Jahn Regensburg gegen Dynamo Dresden

Dynamo schöpft Hoffnung, 1:2 in Regensburg

Dynamo Dresden hat mit einem Auswärtssieg bei Jahn Regensburg im Abstiegskampf neue Hoffnung geschöpft

Dresden stellte durch den 2:1 (0:0)-Sieg die Tuchfühlung mit dem vorletzten Tabellenplatz wieder her und steht vorläufig nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenvorletzten Wehen Wiesbaden. Für Jahn Regensburg bedeutete die Niederlage eine verpasste Chance: Der Jahn hätte bis auf drei Punkte an Platz vier heran rücken können, bleibt nun aber vorerst im Tabellenmittelfeld.

Der SSV Jahn Regensburg kann gegen Dynamo Dresden einfach nicht gewinnen. Die Oberpfälzer verloren am Freitag gegen den Tabellenletzten der 2. Fußball-Bundesliga trotz Führung mit 1:2 (0:0). Vor 11 309 Zuschauern hatte es für den Jahn nach zuvor fünf Niederlagen und zwei Remis gegen Dresden diesmal besser ausgesehen.

Zuletzt hatte Dynamo am 1. April beim 3:1 gegen Erzgebirge Aue auswärts gewonnen

Dresdens Coach Markus Kauczinski bot die Winterneuzugänge Godsway Donyoh und Makienok erstmals in der Startelf auf. Sein Team trat sehr defensiv auf, der Jahn war die bessere Elf. Nach den ersten 45 Minuten war eigentlich nur die Frage wann Regensburg das erste Tor erzielt und wie hoch die Bayern gewinnen würden. Regensburg spielte in der ersten Hälfte klar besser. Doch der Jahn ließ mehrere gute Möglichkeiten liegen, Torwart Kevin Broll hielt Dynamo im Spiel.

Doch Dynamo zeigte sich im zweiten Durchgang klar verbessert

..nutzte die wenigen Gelegenheiten eiskalt aus. Als Dynamo in der zweiten Hälfte endlich etwas mutiger agierte, gelang dem Jahn die Führung. Chima Okoroji flankte von links, Dynamos Verteidiger Florian Ballas vertändelte den Ball, der vor den Füßen von Erik Wekesser landete – 1:0 (63.).

Die SGD kam jedoch ins Spiel zurück. Patrick Schmidt traf in der 70. Minute zum 1:1 für Dynamo, nachdem Brian Hämäläinen den Ball flach von links hereingegeben hatte. Nur sieben Minuten später ging Dresden sogar in Führung: Simon Makienok drosch den Ball aus dem Getümmel ins Tor, als Regenburg den Ball nicht geklärt bekam. Die Regensburger bemühten sich bis zum Schluss um den Ausgleich, doch die Misserfolgsserie gegen Dynamo konnten sie nicht beenden.

Dynamo empfängt Aue, Jahn beim HSV

Dynamo Dresden will nun den nächsten Schritt machen, die Mannschaft empfängt am Sonntag (08.03.2020, 13:30 Uhr) den FC Erzgebirge Aue zu einem sächsischen Duell, kann den heutigen Sieg vergolden und vielleicht sogar den letzten Platz verlassen. Jahn Regensburg ist bereits am Samstag um 13 Uhr beim Hamburger SV im Einsatz.

alles zum Spiel

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Dynamo News

Dynamo-Einspruch: Verhandlung vor DFB-Gericht terminiert

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wird den Einspruch von Dynamo Dresden gegen die Wertung des Zweitligaspiels gegen Darmstadt 98 (2:3) am März 2020 mündlich verhandeln.

Geleitet wird die Sitzung von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts. Das Sportgericht hatte den ersten Dresdner Einspruch im Einzelrichterverfahren am Montag als unbegründet zurückgewiesen. Der Verein legte erneut Einspruch ein und beantragte eine mündliche Verhandlung.

Die Verantwortlichen des Tabellenletzten begründeten ihren Schritt mit dem fehlerhaften Einschreiten des Video-Assistenten. Dies habe zur Aberkennung “eines regulären Treffers zum 3:3” geführt.

Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Minute den vermeintlichen Ausgleich erzielt. Das Tor wurde nach Intervention des Video-Assistenten Florian Badstübner von Schiedsrichter Michael Bacher überprüft und wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Kein VAR-Fehler: Sportgericht weist Dynamo-Einspruch zurück

Der Einspruch des stark abstiegsbedrohten Zweitligisten Dynamo Dresden gegen die Wertung des Punktspiels gegen Darmstadt 98 (2:3) ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als unbegründet zurückgewiesen worden.

“Die Entscheidung des Schiedsrichters ist als Tatsachenentscheidung nicht anfechtbar. Es lässt sich auch kein Regelverstoß des Unparteiischen oder ein Fehler des Videoassistenten erkennen”, sagte Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts. Das Ergebnis hat damit weiterhin Bestand.

