Auswärtssieg

Dynamo holt auch Sieg gegen Viktoria Köln

Toller Abschluss zum Jahresende

Das Team von Trainer Markus Kauczinski gewann mit 4:2 bei Viktoria Köln und bleibt damit Tabellenführer der 3. Liga.

Aufstiegsfavorit SG Dynamo Dresden hat die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga gefestigt. Die Sachsen setzten sich am Samstag nach zweimaligem Rückstand bei Viktoria Köln mit 4:2 (0:1) durch. Lucas Cueto brachte die Rheinländer schon in der 3. Minute durch einen Handelfmeter in Führung, Christoph Daferner glich zunächst aus (59.). In der 65. Minute glitt Dynamo-Torwart Kevin Broll ein eher harmloser Schuss von Cueto durch die Hände, Dresden ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und drehte durch Philipp Hosiner (72., Handelfmeter) und Pascal Sohm (78., 89.) die Partie.

Neunmal Gelb, einmal Gelb-Rot und einmal glatt Rot: Schon die Anzahl der Karten macht deutlich, wie intensiv und umkämpft die Partie war. Doch auch abseits der Karten stand der Unparteiische im Laufe der 90 Minuten mehrmals im Mittelpunkt. So auch beim Ausgleich von Dynamo Dresden nach 59 Minuten, als er im Mittelfeld ein Foul von Christoph Daferner an Moritz Fritz nicht ahndete. Während Sportvorstand Franz Wunderlich wegen lautstarker Beschwerden Gelb sah, entlud sich der Frust von Dotchev im „MagentaSport“-Interview nach Spielende – wenn auch in diplomatischen Worten: „Ich sage lieber nichts dazu“, meinte der 55-Jährige und bezog sich dabei nicht nur auf das 1:1, sondern wohl auch auf eine Szene in der 68. Minute, als es nach einem Duell zwischen Patrick Koronkiewicz und Tim Knipping keinen Elfmeter gab. „Die Entscheidungen gegen uns sind mir zu viel in letzter Zeit.“

„Es war eine umkämpfte Partie. Köln war zu Beginn griffiger, hat uns immer wieder vor Probleme gestellt, es gab wenig Entlastung nach vorn“, fasste SGD-Trainer Markus Kauczinski (50) die erste Halbzeit zusammen, nach der die Sachsen mit 0:1 zurücklagen.

Ein Aufbäumen seiner Jungs, der Glaube gewinnen zu können und etwas Spielglück sorgten dafür, dass die Dresdner am Ende doch erhobenen Hauptes und mit drei Punkten im Gepäck den Sportpark Höhenberg verließen.

Köln hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Ein Unentschieden wäre sicherlich auch okay gewesen. Der Schlussspurt hat den Sieg aber auf unsere Seite gebracht“, so Kauczinski.

Die Stimmen

Jonathan Meier: „In der zweiten Minute kam direkt der Elfmeter, den habe ich verursacht. Ich weiß nicht genau, wie der Arm angelegt war, das muss ich mir noch mal in der Wiederholung anschauen. Natürlich findet man dann in das Spiel etwas schwerer, wenn man ein so frühes Gegentor bekommt. In der zweiten Halbzeit wurden wir dann immer besser, stabiler und stärker. Wir haben dann unsere Chancen und auch den Elfmeter gut erarbeitet. Dafür braucht man das nötige Glück und das hatten wir heute wieder. Dementsprechend ist auch das Ergebnis ausgefallen. Alles in allem war das ein guter Arbeitssieg.“

Kevin Broll: „Das war ein sehr emotionales und eigentlich gutes Drittligaspiel mit viel Kampf und Leidenschaft. Am Ende hat mir die Mannschaft noch mal ein bisschen aus der Patsche geholfen und dafür bin ich dann auch dankbar. Wir haben uns dagegengestemmt und uns gewehrt gegen alle Widrigkeiten, die wir gegen uns gesehen haben. Dann hat sich das Blatt gewendet. So müssen wir weitermachen und darauf aufbauen. Der Fehler beim 1:2 darf mir so natürlich nicht passieren. Der Ball geht über ein paar Köpfe hinweg Richtung Tor und ich wollte zupacken, aber eigentlich sollte ich den Ball nur wegboxen und dann wären wir auf der sicheren Siegerseite gewesen.“

