Testspiel

Dynamo verliert Testspiel gegen Nowich City mit 0:2

Die Dynamo’s kassieren die vierte Niederlage im vierten Test mit 0:2 (0:1), Generalprobe am 5. September gegen Erzgebirge Aue

Nach den Niederlagen gegen Hertha BSC (2:3), Union Berlin (0:2) und Eintracht Braunschweig (0:1) unterliegt Dynamo am Mittwoch in Delbrück bei Paderborn dem englischen Zweitligisten Norwich City mit 0:2.

Kristallisiert sich hier schon eine Stammelf heraus?

Trainer Markus Kauczinski begann mit Kevin Broll im Tor. Die Viererkette bildeten Robin Becker, Sebastian Mai, Tim Knipping und der diesmalige Kapitän Chris Löwe, der zum Auftakt in Lautern allerdings noch gesperrt ist.

Auf der Sechserposition lief Marco Hartmann auf, die beiden Achter waren Yannick Stark und Patrick Weihrauch. Im Angriff agierten Pascal Sohm, Philipp Hosiner und “Pana” Vlachodimos.

Das Spiel war insgesamt zäh, was nicht zwingend an beiden Mannschaften lag. Das Wetter war typisch britisch – Regen und teils extremer Wind. Der Rasen war es nicht: Stumpf, zu hoch, mit einigen Löchern, kurz:

Es war ein Acker, weit weg von einem Teppich. Den ersten ordentlichen Spielzug nutzte Norwichs Teemu Pukki (12.), der nach Pass von Lukas Rupp eiskalt aus elf Metern verwandelte.

Dynamo Dresden tauschte in der 2. Halbzeit voll durch

Die beste Dynamo-Chance hatte Stark (21.). Nach einem abgewehrten Löwe-Freistoß hielt er aus 17 Metern volley drauf – knapp vorbei.

Die Dynamo-Roten waren gegen die flinken, spielfreudigen Engländer in der Defensive geordert, machten das nach dem Rückstand gut.

Allerdings fehlte die Bindung nach vorn fast völlig. In der zweiten Hälfte wechselten die Kanarienvögel komplett, Dynamo tauschte bis zur 76. Minute zehnmal aus – nur Mai blieb.

Das war dem Spielfluss anzumerken. Vieles blieb Stückwerk, wobei Dresden ordentlich dagegenhielt, hinten kaum was anbrannte.

Doch wie schon in Durchgang eins, ging in der Offensive nicht viel. Bei einigen Spielzügen fehlte die letzte Konsequenz – oder der Rasen durchkreuzte die Pläne.

Norwich hatte kaum was zu bieten, traf aber mit einer guten Aktion zum 2:0: Jordan Hugill (83.) lupfte die Kugel frei vor Patrick Wiegers ins Netz.

Einen starken Eindruck machte in der zweiten Hälfte Paul Will. Der Bayern-Neuzugang gab sein Debüt, pflügte geschickt und energisch durchs Mittelfeld – er ist eine Bereicherung.

Dynamo: Broll (46. Wiegers) – Becker (62. Kulke), Knipping (46. Ehlers), Mai, C. Löwe (77. Stor) – Hartmann (46. Will) – Stark (62. Kade), Weihrauch (46. Horvath) – Sohm (62. Diawusie), Hosiner (46. Daferner), Vlachodimos (62. Königsdörffer).

Tore: 0:1 Pukki (12.), 0:2 Hugill (83.).

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Testspiel

Dynamo verliert Testspiel gegen Eintracht Braunschweig

Dynamo hat das erste der beiden Testspiele im Trainingslager in Thüringen verloren.

Am Freitagnachmittag verlor die SGD gegen Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 0:1. Die Partie im Heiligenstädter Gesundbrunnenstadion entschied Nico Klaß mit seinem Tor in der 61. Minute. Dynamo verkaufte sich gut, ließen aber Chancen liegen, die für drei Siege gereicht hätten.

Dynamo begann druckvoll, probierte es bei einer Flanke von Panagiotis Vlachodimos schon nach 20 Sekunden mit der zuvor einstudierten Kopfballverlängerung über Yannick Stark und fast hätte Luka Stor direkt die Führung für die Dresdner besorgt. In der nächsten Szene probierte es Stark dann selbst aus der Distanz, doch Marcel Engelhardt im Braunschweiger Tor hielt das 0:0 fest.