Dresden hatte am 10. Februar Einspruch gegen die Wertung des Spiels vom 7. Februar eingelegt. Die Verantwortlichen des Tabellenletzten begründeten ihren Schritt mit dem fehlerhaften Einschreiten des Video-Assistenten. Dies habe angeblich zur Aberkennung “eines regulären Treffers zum 3:3-Ausgleich” geführt hatte.

Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Minute das vermeintliche 3:3 erzielt, bevor das Tor nach Intervention des Video-Assistenten Florian Badstübner von Schiedsrichter Michael Bacher überprüft und anschließend wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde.

“Wir wollen mit unserem Protest auch Klarheit schaffen, wann und wie der Videobeweis im deutschen Fußball einschreiten darf”, hatte Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born gesagt: “Wir konnten rund um die Geschehnisse in der 72. Spielminute und dem Einschreiten des VAR einmal mehr nicht erkennen, dass damit eine eindeutige Fehlentscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz korrigiert werden sollte.”

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Dynamo im Spiel gegen Bochum

Dynamo Dresden unterliegt dem VfL Bochum mit 1:2

Mission Klassenerhalt abhaken?

Dynamo bewegt sich langsam Richtung 3.Liga. Der Tabellenletzte verliert sein Heimspiel in letzter Minute mit 1:2, die Lage verschärft sich. Dynamo hat auch das Heimspiel gegen den VfL Bochum vermasselt und markiert den letzten Platz in der Tabelle deutlicher. Der Klassenerhalt rückt in immer weitere Ferne. Zumal auch die gezeigte Leistung nicht wirklich Mut macht.

Für das Team von Trainer Markus Kauczinski war es das vierte Spiel in Serie ohne Sieg. Dresden hätte den Abstand zu Relegationsplatz 16 mit einem Dreier auf einen Punkt verkürzen können.

Bitterer Rückschlag für Dynamo: Die SGD musste im Kampf um den Klassenerhalt eine Niederlage in letzter Minute hinnehmen. Beim 1:2 (0:0) gegen den VfL Bochum am Samstag sorgte Vitaly Janelt (90.+3) mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Damit verlor Dynamo vor 26.279 Zuschauern letztlich einen sicher geglaubten Punkt. Silvère Ganvoula (65.) hatte Bochum zunächst in Führung gebracht, ehe Jannis Nikolaou (70.) der zwischenzeitliche Ausgleich gelang.

Einzige Lichtblicke bis zur Pause aus Dynamo-Sicht

Ein Alleingang von Ebert (13., Schuss geblockt) und ein Kopfball von Ballas (24., daneben). Einfach zu wenig im Überlebenskampf.
Dabei riss auch Bochum bei weitem keine Bäume aus, kam nur zweimal durch Blum gefährlich zum Abschluss (10., 15.). Ab der 32. Minute bereicherte der für Marco Terrazzino eingewechselte Patrick Schmidt Dresden im Vorwärtsgang. Treffer bekamen die Zuschauer in Durchgang eins nicht zu sehen. Torlos ging es in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel sorgt Gäste-Keeper Riemann für den ersten Aufreger: nach einem Zweikampf mit Ebert lässt er sich fallen und behandeln, sorgt mit seiner Schauspieleinlage zumindest für etwas Emotionen in einem bis dahin blutleeren Kick (58.).

Mit der Einwechslung von Silvère Ganvoula für Manuel Wintzheimer wollte Thomas Reis dem Offensivspiel seiner Elf einen neuen Impuls geben (62.). Danny Blum bediente Ganvoula, der in der 65. Spielminute zum 1:0 einschoss. In der 70. Minute erzielte Jannis Nikolaou nach einer Vorlage von Patrick Ebert den Ausgleich.

Statt dessen der Knock out in der Nachspielzeit! 

Vitaly Janelt sicherte dem VfL vor 26.279 Zuschauern in der 93. Minute das zweite Tor.

Als Nächstes steht für die SG Dynamo Dresden eine Auswärtsaufgabe an. Am Freitag (18:30 Uhr) geht es gegen den SSV Jahn Regensburg. Bochum tritt zwei Tage später daheim gegen den SV Sandhausen an.

alles zum Spiel

 

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
St. Pauli gegen Dynamo

FC St. Pauli und Dynamo Dresden trennen sich mit 0:0

Die Krisenklubs FC St. Pauli und Dynamo Dresden treten im Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf der Stelle.