Pascal Sohm: „Das war einfach phänomenal. Ich war recht schnell im Spiel drin, hatte auch mit den ersten Aktionen gleich ein gutes Gefühl. Dann bekomme ich den Ball im Sechzehner und mache ihn rein. Für einen Stürmer ist es immer etwas Besonderes, wenn man das erste Mal trifft und der Groschen sozusagen gefallen ist. Ich freue mich mega. Ich bin bekannt dafür, vorm Tor keinen Zitterfuß zu haben und kann da relativ gut die Ruhe bewahren. Viktoria hat eine Supermannschaft und einen guten Kader. Es war ein harter Gegner und ein harter Fight. Wir sind glücklich, dass wir das Ding am Ende noch gewuppt haben.“

Alles zum Spiel

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Marco Hartmann

Dynamo besiegt Verfolger SC Verl

Die SG Dynamo Dresden hat das Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga für sich entschieden und dadurch die Tabellenführung gefestigt.

Dresden setzte sich gegen den Aufsteiger SC Verl am Dienstagabend mit 4:1 durch und steht mit 32 Punkten nach 16 Spielen ganz oben. Fußball-Drittligist SC Verl trumpft beim Spitzenreiter Dynamo Dresden eine Halbzeit lang ganz stark auf, strahlt aber zu wenig Torgefahr aus und kassiert mit einem 1:4 die höchste Saisonniederlage.

Drei Tore in zehn Minuten

Dresdens Trainer Markus Kauczinski nahm nach dem 3:1-Sieg in Halle drei Veränderungen vor: Hosiner, Diawusie und Weihrauch begannen anstelle von Daferner, Stefaniak und Königsdörffer in der Offensive. Verls Coach Guerino Capretti wechselte nach dem 1:1 gegen Viktoria Köln nur einmal: Jürgensen rückte für Pernot (nicht im Kader) in die Innenverteidigung.

Im Duell Erster gegen Dritter begann Verl nach drei Auswärtssiegen in Folge mit breiter Brust. Dynamo-Keeper Kevin Broll musste mehrfach retten, ehe Dresden ins Spiel fand. Die Sachsen betrieben einen hohen Aufwand, bekamen die flinken Verler aber kaum zu greifen. Die Ostwestfalen trugen die Angriffe oft zu kompliziert vor, sodass die Dynamo-Abwehr klären konnte.

Kurz vor der Halbzeit zeigte der Tabellenführer seine Qualität: Effizienz pur! Nach einer Flanke von Pascal Sohm nutzte Julius Kade die erste SGD-Chance per Seitfallzieher zum 1:0 (43.).

Nach Elfmeter-Ausgleich wacht Dynamo spürbar auf

Nach der Pause war Dresden deutlich griffiger und aktiver. In eine Druckphase der Sachsen fiel der Ausgleich. Als Kasim Rabihic dem Dresdner Weihrauch an den Arm schoss, gab Schiedsrichter Patrick Hanslbauer einen Handelfmeter. Eine umstrittene Entscheidung, die Zlatko Janjic zum neunten Saisontor verhalf (1:1/56.).

Danach drehte Dynamo richtig auf. Zunächst nutzte Weihrauch eine gekonnte Hosiner-Ablage zur erneuten Führung (69.), ehe der eingewechselte Königsdörffer das vorentscheidende 3:1 erzielte (74.). Hosiner flitzte wie ein Wiesel und bereitete auch das 4:1 von Kade vor (79.). Nach anfänglichen Problemen war es ein verdienter Sieg, der Dynamo weiter vom direkten Wiederaufstieg träumen lässt.

