Auswärtssieg

Dynamo schlägt den MSV Duisburg mit 3:0

Dynamo Dresden setzt seinen Lauf in der 3. Liga fort

Die SG Dynamo Dresden hat einen Lauf – davon zeugen jene fünfzehn aus den vergangenen sechs Partien eingesammelten Punkte mit 14:4 Toren. Lediglich die Anfang November unnötig hergeschenkte Partie bei Spitzenreiter Saarbrücken (1:2) verleiht diesem aus schwarz-gelber Sicht wohltuenden Zwischensport einen kleinen Kratzer.

Mit zehn Punkten bleiben die Zebras weiter Tabellenvorletzter, die Gäste aus Dresden setzen sich derweil nach dem vierten Sieg in Serie in der Spitzengruppe fest.

Am 13. Spieltag gelang den Sachsen ein 3:0 (1:0) beim MSV Duisburg. Philipp Hosiner (25.), Patrick Weihrauch (53.) und Christoph Daferner (55.) schossen die Tore für die Dresdner, die weiter einen Aufstiegsplatz belegen.

Die Ergebniskrise des MSV Duisburg wird auch unter dem neuen Trainer immer schlimmer: Auch im vierten Anlauf von Coach Gino Lettieri hat es nicht mit dem erhofften Befreiungsschlag geklappt. Der Druck auf Lettieri und sein Team dürfte nach dem schwachen und völlig harmlosen Auftritt noch zunehmen.

Und die Duisburger starteten bissig

…setzten die Gäste aus Dresden früh unter Druck und provozierten so zahlreiche Ballgewinne. Wirklich viel anfangen konnte die Lettieri-Elf damit aber nicht.

Ein erster Schussversuch von Engin wurde abgeblockt (8.). Viel mehr sprang nicht heraus. Dem MSV mangelte es insgesamt an Präzision, Tempo und Durchschlagskraft. Das Team des früheren Schalke-Trainer Markus Kauczinski kam mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Folge nach Duisburg. Doch zunächst galt es für den Tabellendritten, dem Anfangsdruck stand zu halten.  Nach einer Viertelstunde meldeten sich die Gäste dann erstmals zu Wort. Eine eher verunglückte Direktabnahme von Ransford-Yeboah Königsdörffer fischte MSV-Torhüter Leo Weinkauf aus dem linken Winkel. Zehn Minuten später war der 24 Jahre alte Schlussmann dann aber machtlos. Aus rund zehn Metern schob Hosiner zur 0:1 Führung der SGD ein.

Dynamo hatte fortan mehr Zugriff und kam zu weiteren Chancen. Einen Freistoß von Patrick Weihrauch parierte Weinkauf (35.), den anschließenden Eckball köpfte Angreifer Christoph Darfener drüber (36.).

Dynamo macht mit 2 Toren in zwei Minuten den Sieg perfekt

Lettieri hatte Innenverteidiger Vincent Gembalies für Tobias Fleckstein ausgetauscht. Und der kassierte mit dem MSV gleich die Gegentore zwei und drei. Nach dem Wiederbeginn dauerte es nicht lange, bis der Ball ein zweites Mal im Duisburger Netz zappelte: Weihrauch erzielte nach Zuspiel von Daferner das 2:0 für die Gäste. Und es kam noch schlimmer für die Duisburger. Nur zwei Minuten später revanchierte sich Weihrauch bei Daferner für die Vorarbeit. Einen Eckball des 26-Jährigen vollendete der Angreifer zum 3:0.

Ein Doppelschlag, der den Zebras gehörig zusetzte. Lettieri holte danach den blass gebliebenen Offensivspieler Engin vom Platz. Für den 24-jährigen Moerser kam das 17-jährige Nachwuchstalent Julian Hettwer. Für den defensiven Mittelfeldspieler Connor Krempicki kam Sinan Karweina. An der fünften Heimspielpleite konnten auch sie nichts ändern. Beim MSV lief im zweiten Durchgang nichts zusammen, Dresden hatte gegen die verunsicherten Duisburger defensiv wenig Mühe, brachte den Erfolg ohne Probleme über die Zeit.

