschaft lieber auf Platz 1 als auf Rang 4 oder 5.

Gegen Lübeck feierten die Schwarz-Gelben einen souveränen Sieg – den 14. in dieser Saison. Und das, obwohl sieben vermeintliche Stammspieler fehlten und mit Yannick Stark auch noch der Kapitän ersetzt werden musste. Stark war im Abschlusstraining auf die Schulter gefallen und konnte nicht mitmischen. Stattdessen feierte Rückkehrer Niklas Kreuzer nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis sein Comeback – und das in der Startelf.

Gesperrte und verletzte Spieler

Verzichten muss Dynamo erneut auf Kapitän Sebastian Mai, der nach seiner Roten Karte gegen Mannheim gesperrt fehlt. Eine Gelbsperre brummt Ransford-Yeboah Königsdörffer. Zudem fehlen Robin Becker (Reha nach Kreuzbandriss-OP), Marco Hartmann, Chris Löwe (beide Reha nach Knieverletzung) und Patrick Weihrauch (Reha nach Sprunggelenks-OP) verletzungsbedingt aus.

Zehn Minuten lang wirkte es so, als habe die zweiwöchige Pause den Schleswig-Holsteinern ganz gut getan. Der VfB begegnete dem Tabellenführer auf Augenhöhe und hatte durch einen abgeblockten Schuss von Pascal Steinwender sogar die erste Torgelegenheit (3.). Doch kaum erhöhte Dynamo das Tempo, geriet Lübeck ins Schwimmen und in Rückstand: Eine Ecke von Paul Will segelte durch den Strafraum an Freund und Feind vorbei – am zweiten Pfosten stand Christoph Daferner völlig frei und traf zum 1:0 (11.). Das Tor gab den Dynamos zusätzliches Selbstbewusstsein, Sohm hätte nach einer Eingabe von Jonathan Meier gleich das 2:0 nachlegen können, verpasste aus Nahdistanz aber knapp (17.). Doch in der 24. Minute fiel es trotzdem: Eine Faustabwehr von Raeder landete bei Will, der Mittelfeldspieler durfte sich den Ball in aller Ruhe zurechtlegen und erhöhte vom Rand des Sechzehners auf 2:0 für die Sachsen (24.).

Lübeck vergibt Elfmeter

Dann bekamen die offensiv anfangs ganz schwachen Gäste von der Lohmühle den ersten von zwei Elfmetern. Tim Knipping hatte Ersin Zehir gerempelt, Referee Robert Schröder zeigte auf den Punkt. Yannick Deichmann verschoss den Strafstoß aber, der Ball flog übers linke obere Eck (39.). Die Riesenchance auf den Anschlusstreffer war vertan.

Lübecks kurzes Aufbäumen zur 2. Halbzeit

Um seinem Team mehr Offensivschwung zu geben, stellte VfB-Coach Landerl nach der Pause auf eine Dreierkette um – Sebastian Hertner kam für Osarenren Okungbowa in die Partie. Und in der Tat wurden die Gäste aktiver: Thorben Deters’ Schuss aus kurzer Distanz wehrte Dynamo-Keeper Kevin Broll ab (52.), Steinwender wurde nach einem schönen Solo im letzten Moment geblockt (54.). Doch als die Lübecker immer gefährlicher zu werden drohten, da antwortet Dynamo mit dem dritten Tor: Daferners Rückpass nahm der starke Kreuzer direkt und traf zum 3:0 unter die Latte (59.). Welch ein Einstand des Aufstiegshelden von 2016, der ein halbes Jahr Arbeitslosigkeit hinter sich hat und nun wieder das Trikot mit dem „D“ auf der Brust trägt!

Zehir verkürzt vom Punkt

Die Vorentscheidung? Ja, denn mehr als den beinahe postwendend verwandelten Foulelfmeter von Ersin Zehir (62.) brachte Lübeck nicht zustande. Das Bemühen war den Norddeutschen nicht abzusprechen, Dynamo war jedoch einfach eine Nummer zu groß. Dresden spulte die Partie  herunter und ließ nur noch eine gute Torchance zu: In der Nachspielzeit bediente Deichmann Patrick Hobsch mit der Hacke, doch der VfB-Angreifer wurde noch abgedrängt und traf nur das Außennetz (90.+2). Dynamo brachte den „Dreier“ routiniert nach Hause und festigte seine Tabellenführung in der 3. Liga. Julius Kade und Pascal Sohm hätten noch das 4:1 oder 5:1 machen können, scheiterten aber an VfB-Keeper Raeder (85./88.).

Das sagten die Trainer

Rolf Landerl (Lübeck): “Es war definitiv mehr drin. Wir haben einige gute Chance liegengelassen. Ist der erste Elfmeter drin, läuft das Spiel anders. In den ersten 30 Minuten hat es Dynamo richtig gut gemacht, danach waren wir besser drin im Spiel. Die Chancen musst du aber machen, sonst wird es schwierig.”