Die diesmal in den weinroten Auswärtstrikots aufgelaufenen Dresdner beschäftigten die Eintracht sehr gut und ließen den Angriff kaum zur Entfaltung kommen. Die bislang beste Chance erarbeitete sich der rechte Außenstürmer Agyemang Diawusie, der nach eigener Balleroberung schnurstracks in den Sechzehner marschierte, aber frei vor Engelhardt scheiterte (18.).

Dynamo in Halbzeit eins klar besser

In der 23. Minute musste Dynamo dann aber schon erstmals wechseln. Das Gesundbrunnen-Stadion machte seinem Namen keine Ehre, denn Vlachodimos verletzte sich am Sprunggelenk und humpelte dick bandagiert davon. Nach der Trinkpause ersetzte ihn Ransford-Yeboah Königsdörffer. Von den Niedersachsen war derweil weiter wenig in der Offensive zu sehen.

Die Sportgemeinschaft blieb am Drücker, entwickelte auch bei Standards Gefahr. Sebastian Mais wuchtiger Kopfball nach Chris Löwe’s Ecke wurde von den Braunschweigern zur nächsten Ecke geklärt (39.), diesmal war Marco Hartmann per Kopf zur Stelle. Auch Sascha Horvath’s Flanke auf Stark wäre fast von Erfolg gekrönt gewesen, doch der Neuzugang verfehlte mit seinem Kopfball aus sechs Metern den Kasten (43.).

Dazu kommt eine weitere schlechte Nachricht, denn Vlachodimos musste frühzeitig verletzt ausgewechselt werden.

Dynamo war in Halbzeit eins klar besser, aggressiver, präsenter als der Neu-Zweitligist. SGD-Torwart Kevin Broll hatte quasi nur dann zu tun, wenn er Rückpässe weiterleitete. Braunschweig kam nicht in die Partie und auch die Defensive mit dem Ex-Dresdner Jannis Nikolaou wirkte teils ungeordnet. Ein Liga-Unterschied war jedenfalls nicht erkennbar. Zur Pause wechselte Cheftrainer Markus Kauczinski komplett durch, einzig der in Halbzeit eins eingewechselte Königsdörffer blieb auf dem Rasen.

Schlechte Chancenverwertung

Auch im zweiten Durchgang hatten die Dresdner die erste gute Gelegenheit, doch Hosiner konnte seine Chance per Kopf nicht zur Führung verwerten (57.). Die fiel kurz darauf auf der Gegenseite. Nico Klaß war bei einem Eckball zur Stelle und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf (58.). Die Dynamos schüttelten sich kurz und hatten erneut durch Hosiner (61.) die Chance zum schnellen Ausgleich, doch sein strammer 9-Meter-Schuss aus der Drehung ging daneben.

Auch Pascal Sohms Schuss war brandgefährlich, als er von Hosiner abgefälscht wurde (65.), eine Minute später ging Königsdörffers Versuch vorbei. Spätestens jetzt mussten sich die Dresdner über ihre vergebenen Großchancen ärgern. Der Gipfel war die vertane Doppelchance, als Sohms Hereingabe fast zum Braunschweiger Eigentor wurde und Königsdörffer im zweiten Versuch scheiterte (70.).

Dann die nächste Riesenchance: Sohm fing einen Pass des gegnerischen Torwarts ab, setzte seinen Abschluss aber minimal zu hoch an (75.). Für die letzten zehn Minuten kam dann noch Simon Gollnack für seinen einstigen U19-Sturmpartner Königsdörffer, doch auch dieses Sturmtalent blieb erfolglos. So steht am Ende trotz klaren Chancenübergewichts die dritte Dresdner Testspielniederlage zu Buche.

Dynamo (1. Hz.): Broll – Löwe, Knipping, Mai, Becker – Hartmann (C) – Diawusie, Stark, Horvath, Vlachodimos (23. Königsdörffer) – Stor

Dynamo (2. Hz.): Wiegers (C) – Kulke, Ehlers, Großer, Meier – Kade – Sohm, Daferner, Weihrauch, Königsdörffer (81. Gollnack) – Hosiner

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Testspiel

1.FC Union schlägt Dynamo Dresden 2:0 im Testspiel

 Dynamo Dresden hat das Vorbereitungsspiel beim 1. FC Union Berlin mit 0:2 (0:0) verloren

Neven Subotic, der noch am Freitag zur Vereinssuche freigestellt war, stand in der Startformation der Köpenicker. Noch nicht mit dabei war hingegen Neuzugang Max Kruse.