Dynamo empfängt am Samstag (Anstoß: 14:00) den KFC Uerdingen. Duisburg spielt zeitgleich gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Heimsieg

Dynamo siegt und spielt sich auf Platz 3

Dynamo hat die SpVgg Unterhaching mit 2:0 bezwungen..

setzt sich in der Tabelle nach dem dritten Sieg in Folge endgültig in der Drittliga-Spitze fest und steht jetzt auf Platz drei.

Die Heimmannschaft SG Dynamo Dresden ging als klarer Favorit in die Begegnung. Das Match endete mit einem 2 : 0. Der Gewinner SG Dynamo Dresden ging jubelnd vom Platz. Patrick Schwengers war der Schiedsrichter der Partie.

Ein Sieg Zuhause, mit dem Trainer Markus Kauczinski ohne weiteres zufrieden sein kann. Auswärts haben die wenigsten Spieler einen guten Stand. Und doch wird sich Arie van Lent nun Gedanken machen müssen über dieses Ergebnis. Das Gastgeber-Team von Trainer Markus Kauczinski befindet sich mit 22 Punkten derzeit auf Position 3 der Tabelle. Unter Coach Arie van Lent belegen die Gäste mit 10 Zählern den Platz 17.

Dresden mit einem Wechsel in der Start-Elf: Kapitän Mai kehrt für Ehlers in die Innenverteidigung zurück.

Nach einem ungefährdeten Erfolg sah es aber anfangs gar nicht aus, denn die Gäste gingen nach fünf sieglosen Spielen sehr forsch in die Partie. So liefen die Hachinger die Gastgeber sehr früh an und versuchten, Dynamos Hintermannschaft sofort unter Druck zu setzen. Kevin Broll hatte in der Anfangsphase mehr Ballkontakte, als ihm lieb sein konnte. Eingreifen musste er mit den Händen zunächst nicht, denn Markus Schwabl setzte den ersten Torschuss der Partie vorbei (2.). Dynamo hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber nur selten vor das Tor der Oberbayern. Christoph Daferner bediente bei einem Konter dann aber den in der Mitte mitgelaufenen Patrick Weihrauch, der in der 8. Minute aber verzog.

Keeper Broll ist sofort auf Betriebstemperatur, entschärft einen Schuss von Anspach (14.).

Zum Dosenöffner wird mal wieder ein Freistoß: Weihrauch bedient Hartmann, der aus 12 Metern per Direktabnahme zum 1:0 trifft (26.). Erste Sahne – und fast eine Kopie des Tores bei Hansa (3:1)!

Grauschopf kam Sekunden später wieder an die Kugel, setzte sie aber am Tor vorbei. Mutig drückte Unterhaching danach weiter, Dynamo tat sich schwer, sich zu befreien, bekam kaum Luft. Bis zur 26. Minute: Da spielte Patrick Weihrauch wie in Rostock einen Freistoß in den Strafraum auf Marco Hartmann – und der 32-Jährige traf erneut, diesmal nicht zum 2:0, sondern zum 1:0. Beinahe hätte der Eichsfelder zehn Minuten darauf auch das 2:0 besorgt, doch diesmal konnte Nico Mantl im Hachinger Tor den Kopfball von Dynamos Nummer 6 parieren. Wieder hatte sich Hartmann nach einem Weihrauch-Freistoß von seinem Bewacher gelöst und aus Nahdistanz auf das Tor gköpft.

Danach hat die SGD das Spiel im Griff

…legt noch vor der Pause nach: Herrlicher Spielzug über links, Weihrauch und Meier mit herrlichem Doppelpass, Letzterer flankt auf Hosiner, der vorm Tor eiskalt vollstreckt (42.). Das 2:0 war schon der vierte Treffer des Ösis.

Fast hätte Daferner noch das 3:0 vor der Pause nachgelegt, aber sein Schuss ging vorbei (44.).

Der Pausentee scheint allerdings den Gästen deutlich besser bekommen zu sein. Sie geben gleich ordentlich Gas, profitieren auch davon, dass bei Dynamo im Gefühl der sicheren Führung etwas der Schlendrian einzieht.