Am Ende reichten Dynamo zehn brutal effektive Minuten: Weihrauch per Abstauber (69.), Joker Königsdörffer (75.) und Doppeltorschütze Kade (79.) ließen Brüseke mit präzisen Abschlüssen aus kurzer Distanz keine Chance. Kurz vor Schluss konnte sich der Schlussmann immerhin noch gegen den eingewechselten Stefaniak auszeichnen (88.). Am Ende blieb es beim deutlichen 4:1-Erfolg für Dresden, das damit sicher auf Rang eins überwintern wird. Verl hingegen verlor erstmals nach fünf Spielen wieder.

Für beide Teams geht es am Wochenende weiter, dann mit den letzten Ligaspielen des Jahres. Dynamo Dresden ist am Samstag (14 Uhr) bei Viktoria Köln zu Gast. Verl empfängt am Sonntag (13 Uhr) Türkgücü München.

Alles zum Spiel

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Auswärtssieg

Dynamo entscheidet Ostduell in Halle für sich

Auch Halle kann Dynamo nicht stoppen

Trotz einer starken ersten Halbzeit hat der Hallesche FC den Ostklassiker gegen Dynamo Dresden in der dritten Fußballliga mit 1:3 verloren.

Vor dem Spiel überrascht Dynamo-Trainer Markus Kauczinski: Stürmer Pascal Sohm gibt sein Startdebüt ausgerechnet beim Ex-Klub und Marvin Stefaniak beginnt für Patrick Weihrauch. Die verletzten Abwehr-Hünen Marco Hartmann und Sebastian Mai ersetzen Robin Becker und Kevin Ehlers.

Weihrauch und Hosiner zunächst auf der Bank

Im ersten Vergleich beider Ostclubs seit vier Jahren setzte Kauczinski auf vier Änderungen in seiner Startformation. Standen die Ausfälle der verletzten Marco Hartmann und Sebastian Mai schon vor dem Spieltag fest, überraschte der Coach, indem er Spielmacher Patrick Weihrauch und Torjäger Philipp Hosiner auf die Bank setzte. Für das Offensivduo rückten Marvin Stefaniak und Pascal Sohm in die Startelf, die beiden Verteidiger wurden wie erwartet durch Kevin Ehlers und Robin Becker ersetzt. Die Dreier-Abwehrkette blieb zunächst bestehen.

Der HFC nutzte das und begann druckvoll, obwohl er ohne seinen verletzten Torjäger Terrence Boyd auskommen musste. Und Julian Derstroff hatte auch gleich die erste Chance, als er eine Eingabe von Toni Lindenhahn aufs Tor brachte, doch Kevin Broll war auf dem Posten (2.). Fünf Minuten später fiel aber die verdiente Führung für die Hausherren, als Robin Becker Derstroff entwischen ließ. Einmal konnte Ehlers einen Schuss des HFC-Kickers blocken, im Nachschuss aber traf Derstroff flach ins lange Eck (7.).

Dynamo tut sich lange schwer und trifft aus dem Nichts zum Ausgleich

Stark knallt die Kugel aus 14 Metern flach ins Netz – 1:1 (26.). Der HFC versteckte sich auch nach dem Rückschlag nicht, doch Tim Knipping konnte Derstroff noch blocken, als der frei zum Schuss gekommen war (30.). Kurz darauf hatte Dynamo Dusel, denn Ehlers sprang der Ball an den rechten Arm, aber Schiedsrichter Florian Heft gab keinen Strafstoß, was die Hallenser ziemlich aufregte (30.). Sie machten aber weiter Druck: Jonas Nietfeld schoss in den Winkel, aber Broll parierte artistisch das brandgefährliche Flugobjekt (39.).

Jetzt kommt das Ost-Duell noch mehr in Fahrt!

Der nächste Aufreger: Halles Laurenz Dehl unterbindet einen schnellen Dynamo-Einwurf, fliegt dafür mit Gelb-Rot runter (43.). Bitter für das Geburtstagskind! Es kommt noch schlimmer für Halle: Nach dem Einwurf kriegt Becker den Ball und haut das Leder mit dem Außenrist volley in den HFC-Kasten – ein Traumtreffer zum 1:2 (44.).