Union legte direkt los, drängte Dynamo hinten rein und wollte sofort klarmachen, wer Herr im Hause ist.

Christian Gentner hatte mit seinem Volleyschuss auch die Riesenchance zur Führung (15.). Doch Dynamo-Keeper Patrick Wiegers reagierte glänzend.

Dynamo überstand den Anfangsdruck, konnten sich besser befreien. In dieser Phase wurde es zumindest mehr ein Duell auf Augenhöhe. Das 0:0 zur Halbzeit war so immerhin nicht unverdient.

Wie in der Vorbereitung nicht unüblich und bei den tropischen Temperaturen durchaus sinnvoll, wechselten beide Coaches in der Pause komplett durch.

In der 50. Minuten war es dann passiert, wurde Dynamo kalt erwischt: Lars Dietz passte in die Mitte, wo Joshua Mees unbedrängt zum 1:0 einnetzen konnte. Sheraldo Becker erhöhte auf 2:0 (62.).

Nach der 2:3-Schlappe gegen die Amateure von Hertha BSC gelang dem Team von Trainer Markus Kauczinski bei der 0:2-Niederlage gegen Bundesligist Union Berlin eine deutliche Leistungssteigerung. Die SGD zeigt sich vor allem defensiv verbessert, im Offensivspiel gibt es aber noch deutliche Reserven.

Marco Hartmann: “Die Unioner waren, wie man sie seit Jahren kennt, ganz konsequent dabei, was sie machen, aggressiv im Zweikampf, körperlich uns überlegen. Die haben uns in der einen oder anderen Situation schon den Schneid abgekauft. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Ballsicherheit auf den Platz gekriegt, haben den Ball besser laufen lassen, haben aber auch die dummen Fehler gemacht. Wir haben mehr verteidigen müssen, haben das ganz gut gemacht, aber in ein, zwei Situationen Glück gehabt. Man sieht, dass wir körperlich noch ein ganzes Stück zulegen müssen.”

Sebastian Mai: “Ich freue mich, dass ich das erste Mal in dem Trikot auflaufen durfte. Ich bin relativ zufrieden mit der ersten Halbzeit. Wir haben zwar immer mal ein paar Dinger zugelassen und waren manchmal relativ offen, aber ich finde, das gehört schon auch dazu. Wir haben gegen einen Bundesligisten gespielt, haben da trotzdem die Null gehalten und unsere Aktionen nach vorn gehabt. Nach der Trinkpause haben wir umgestellt, weil wir gemerkt haben, dass wir im Zentrum weniger Zugriff bekommen haben, als wir uns wünschen. Im zweiten Teil der ersten Halbzeit hat es dann besser geklappt. Ich bin stolz, dass ich die Kapitänsbinde tragen durfte, aber es gibt verschiedene Kandidaten, die dieses Amt mit Würde ausfüllen können.”

Julius Kade: “Wir sind eine richtig gute Mannschaft, ich fühle mich wohl. Wir haben viele neue Spieler und müssen erst noch zusammenfinden, aber ich denke, heute haben wir einen Fortschritt gezeigt gegenüber unserem letzten Testspiel gegen Hertha II. Das war ein guter Auftritt heute. Die Abläufe sind noch nicht perfekt, aber wir trainieren und es wird schon passen. Unser Ziel ist die schnellstmögliche Rückkehr in die 2. Bundesliga, das haben wir uns alle zusammen vorgenommen. Dafür kämpfen wir, dass wir das erreichen.”

Markus Kauczinski: “Wir wissen, dass wir noch zulegen müssen. Wir haben heute gesehen, dass wir Dinge ordentlich machen. Wir haben in der ersten Halbzeit wenig zugelassen, haben aber auch nicht viele Chancen herausgespielt. Wir haben ganz stabil gestanden, das war ordentlich, können uns aber besser bewegen mit Ball. Und auch im Zweikampf hat man gesehen, dass da Jungs sind, die Druck von hinten machen, wo man sich besser behaupten muss, wo man einfach körperlicher spielen muss. In der zweiten Halbzeit haben wir eigentlich auch ordentlichen Fußball gespielt, aber die Tore fallen dann zu leicht. Ich glaube, das war achtbar, aber wir merken, dass wir in allen Bereichen noch zulegen müssen.”

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Testspiel

Dynamo im Testspiel gegen Union Berlin live

Das Testspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Union Berlin und Dynamo Dresden findet am Samstag im “Stadion An der alten Försterei” in Berlin statt.