Haching hatte zwar zwei frische Leute gebracht, kam aber nicht wirklich zurück ins Spiel und auch nicht zu Chancen. Die Kauczinski-Truppe ließ weiter kaum etwas zu. Nur einmal gab Unterhachings Sturmtank Dominik Stroh-Engel einen gefährlichen Schuss ab, doch Broll parierte den scharfen Ball (54.). Ansonsten bissen sich die Männer von Trainer Arie van Lent die Zähne an der sattelfesten Dynamo-Abwehr aus, in der besonders Hartmann wieder glänzte. Nach vorn blieben die Hausherren durch Standards gefährlich, aber Sebastian Mai (69.) und Hartmann (80.) konnten gute Eingaben nicht zu einer höheren Führung verwerten. Da spielt Dynamo kurzzeitig zu zehnt. Weil Daferner, der von Mai unglücklich im Nacken getroffen wird und dadurch gegen die Bande knallt, behandelt und wenig später ausgewechselt werden muss. Hosiner hatte dann nach einem Konter noch einen „Riesen“, schoss aber in der 89. Minute am langen Pfosten vorbei. Danach war Schluss und der vierte Heimsieg im Sack.

Wenig später pfeift Schiri Schwengers ab. Und die SGD nimmt den letztlich absolut verdienten Dreier mit.

Markus Kauczinski (Dynamo)

“Wir kennen die Stärken von Hartmann bei Standards. Der Sieg fühlt sich gut an. Wir sind Anfang der zweiten Halbzeit etwas geschwommen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg. Mit der Leidenschaft, dem Feuer, der Spielfreude – die Mischung ist sehr gut. Es gibt aber immer noch genug Dinge, an denen wir arbeiten müssen.”

Arie van Lent (Unterhaching)

“Wir haben in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen, außer den beiden Tore. Wir sind nach dem Wechsel schlampig mit unserem Passspiel umgegangen. Wir waren sehr bemüht, am Ende war es aber zu wenig. Wir können es besser, müssen das Spiel jetzt schnell abhaken.”

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Auswärtssieg

Dynamo entert die Kogge, Auswärtssieg in Rostock

Die SG Dynamo Dresden hat die starke Leistung aus dem Sieg gegen 1860 München auch in Rostock unter Beweis gestellt

…. und klettert dank eines überzeugenden 3:1-(3:1)-Sieges am Samstag (21.11.) beim F.C. Hansa zumindest für einen Tag auf Tabellenplatz zwei.

Erneut erwies sich die Abwehrreihe um Marco Hartmann als Fels in der Brandung. Und das, obwohl Abwehrchef und Kapitän Sebastian Mai fehlte.

Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat es den FC Hansa am Sonnabend erwischt. Im Ostklassiker gegen Dynamo Dresden kassierte die Mannschaft von Trainer Jens Härtel eine 1:3 (1:3)-Heimpleite. Es war die erste Niederlage des Koggenklubs seit dem zweiten Spieltag (0:2 in Saarbrücken).

Und weil sich die Hansa-Defensive eklatante Aussetzer leistete, hatte Dynamo relativ leichtes Spiel. “Wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen“, stellte Härtel zutreffend fest. Das Unheil nahm für Rostock bereits in der 15. Minute seinen Lauf, als Damian Roßbach mit einem katastrophalen Fehlpass Patrick Weihrauch in Szene setzte. Dieser bediente im Zentrum Christoph Daferner – 0:1.

Nach diesem frühen Tor kam die SGD besser ins Rollen und erhöhten durch Innenverteidiger Hartmann auf 0:2 (30.). Wieder sah die Rostocker Abwehr nicht gut aus. In der 34. Minute hätte Maurice Litka verkürzen können, doch sein überhasteter Abschluss war ein leichte Beute für Dynamo-Keeper Broll. Ransford Königsdörffer nutzte die nächste sich bietende Gelegenheit und brachte Dynamo nach 41 Minuten mit 3:0 in Führung. Drei Schüsse, drei Gegentreffer: Hansa-Torwart Kolke war wahrlich nicht zu beneiden. “Wir haben dreimal geschlafen”, ärgerte sich der 30 Jahre alte Schlussmann. Immerhin gelang Pascal Breier nach einem robusten Zweikampf gegen Kevin Ehlers noch vor der Pause das 1:3 (43.), sodass Hansa zumindest Hoffnung auf ein Comeback in der zweiten Hälfte blieb.