Der FC St. Pauli und Dynamo Dresden haben im Abstiegskampf der 2. Bundesliga die Chance zum Befreiungsschlag verpasst. Die beiden Mannschaften trennten sich im Kellerduell am Freitagabend 0:0. Ein Remis, das weder den Kiezkickern noch dem Tabellenletzten aus Dresden weiterhilft. Vor allem die Gastgeber mussten sich über das Unentschieden ärgern, nachdem sie besonders in der ersten Halbzeit das Gäste-Team ihres Ex-Trainers Markus Kauczinski phasenweise dominiert hatten.

Vor 28.980 Zuschauern machte der FC St. Pauli von Beginn an Druck.

Dresden wieder im 4-2-3-1-System, mit Petrak für Burnic und Atik für Ebert (10. Gelbe). Und ganz schnell mit ganz vielen Problemen.

Beinahe die gesamte erste Halbzeit ging es in Richtung des Dresdner Tores.

St. Pauli drückend überlegen, aber Broll hält alles

Fast ein Dutzend mehr oder weniger klare Torchancen vergaben die Hamburger bisweilen leichtfertig. Allein der auffällige Viktor Gyökeres prüfte Broll (9., 25., 28., 35.) gleich vier Mal. Die beste Möglichkeit hatte Ryo Miyaichi (15.). Dessen Schuss lenkte der Dynamo-Keeper Broll noch an den Pfosten. Ein Offensivspiel von Dynamo gab es so gut wie gar nicht. Das einzig Gute bis zum Pausenpfiff war das Ergebnis. Wieso die Hamburger bis dahin nicht mit zwei, drei Toren in Führung lagen, verstanden die Schwarz-Gelben wohl selber nicht.

Schiedsrichter nimmt Elfmeter gegen St. Pauli zurück

SGD-Coach Markus Kauczinski stellte um: Husbauer rückte ins Zentrum, Klingenburg kam als Abräumer, Horvath blieb in der Kabine.

Das Tempo der ersten Hälfte konnten die Kiezkicker im zweiten Durchgang nicht mehr halten. Allerdings trat nun auch Dynamo verbessert auf, ließ nicht mehr so viel zu. Kurz vor Schluss hätte die Partie aus St.-Pauli-Sicht komplett kippen können. Luca Zander rauschte im Strafraum gegen Chris Löwe heran, der hob ab und Schiedsrichter Daniel Schlager zeigte auf den Elfmeterpunkt (85.). Ein Schock für alle St. Paulianer, der aber nur kurz währte. Der Videoassistent griff ein, Schlager schaute sich die Szene selbst noch einmal an und nahm seine Entscheidung zu Recht zurück.

Dramatische Szenen in der Schlussminute

St. Pauli drückte danach noch einmal auf den Siegtreffer und hätte es in der letzten Minute der Nachspielzeit auch fast geschafft. In einer kurios-tragischen Szene traf zunächst Christopher Buchtmanns Flanke die Latte, Miyaichi hämmerte den Ball an den Innenpfosten, ehe auch noch Waldemar Sobotas Versuch abgeblockt wurde. Ein Tor wollte der Luhukay-Elf an diesem Tag einfach nicht gelingen.

Wilde Szenen nach Abpfiff: Rund 30 Dynamo-Chaoten stiegen in einen St.Pauli-Fanblock und prügelten dort auf Ordner ein. Erst nach fünf Minuten konnten Polizisten die Chaoten zurück in den Gäste-Fanblock drängen. Danach feuerten die Dresdner eine Rakete ab, die vom Stadiondach zurück in den Pauli-Block prallte. Offenbar hatten Pauli-Fans vorher mit einem geschmacklosen Aufkleber provoziert. Statt des Dresden-Logos zeigt er eine Bombe, der Schriftzug sieht verbrannt aus. Eine Anspielung auf die Bombardierung Dresdens 1945.

Alles zum Spiel

 

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Spieler verliehen

Dynamo verleiht Luka Stor bis Saisonende

Stor kehrt in seine slowenische Heimat zurück

Dynamo hat den Wechsel zwar noch nicht offiziell vermeldet, doch der NK Aluminij, aktueller Tabellenzweiter der Prva Liga, gab am gestrigen Mittwochabend die Ausleihe des 21-Jährigen bereits auf seiner Webseite bekannt.

Update (11.30 Uhr):
Die SG Dynamo Dresden hat die Leihe nun offiziell bestätigt. Laut der SGD wird Stor bis zum 30.6.2020 an den slowenischen Erstligisten NK Aluminij verliehen.

Nach einem halben Jahr wechselt Dresdens Angreifer Luka Stor wieder zurück in seine slowenische Heimat – zumindest vorerst.  Stor kam bislang auf elf Zweitligaeinsätze (kein Tor) sowie ein Spiel im DFB-Pokal (ein Tor).

Der erst im August gekommene Angreifer fehlte in allen drei Partien nach der Winterpause im Kader von Dynamo Dresden und wird darin zumindest auch bis zum Sommer nicht mehr auftauchen.