Anstoß ist 14:30 Uhr,  Sonnabend, dem 15.08.2020.

RBB überträgt das zweite Testspiel der Sommervorbereitung von der SG Dynamo Dresden live und in voller Länge im Fernsehen sowie auf der Facebook-Seite “RBB Sport”.

Lars Becker wird das Spiel am Mikrofon live kommentieren, der Moderator im Stadion wird RBB-Reporter Andreas Ulrich sein.

Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie wird das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Facebook-Übertragung

Link zum Stream

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Testspiel

Dynamo Dresden verliert Testspiel-Auftakt gegen Hertha BSC II

Dynamo Dresden hat seinen Testspielauftakt verloren. Der Fußball-Drittligist unterlag am Sonntag (09.08.2020) dem Regionalligisten Hertha BSC II 2:3 (1:1).

Gute Ansätze in der Offensive, aber mit Luft nach oben in der Defensive. So hat sich Dynamo Dresden im ersten Testspiel der Saison präsentiert. Die Schwarz-Gelben verloren gegen Regionalligist Hertha II.

Dynamo ging in der Partie, die ohne Zuschauer ausgetragen wurde, zweimal in Führung. Vor der Pause traf Ransford Königsdörffer (7.), nach dem Wechsel schob Panagiodis Vlachodimos (54.) aus Nahdistanz ein. Doch der Hertha-Nachwuchs, der bereits in der kommenden Woche in die neue Saison startet, konnte das Spiel drehen. Jonas Michelbrink mit einem 16-Meter-Knaller (43.) sowie Ruwen Werthmüller (56.) und Maximilian Storm (87.) trafen für die Berliner. Während Dynamo erst in dieser Woche mit dem Training begann, was sich auch konditionell zeigte, wirkten die Berliner insgesamt frischer.

Diawusie und Vlachodimos überzeugen

Dynamo hatte gegen den Regionalliga-Fünften der Vorsaison zwar zumeist mehr vom Spiel. Gegen Ende der Partie ging den Dresdnern aber die Puste aus. Überzeugen konnten bei den Schwarz-Gelben in der ersten Halbzeit die von Tim Knipping und Chris Löwe gut organisierte Abwehr, die Übersicht von Marco Hartman in der zweiten Hälfte – und die Offensive. Die Neuzugänge Agyemang Diawusie und Philipp Hosiner in der ersten Hälfte und das Trio Luka Stor, Panagiotis Vlachodimos und Christoph Daferner. Dynamo-Trainer Markus Kauczinski wechselte in der Pause einmal komplett durch.

Dynamo-Coach Kauczinski: “Habe viel Einsatz gesehen.”

Dynamo-Trainer Markus Kauczinksi zog nach dem Spiel aber ein insgesamt gutes Fazit: “Ich habe eine gute erste Halbzeit und eine etwas schwächere zweite Halbzeit gesehen. Wir sind teilweise schon ganz gut mit dem Ball umgegangen, das wollten wir zeigen. Wir wussten, dass Hertha etwas fitter und spritziger ist. Das hat man Ende jeder Halbzeit gesehen. Ich habe viel Einsatz gesehen. In der ersten Halbzeit hätte man auch höher führen können. In der zweiten Halbzeit ist uns das Spiel etwas entglitten, da haben aber auch nicht alle Jungs auf ihren Lieblingspositionen gespielt. Daher kann ich damit leben. Wir werden nur harte Tests haben. Das Ergebnis steht da nicht immer im Hauptaugenmerk. Die Zeit bis zum Saisonstart am 18. September werden wir brauchen. Wichtig ist, dass wir uns finden.”

Aufstellungen

Halbzeit 1: Broll – Knipping, Stark, Diawusie, Hosiner, C. Löwe, Becker, Großer, Horvath, Königsdörffer, Kade.

Halbzeit 2: Wiegers – Hartmann, Atilgan, Sohm, Kulke, Stor, Ehlers, Schrewe (SGD-U19), Vlachodimos, Meier, Daferner (80. Gollnack).

Tore: 1:0 Diawusie (8.), 1:1 Michelbrink (43.), 2:1 Vlachodimos (54.), 2:2 Werthmüller (56.), 2:3 Storm (87.).

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Spieler Neuverpflichtung

Dynamo verpflichtet Christoph Daferner und Patrick Weihrauch

Dynamo Dresden ist momentan enorm aktiv auf dem Transfermarkt. Am Freitag vermeldete die SGD gleich zwei Neuverpflichtungen für die Offensive.