Rostock gab aber auch nach dem Dreifach-Rückstand noch nicht auf und kam über Kampf und Glück zurück ins Spiel. Bei einem Zweikampf zwischen Kevin Ehlers und Pascal Breier verlor der Dynamo-Verteidiger seinen Stand und musste Darmstadts Knipser vorbeiziehen lassen. Im Eins-gegen-eins war Dresdens Torwart Kevin Broll dann machtlos (43.).

Dynamo verteidigt seinen Vorsprung erfolgreich

Die zweite Halbzeit war zunächst arm an Highlights, zumindest so lange, bis Hansa die Zügel enorm anzog. Hansa gab nicht auf und hatte auch noch Möglichkeiten zum Ausgleich. Bentley Baxter Bahn scheiterte allerdings zwei Mal aus aussichtsreichen Positionen an Dynamo-Torwart Broll. Trotzdem hätte es noch einmal spannend werden können, hätte Bentley Baxter Bahn eine Viertelstunde vor dem Ende nicht Hartmann angeschossen, sondern den Ball im Tor untergebracht. Auch sein Kopfball aus kurzer Distanz wurde geklärt (85.).

Insgesamt zeigte sich die Dynamo-Defensive äußerst sattelfest. Das Fehlen von Mai wurde von Hartmann, Tim Knipping und Ehlers hervorragend kompensiert. Dresden klettert durch die drei gewonnenen Punkte auf Tabellenplatz zwei – zumindest bis zum Spiel von Ingolstadt gegen Magdeburg am Sonntag (22.11).

Trainerstimmen:

Markus Kauczinski (Dresden): “Es war heute ein hartes Stück Arbeit. Wir haben leidenschaftlich verteidigt und konsequent nach vorne agiert. Das hat uns in diesem ausgeglichenen Spiel die drei Punkte eingebracht.

Jens Härtel (Rostock): “Wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen. Es ist uns nicht gelungen, aus den Situationen, die wir hatten, mehr zu machen.

Der FC Ingolstadt kann mit einem Sieg am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg noch an den Sachsen vorbeiziehen. Bereits am kommenden Mittwoch steht für Hansa Rostock das nächste Traditionsduell auf dem Spielplan: Dann gastieren die Mecklenburger beim 1. FC Magdeburg. Dynamo Spielt zu Hause gegen Unterhaching.

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Heimsieg

Heimsieg für Dynamo, 2:1 gegen 1860 München

Dynamo kann auch anders! Dynamo Dresden gewinnt das Heimspiel gegen 1860 München mit 2:1

Erster Dreier gegen ein Spitzenteam. Und zum ersten Mal einen Rückstand noch gedreht.  Dynamo Dresden hat mit seinem fünften Saisonsieg den Anschluss an die Tabellenspitze der 3. Fußball-Liga hergestellt

Dresden im Vergleich zum Saarbrücken-Spiel mit zwei Änderungen: Hartmann rückt für Ehlers in die Verteidigung, Weihrauch für Will ins Mittelfeld. Trainer Kauczinski lässt im 3-4-1-2-System etwas offensiver spielen. Bei Dynamo stand erwartungsgemäß Marco Hartmann wieder in der Startelf und sortierte sich zentral in der Fünferkette ein. Zudem sollte Patrick Weihrauch in der Offensive für die besonderen Momente sorgen. Paul Wille und Kevin Ehlers mussten deshalb zunächst auf die Bank. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende durfte Dynamo Dresden jubeln.

Die erste knappe halbe Stunde vor diesmal komplett leeren Rängen ist schnell erklärt: Umkämpftes, verbissenes, hektisches Spiel zwischen den Strafräumen. Aber auf beiden Seiten keine Chancen, nicht mal ein Torschuss.