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Sachsen mehr und mehr die Partie. Sie sicherten sich mehr Ballbesitz, agierten sehr ruhig beim Spielaufbau, warteten auf die Lücke zum Vorstoß. Die fand sich aber zunächst kaum, so reagierte Kauczinski und tauschte nach gut einer Stunde Spielzeit den insgesamt wenig effektiven Stefaniak gegen Weihrauch aus. Doch auch der konnte anfangs keine zündenden Ideen entwickeln, der HFC indes kam in Unterzahl noch einmal. Papadopoulos schoss vorbei (69.), Eberwein köpfte einen Eckball knapp über die Latte (70.). Eberwein überließ den Ball wenig später Joker Julian Guttau, doch dessen Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei (74.).

Halle versucht alles, hat sogar Chancen. Doch Eberwein im Pech, verzieht einmal per Kopf (66.) und einmal mit links (75.). Mehr lässt Dynamo nicht zu. Der Spitzenreiter macht in der Nachspielzeit durch Weihrauch den Deckel drauf zum 3:1 (90.)

Alles zum Spiel

 

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Dynamo News

Dynamo Dresden mit 0:0 gegen KFC Uerdingen

Die SG Dynamo Dresden kann gegen den KFC Uerdingen ihre Siegesserie nicht fortsetzen

0:0-Unentschieden heißt es nach 90 Minuten. Neuer Tabellenführer ist die SGD dennoch.

Der neue Tabellenführer der 3. Liga heißt Dynamo Dresden. Dynamo genügte ein torloses Remis gegen den KFC Uerdingen, um die Spitzenposition zu übernehmen. Der bisherige Erste Saarbrücken unterlag am Samstag mit 1:4 (1:1) beim SV Waldhof Mannheim und fiel dadurch hinter Dresden zurück.
Die SG Dynamo Dresden und der KFC Uerdingen 05 trennen sich 0:0-Unentschieden! Eine umkämpfte aber chancenarme erste Halbzeit, in welcher die Gäste die einzig nennenswerte Möglichkeit kreierten, ließ die Krefelder auf einen Auswärtserfolg oder Punktgewinn beim Aufstiegsaspiranten hoffen.
Im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion tat sich Dynamo zunächst schwer, ihre spielerische Klasse auf den Platz zu bringen. Ein Fernschuss von Innenverteidiger Sebastian Mai (19.) blieb die gefährlichste Aktion im ersten Durchgang. Die Gäste kamen zweimal in Person von Heinz Mörschel (11./16.) gefährlich vor das Dresdner Tor.
Auch im zweiten Durchgang blieben Torchancen Mangelware. Einzig das Ergebnis sorgte für Spannung. Erst nach dem Platzverweis von Marco Hartmann musste Dresden noch einmal zittern, konnte das Remis aber über die Zeit retten. Dynamos zentraler Innenverteidiger wurde in der 82. Minute wegen Ballwegschlagens vom Platz gestellt.
Sebastian Mai (Dynamo Dresden): „Wir haben heute nicht gut gespielt, in den letzten Minuten dann noch ordentlich verteidigt, haben uns reingehauen und einen Punkt mitgenommen. Wir sind jetzt fünf Spiele ungeschlagen. Es war ein schlechtes Spiel von uns, aber das kommt mal vor. Wie man die letzten Spiele gesehen hat, wollen wir Fußball spielen, aber das war heute auf dem Rasen schwer möglich. Das spielt schon eine Rolle, dass man nicht so genau in seinen Fußball reinkommt. Aber ich will es nicht auf den Rasen schieben, wir haben heute kein gutes Spiel abgeliefert.“
Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
dynamofanseite verwendet Cookies, um für ein optimales Online-Erlebnis zu sorgen. Indem Du unsere Webseite besuchst, stimmst Du der Verwendung von Cookies im Rahmen der Datenschutzerklärung zu.
P