Christoph Daferner wechselt vom SC Freiburg zur SGD und hat nach Dynamo-Angaben einen Vertrag bis Juni 2023 unterschrieben. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Daferner selbst spielt damit weiterhin in Sachsen. In der vergangen Saison war der Mittelstürmer schon an Erzgebirge Aue ausgeliehen und erzielte in 21 Zweitliga-Einsätzen ein Tor. Zumeist war Daferner nur als Joker aufgeboten worden.

Christoph Daferner ist ein physisch robuster und laufstarker Mittelstürmer, der sowohl im Spiel mit als auch gegen den Ball seine Qualitäten hat“, charakterisiert Sportgeschäftsführer Ralf Becker den Neuzugang und hofft, durch die Verpflichtung Daferners “den Konkurrenzkampf in unserem Angriffsspiel weiter erhöhen” zu können.

Vor seiner Vertragsunterschrift absolvierte der Angreifer seinen Medizincheck im Dresdner Universitätsklinikum, beim Training am Freitagnachmittag soll er bereits auf dem Rasen stehen. “Die persönlichen Gespräche mit den Verantwortlichen und die sportlichen Ziele des Vereins haben mich überzeugt, dass dieser Schritt jetzt für mich zur richtigen Zeit kommt“, wird Daferner in der Dynamo-Mitteilung zitiert. Für die SGD wird er mit der Rückennummer 33 auflaufen.

Auch Weihrauch kommt und soll Erfahrung einbringen

Nur eine halbe Stunde nach der Verpflichtung Daferners folgte schon die nächste Vollzugsmeldung: Auch Patrick Weihrauch läuft künftig für Dynamo auf. Der 26-Jährige, zuletzt für Arminia Bielefeld aktiv, kommt ablösefrei nach Dresden und erhält einen Zweijahresvertrag bis Juni 2022. Wie auch Daferner hat Weihrauch den Medizincheck bereits absolviert und nimmt am Freitagnachmittag am Mannschaftstraining teil.

Patrick bringt eine Menge Erfahrung mit, die er bei uns einbringen soll“, hofft Becker. “Er ist ein technisch gut ausgebildeter Spieler, der im Mittelfeld verschiedene Positionen besetzen kann. Zudem zeichnet Patrick seine Laufstärke und ein gutes Positionsspiel aus.” In Bielefeld hatte Weihrauch seine Qualitäten zuletzt allerdings kaum einbringen können, in der abgelaufenen Saison kam er bei der Arminia erst nach dem Re-Start im Mai zum Einsatz, insgesamt auf nur fünf Spiele. Sein Vertrag war nach der Saison ausgelaufen und nicht verlängert worden.

Nun will der Mittelfeldspieler in Dresden zurück in die Spur finden, “da ich davon überzeugt bin, dass mit der SGD und dem gesamten Umfeld in den kommenden Jahren noch einiges möglich ist“, wird Weihrauch in der Dresdner Mitteilung zitiert. Bei Dynamo erhält er die Rückennummer 10.

Profil von Christoph Daferner und Patrick Weihrauch

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Spieler Neuverpflichtung

Dynamo verpflichtet Jonathan Meier von Mainz 05

Jonathan Meier von Mainz 05 soll Dynamo Dresden bei der Mission Wiederaufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga verstärken.

“Jonathan Meier besitzt großes fußballerisches Talent, welches er bei uns in der anstehenden Drittliga-Spielzeit weiterentwickeln soll. Wir freuen uns, dass sich dieser begabte Spieler für unseren Weg entschieden hat und sind davon überzeugt, dass er die Konkurrenzsituation als Außenverteidiger im Team erhöhen wird”, sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker in einer Vereinsmitteilung über den Linksverteidiger. Er wechselt zunächst auf Leihbasis für ein Jahr nach Dresden.

Meier wurde unter anderem in der Jugend des FC Bayern München ausgebildet, ehe der 20-Jährige im Sommer 2019 nach Mainz wechselte. Dort kam der 1,81 große Linksfuß jedoch nur elfmal in der Regionalliga West für die zweite Vertretung zum Einsatz.

Meier schließt die Lücke, die Cheftrainer Markus Kauczinski am Dienstag benannte. Er sah noch Bedarf “im Sturm als Ersatz für Alexander Jeremejeff, im offensiven und zentralen Mittelfeld.”