Beiden Teams merkte man an, dass sie ohne große Umwege nach vorne spielen wollten, jedoch kamen die Angriffe nicht wirklich durch – zumeist war kurz vor dem gegnerischen Sechzehner Schluss. Marvin Stefaniak hatte dann mit einem etwas zu hoch angesetzten Freistoß von der Strafraumkante den ersten nennenswerten Abschluss der Partie (20.). Die Hausherren hatten leichte Vorteile bei den Spielanteilen, doch wie so häufig in solchen Situationen machte der Gegner den ersten Treffer. Philipp Steinhart bekam bei einem Angriff den Ball vor die Füße, Stefaniak konnte ihn nicht richtig stören und der Linksaußen brachte mit dem ersten 60er-Abschluss sein Team in Führung (27.). Dabei rutschte ihm der Ball noch etwas über den Außenrist, so dass er unhaltbar für Kevin Broll im rechten Eck einschlug.

Dynamo hatte aber die richtige Reaktion parat. Keine fünf Minuten nach dem 0:1 wurde der ehemalige Münchner Yannick Stark nicht angegriffen und zog aus rund 20 Metern ab. Diesmal war “Löwen”-Schlussmann Marco Hiller ohne Chance. Dynamo wollte noch vor der Pause nachlegen. Kapitän Sebastian Mai versuchte es ähnlich wie Stark aus der Distanz – diesmal konnte Hiller aber parieren (42.). Die anschließende Ecke landete am Querbalken – wieder war es Mai, von dessen Kopf der Ball kam.

Danach ist auf dem Platz endlich mehr los, was vor allem an der SGD liegt. Gleich zweimal steht Mai im Blickpunkt. Seinen 24-Meter-Kracher entschärft 1860-Keeper Hiller, die anschließende Ecke schweißt der Dynamo-Kapitän per Kopf an die Latte (41.).

Auch Hosiner schnuppert danach zweimal an der Führung (44./45.). Aber zur Pause bleibt’s beim 1:1.

Königsdörffer sichert den Sieg nach der Pause

Kurz nach dem Seitenwechsel stand SGD-Schlussmann Broll im Scheinwerferlicht. Münchens Torjäger Mölders, bis dahin kaum zu sehen, zieht im Strafraum ab, aber Broll mit einem Mega-Reflex (48.). Auf der anderen Seite verzieht Meier knapp (49.).

Danach war lange Zeit offensiver Leerlauf angesagt. Hitzig wurde es nur als der Ex-Dresdner Dennis Erdmann den am Boden liegenden Ex-Münchner Christoph Daferner anbrüllte und somit eine Rudelbildung auslöste. Zuvor war Daferner mit tiefem Kopf Richtung Ball gegangen und hatte einen Elfmeter gefordert. Erdmann und Dynamos Innenverteidiger Tim Knipping sahen daraufhin die Gelbe Karte (61.). Aber der Elfer-Pfiff von Schiri Florian Lechner bleibt aus. Wohl, weil der Dynamo-Stürmer den Kopf zu tief hatte.

Knapp zehn Minuten später durfte Dynamo wieder jubeln. Nach einer Ecke von Weihrauch macht ausgerechnet Sechzig-Stürmer Mölders den Ball wieder scharf. Youngster Königsdörffer sagt Danke, nagelt den Ball am kurzen Pfosten unter die Latte (70.). Nun war Dynamo noch einmal 20 Minuten in der Defensive gefordert und tat das sehr gut. Zum einen waren die Löwen nicht zwingend genug in der Vorwärtsbewegung, die vielen hohen Bälle ins Zentrum köpften die langen Kerle aus Dresden zumeist wieder aus der Gefahrenzone. Dynamo kam auch noch einmal gefährlich vor den gegnerischen Kasten, aber Pascal Sohm stand bei seiner Liga-Premiere für die Sachsen hauchzart im Abseits (84.).

Diesmal lässt sich die SGD die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, bringt den verdienten Sieg Dank konzentrierter Defensivleistung souverän nach Hause!