Markus Kauczinski (Dresden): “Wir haben die Tabellenspitze verteidigt, vor allem durch die erste Halbzeit, die sehr stark war. Wir haben das Spiel sofort bestimmt und die Favoritenrolle angenommen. Wir haben gewusst, dass Niklas nicht durchspielen kann, aber er hat gezeigt, wie gut er ist. Ich freue mich total für ihn. “

Rudolf Harbig Stadion 14.Feb.2021 14:00
Dynamo Dresden
3 1
VfB Lübeck
14.Feb.2021 14:00
Rudolf Harbig Stadion
SGD
3
1
VLÜ
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Spiel Verlegt

Dresden Dresden gegen Wehen Wiesbaden wieder abgesagt

Das für Mittwoch angesetzte Nachholspiel zwischen Dynamo Dresden und dem SV Wehen Wiesbaden kann nicht stattfinden, da der Rasen im Rudolf-Harbig-Stadion unbespielbar ist.

Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit.

Grund seien “die aktuell extremen Witterungsbedingungen vor Ort mit Dauerschneefall und durchgehenden Minustemperaturen“. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Zuvor war bereits die für Dienstag geplante Partie zwischen dem VfB Lübeck und Hansa Rostock wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden.

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Auswärtssieg

Wichtiger Sieg gegen Magdeburg durch H. Mörschel

Es war Zeit für den Elb-Clasico

Dank eines Treffers von Winter-Neuzugang Heinz Mörschel hat Dynamo Dresden drei weitere Punkte eingefahren und den 1. FC Magdeburg 1:0 (0:0) besiegt.

1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden. Das Duell der beiden ostdeutschen Traditionsvereine könnt Ihr im Liveticker nachlesen.

Für die Schwarz-Gelben ist es der erste Sieg in Magdeburg seit 1999. Der FCM dagegen wartet nun bereits seit sieben Partien auf einen Sieg gegen den Erzrivalen. Dynamo baute seine Tabellenführung aus, Magdeburg rutschte auf den vorletzten Ran ab.

Beim 1. FC Magdeburg setzten sich die Schwarz-Gelben am Samstag 1:0 (0:0) durch. Heinz Mörschel (74.) traf für Dynamo, die mit dem ersten Erfolg in Magdeburg seit 1999 Tabellenführer bleiben. Die Gastgeber rutschen dagegen auf Platz 19 ab.

„Wir haben schon bessere Spiele zwischen Magdeburg und Dresden gesehen“, sagte Stürmer-Legende Joachim Streich.

Die erste Halbzeit ließ dabei Strafraumaktionen vermissen, brachte aber die zwei größten Chancen der Partie hervor.  Die Partie war durchaus ausgeglichen, was mit Blick auf die Tabelle eher für den FCM sprach. Beiden Teams ging die Gefahr in der Offensive ab, Chancen waren Mangelware. Der zwar vom Schnee befreite aber dennoch schwer bespielbare Rasen hinderte beide Teams nicht daran, mutig nach vorn zu spielen.. Zunächst lief der schnelle Conteh, auf dessen Tempo Coach Hoßmang auch gesetzt hatte, links allen davon, scheiterte aber am herauszustürzenden Dresdner Schlussmann Broll (10.). Heinz Mörschel (12.) scheiterte aus der Distanz an Magdeburgs Torwart Morten Behrens.  Die Gäste gingen zum Ende der zweiten Hälfte zwar deutlich früher drauf und brachten die FCM-Defensive immer wieder zum Wackeln, doch weitere wirkliche gute Chancen gab es bis zum Halbzeitpfiff nicht.

FCM-Abwehrfehler bringt Dynamo den Sieg

Im zweiten Durchgang ging es mit den Chancen um einiges schneller: Zunächst versuchte Conteh vergeblich, die Kugel aus 17 Metern ins rechte, untere Eck zu zirkeln (50.). Dann rutsche Hosiner im FCM-Strafraum nur haarscharf an einer Daferner-Flanke von links vorbei (51.). Danach ging es hin und her. Ein Tor lag irgendwie immer in der Luft. Mit dem Remis schien sich keiner zufriedengeben zu wollen. Das bessere Ende hatte Dynamo für sich, zum Torerfolg musste dann die FCM-Defensive mithelfen: Nach einem Freistoß bekam erst Dominik Ernst den Ball nicht geklärt. Dann trat auch noch FCM-Kapitän Tobias Müller über die Kugel, woraufhin Mörschel frei vor dem Tor auftauchte und den Ball zum 1:0 für Dresden über die Linie drückte (74.).

Magdeburg brachte Sören Bertram und Christian Beck, kam aber wie über die meiste Spielzeit auch jetzt zu keinen gefährlichen Strafraumszenen.

Das sagten die Trainer

Thomas Hoßmang (Magdeburg): “Ich glaube, wir haben die Jungs ordentlich eingestellt heute. Ein klarer Plan ist, denke ich, zu erkennen. Am Ende ist es ein Ergebnissport. Um meine Person werden sicherlich dann andere entscheiden, aber ich nicht.”

Markus Kauczinski (Dresden): “Das war wichtig auch für die Konkurrenz, zu sehen, dass wir da sind, trotz vieler Umstellungen wieder, uns nicht unterkriegen lassen.”

Wie geht’s jetzt in Magdeburg weiter? Wahrscheinlich mit einem Trainerwechsel! Das 0:1 gegen Dynamo wird wohl die letzte Niederlage für FCM-Coach Thomas Hoßmang gewesen sein..

Alles zum Spiel

Dynamo muss nun am 10. Februar gegen Wehen Wiesbaden das Nachholspiel bestreiten. Dann am kommenden Sonntag das Heimspiel gegen den VfB Lübeck, Magdeburg spielt am darauf folgenden Tag bei Türkgücü München vor.

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