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Spieler Neuverpflichtung

Julius Kade unterschreibt bei Dynamo für 3 Jahre

Dynamo Dresden rüstet weiter auf

Am Donnerstag machte die SGD die Leihe des Mainzer Linksverteidigers Jonathan Meier perfekt. Dazu kommt von Union Berlin der offensive Mittelfeldspieler Julius Kade. Der 21-Jährige unterschreibt für drei Jahre.

Kade war erst im vergangenen Sommer von der Hertha zum Stadtrivalen nach Köpenick gewechselt. Dort konnte sich der Youngster aber überhaupt nicht durchsetzen – kein einziger Bundesliga-Einsatz stand am Ende für ihn zu Buche. Nur drei Mal schaffte er es überhaupt in den Spieltagskader. Und so trennen sich die Wege ein Jahr vor Vertragsende wieder. Auf seinen zweiten Einsatz im Oberhaus dürfte er nun noch eine Weile warten müssen. Im April 2017 lief Kade zum ersten und bisher einzigen Mal in der Bundesliga auf. Damals wurde er für die Hertha gegen Gladbach (0:1) neun Minuten vor Schluss eingewechselt.

Kade wird in Dresden die Nummer 20 erhalten und soll mithelfen, den Traditionsklub so schnell wie möglich wieder in die 2. Liga zu führen.

Julius Kade ist ein talentierter und spielstarker Mittelfeldspieler, der eine hervorragende fußballerische Ausbildung genossen hat. Julius bringt eine gute Perspektive mit und hat in unserem Umfeld die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln,“ erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

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Spielerwechsel

Matthäus Taferner wechselt zum Wolfsberger AC

Nachdem Anfang der Woche Dynamo Dresden schon die Abgänge von Jeremejeff und Kusej vermeldeten, verlässt nun auch Matthäus Taferner den Verein. Die nächste Station des 19-Jährigen ist der österreichische Erstligist Wolfsberger AC.

Dresden. Es hatte sich schon angekündigt. Beim Trainingsauftakt am Dienstag und auch am Mittwoch war Dynamo Dresdens Mittelfeld-Talent Matthäus Taferner für „Vertragsverhandlungen mit einem anderen Verein“ freigestellt. Am Donnerstagnachmittag nun gab der österreichische Erstligist Wolfsberger AC die Verpflichtung des 19-Jährigen bekannt. Taferner unterschrieb bei dem Club aus dem Lavanttal einen Dreijahresvertrag und kehrt mit sofortiger Wirkung zurück nach Kärnten, in dessen Landeshauptstadt Klagenfurt er geboren wurde.

Vor einem Jahr war Taferner zu den Schwarz-Gelben gewechselt. Er kam vom FC Wacker Innsbruck, wo er seine fußballerische Ausbildung bereits als Sechsjähriger begonnen hatte. Für Dynamo absolvierte er dann vier Zweitligapartien, wobei ihm eine Torvorlage gelang. All diese Spiele gingen verloren und der talentierte, aber schmächtige Österreicher kam nie über die volle Zeit zum Einsatz. Zwar stand er bis zur Winterpause immer im Kader, für mehr Spielminuten fehlte ihm aber die körperliche Robustheit.

Nachdem er sich an der Elbe nicht durchsetzen konnte, verlieh die Sportgemeinschaft ihn zunächst für ein halbes Jahr wieder an seinen Heimatverein FC Wacker. In Österreichs zweiter Liga sammelte er fleißig Spielpraxis. Er machte er neun Punktspiele und schoss ein Tor, zudem drang er mit seinem Club bis ins Halbfinale des österreichischen Pokals vor. Ende Juni 2020 lief dann allerdings sein Leihvertrag aus, so dass er nach Dresden zurückgekehrt wäre.

Erste Auslandsstation letztlich erfolglos

Bei der SGD hatte er immerhin einen langfristigen Vertrag, der noch bis 2023 und auch in der 3. Liga galt. Aus diesem kaufte ihn der WAC nun heraus. Die Höhe der Ablösesumme verrieten die beiden involvierten Vereine nicht. „Ich bin glücklich, dass der Transfer geklappt hat, und freue mich bereits auf diese spannende Aufgabe beim WAC“, wird Taferner in einer Vereinsmitteilung der Kärntner zitiert. Zunächst war über einen bevorstehenden Wechsel Taferners zum TSV Hartberg spekuliert worden.

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