Stimmen zum Spiel:

Michael Köllner (München): “Jedes Spiel schreibt seine eigene Geschichte. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und in der ersten Halbzeit gut Druck aufgebaut. Wir haben sehr kompakt gespielt und Dynamo nicht zur Entfaltung kommen lassen. Die Führung war nicht unverdient, wir haben dann aber die ein oder andere Umschaltmöglichkeit liegen lassen. Das 1:1 war zunächst kein Problem für uns. In der zweiten Halbzeit haben wir gleich eine Riesenchance von Mölders, die der Torwart gut hält. Bei der Ecke war es dann ein bisschen Slapstick von uns, danach war es schwer, gegen so eine große Mannschaft noch zu Torgelegenheiten zu kommen.”

Markus Kauczinski (Dresden): “Es waren heute alle voll drin, deswegen haben wir ein gutes Spiel gemacht. Die Mannschaft war gefordert und ich habe schon unter der Woche gemerkt, dass da eine gute Energie drin ist. Die Mannschaft wollte das Saarbrücken-Spiel abschütteln und endlich konstant werden. Den geforderten Elfmeter hätte ich auch nicht gepfiffen, da war der Kopf doch schon sehr tief, auch wenn Hosiner da getroffen wird.”

Mit 16 Zählern steht Dresden auf Rang sechs und muss in der kommenden Woche beim Vierten Hansa Rostock antreten. 1860 bleibt trotz der Niederlage Zweiter, hat nun aber bereits fünf Punkte Rückstand auf Aufsteiger und Überraschungsteam Saarbrücken.

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DFB Pokal Spiel

2. Runde im DFB-Pokal ist ausgelost

Titelverteidiger und Rekordsieger Bayern München reist in der zweiten Runde des DFB-Pokals zum Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel. Das ergab die Auslosung am Sonntag in Köln durch die frühere Europameisterin Inka Grings.

Bei den Spielen am 22. und 23. Dezember kommt es zudem zu drei Bundesligaduellen: Der FC Augsburg trifft auf RB Leipzig, der VfB Stuttgart spielt gegen den SC Freiburg, Bayer Leverkusen empfängt Eintracht Frankfurt.

Vizemeister Borussia Dortmund muss bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig ran, BVB-Erzrivale Schalke 04 trifft nach seinem Arbeitssieg in der ersten Runde gegen den 1. FC Schweinfurt erneut auf einen Vertreter aus der Regionalliga, das Los bescherte den Knappen ein Auswärtsspiel beim SSV Ulm.

Zu einem traditionsreichen Nordduell kommt es bei der Partie Hannover 96 gegen Werder Bremen. Viertligist Rot-Weiss Essen empfängt Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf.

Die zweite Runde findet am 22. und 23. Dezember statt.

Bundesliga gegen Bundesliga
Heim Gast
VfB Stuttgart SC Freiburg
Bayer Leverkusen Eintracht Frankfurt
FC Augsburg RB Leipzig
2. Bundesliga gegen Bundesliga
Heim Gast
1. FC Union Berlin SC Paderborn
Eintracht Braunschweig Borussia Dortmund
Hannover 96 SV Werder Bremen
1. FC Köln VfL Osnabrück
1. FSV Mainz 05 VfL Bochum
Holstein Kiel Bayern München
TSG 1899 Hoffenheim SpVgg Greuther Fürth
VfL Wolfsburg SV Sandhausen
Regionalliga gegen Bundesliga
Heim Gast
SSV Ulm FC Schalke 04
SV Elversberg Borussia Mönchengladbach
3. Liga gegen 2. Bundesliga
Heim Gast
SV Wehen Wiesbaden SSV Jahn Regensburg
Dynamo Dresden SV Darmstadt 98
Regionalliga gegen 2. Bundesliga
Heim Gast
Rot-Weiss Essen Fortuna Düsseldorf

Das Finale in Berlin ist für den 13. Mai 2021 angesetzt. Hier der Zeitplan im Überblick.

Termine DFB-Pokal (Männer)
Runde Termin
2. Runde 22./23. Dezember 2020
Achtelfinale 2./3. Februar 2021
Viertelfinale 2./3. März 2021
Halbfinale 1./2. Mai 2021
Finale in Berlin 13. Mai 2021

 

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dynamo-hg4

Dynamo verliert in letzter Sekunde gegen Saarbrücken

Der 1. FC Saarbrücken hat am heutigen Samstag (7. November 2020) Dynamo Dresden beim Spitzenspiel im Ludwigspark mit 2:1 geschlagen.

Dresden war in der 16. Minute mit einem Tor von Daferner in Führung gegangen. Kurz vor der Halbzeit konnte Nicklas Shipnoski jedoch den Ausgleich für Saarbrücken erzielen. Sebastian Jacob schenkte der Mannschaft dann mit einem Treffer in der Nachspielzeit den Sieg.

Mit dem Sieg über Dresden hat der 1. FC Saarbrücken sich nun zurück auf Platz 1 gesetzt. Trainer Lukas Kwasniok nannte Dynamo im Voraus “die beste Mannschaft der Liga”

Das war ein Nackenschlag

Dynamo Dresden hat das Spitzenspiel beim Tabellenführer 1. FC Saarbrücken am Samstag unglücklich verloren. Lange hatte es nach einem Remis für die Schwarz-Gelben ausgesehen.

Es war eine hart umkämpfte Partie, die zwischendurch auch Längen hatte. In der ersten Halbzeit stand Dynamo Dresden tief und Saarbrücken hatte Probleme, die Abwehrkette zu durchbrechen.

Dynamo nutzt die erste Chance

Der Aufsteiger aus dem Saarland begann mutig, aber die erste richtige Gelegenheit hatten die Schwarz-Gelben: Nach tollen Pass von Rückkehrer Marvin Stefaniak auf Ransford Yeboah-Königsdörffer ging der Youngster rechts auf und davon – und in der Mitte brauchte Christoph Daferner nur noch einzuschieben (16.). Die Gastgeber taten sich nun schwer, Dynamo hatte das Geschehen im Griff und ließ kaum etwas zu. Fast mit dem Pausenpfiff sahen sich die Dynamos dann aber doch einem schnellen Angriff über links gegenüber: Am Ende konnte Nicklas Shipnovski eine Flanke von Timm Golley unhaltbar für Kevin Broll ins linke Eck platzieren (45.).

Drei Chancen in der Schlussphase

In der zweiten Halbzeit war der gegenseitige Respekt spürbar. Das Spiel plätscherte fast vor sich hin. Es schien auf ein Remis hinauszulaufen.

Dann aber wurde es doch noch turbulent: Zunächst konnte SGD-Joker Diawusie nach bösem Fehler von Marin Sverko halbrechts davon ziehen, scheiterte aber an FCS-Schlussmann Daniel Batz (78.),. Auf der Gegenseite machte es Shipnovski auch nicht besser, als er aus acht Metern frei die Kugel über die Latte knallte (80.).

SIEGTREFFER IN DER 91. MINUTE

Lange sah es so aus, als sollte die zweite Halbzeit torlos bleiben und das Spiel unentschieden enden. Aber auch in diesem Spiel schaffte Saarbrücken erneut einen Lucky Punch. In der Nachspielzeit konnte Dresden einen Angriff über die rechts Saarbrücker Seite nicht entschärfen: Maurice Deville passte von rechts in den Strafraum auf Shipnovsi, der in den Fünfer passte, wo Mittelstürmer Sebastian Jacob vor Kevin Ehlers das 2:1 markieren konnte (90.+1).

Damit steht Saarbrücken mit jetzt 19 Punkten an der Tabellenspitze.

Markus Kauczinski (Dresden): “Die Niederlage tut natürlich weh, zumal man dann auch nicht mehr reagieren kann. Wir haben ordentlich begonnen und geführt, haben dann aber auch immer wieder einmal Phasen, wo wir das Spiel aus der Hand geben, vor allem am Anfang der zweiten Halbzeit. Da haben wir den Zugriff total verloren. Dann haben wir umgestellt, dann ging es wieder besser. Insgesamt waren wir im eigenen Ballbesitz zu schwach.

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