Vertrag läuft noch bis 2023

Stor, der heute erstmals mit seinen alten und neuen Kollegen trainieren soll, machte im Sommer im Trikot Aluminij mit vier Toren an den ersten fünf Spieltagen die Dresdner Verantwortlichen auf sich aufmerksam und hofft nun, in bekanntem Umfeld wieder Selbstvertrauen tanken und zu alter Torgefährlichkeit finden zu können. Im Sommer wird Stor, dessen Vertrag bei der SGD bis 2023 läuft, dann nach jetzigem Stand nach Dresden zurückkehren.

Dort ist unterdessen Patrick Schmidt aktuell im Angriff die klare Nummer eins. Und auch ohne den vorerst fehlenden Makienok stehen neben den Talenten Simon Gollnack und Ransford Königsdörffer mit Alexander Jeremejeff sowie Godsway Donyoh noch zwei weitere gestandene Stürmer zur Auswahl.

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Dynamo News

Dynamo legt Einspruch gegen Darmstadt-Spiel ein

Dynamo hat nun doch Einspruch gegen die Wertung des Zweitliga-Heimspiels am Freitag gegen den SV Darmstadt eingelegt

Beim Stand von 2:3 wurde der SGD nach Videobeweis ein reguläres Tor zum 3:3-Ausgleich aberkannt.

Wir haben uns noch einmal in aller Ruhe und mit etwas Abstand zu den Geschehnissen am Freitagabend in Dresden juristischen Rat und regeltechnische Expertise von unabhängigen Experten eingeholt und sind zum Ergebnis gekommen, dass wir das äußerst umstrittene Zustandekommen der Niederlage gegen Darmstadt nicht einfach so hinnehmen können. Deshalb haben wir am späten Sonntagabend fristgemäß Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingereicht, weil unserer Meinung nach laut der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ein Regelverstoß des Schiedsrichters vorlag und so der Ausgang des Spiels gegen Darmstadt zu unserem Nachteil beeinflusst wurde“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.
Tor oder nicht Tor? Der Treffer zum 3:3 bei der Partie der SG Dynamo Dresden gegen Darmstadt 98 (2:3) sorgt weiter für Riesenwirbel. Dabei war der Ausgleich nach Videobeweis zurückgenommen worden. Nach eingehender Analyse haben die Schwarz-Gelben beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung des Heimspiels gegen die Darmstädter eingelegt.

Schmidt erzielt das vermeintliche 3:3

Dynamos Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Spielminute das vermeintliche 3:3 erzielt, bevor das Tor nach Intervention des Videoschiedsrichters Florian Badstübner und Überprüfung des Referees Michael Bacher am Spielfeld wegen Abseits aberkannt wurde.

Referee Bacher bereits beim HFC-Spiel im Fokus

Schiedsrichter Michael Bacher ist im Fußball-Osten kein Unbekannter. Bereits bei der Drittliga-Partie des Halleschen FC gegen Preußen Münster (2:2) am 21. September 2019 stand der 28-Jährige im Mittelpunkt und sorgte für ein “Wechseltheater”. Er hatte bei einem Wechsel den Hallenser Pascal Sohm vom Feld geschickt, eigentlich wollte HFC-Trainer Torsten Ziegner aber Terrence Boyd vom Feld nehmen. Als Sohm draußen war, Boyd aber noch drin und der eingewechselte Jan Washausen erst loslief, ging es sofort weiter – wenige Sekunden später gelang Münster der entscheidende 2:2-Ausgleich. Wie die Dresdner legten die Hallenser damals beim DFB Protest gegen den Ausgang des Spiels ein, der aber abgeschmettert wurde.

Die Verantwortlichen von Dynamo müssen jetzt beim DFB den Einspruch detailliert erläutern.  Das zuständige DFB-Sportgericht wird zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden. Die Aussichten auf Erfolg sind eher gering.

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Dynamo Dresden gegen SV Darmstadt 98

Dynamo verliert rasante Partie gegen Darmstadt

Dynamo Dresden verliert das irre Heimspiel gegen Darmstadt 98 mit 2:3

Trainer Markus Kauczinski tauschte in der Startelf das defensive Mittelfeld aus. Neu-Star Josef Husbauer für (René Klingenburg) stand erstmals von Anfang an auf dem Feld, der zuvor gelbgesperrte Burnic kehrte für Ondrej Petrak zurück. Links hinten begann Brian Hamalainen für Chris Löwe.

Und was für ein Super-Start der SGD! Es dauerte gerade einmal vier Minuten, da lag der Ball das erste Mal im Netz. Nach einem von Lilien-Schlussmann Marcel Schuhen abgewehrten Schuss von Linus Wahlqvist stand Husbauer sträflich frei und traf per Direktabnahme zum frühen 1:0 (4.).

Die Führung Dynamo’s hielt jedoch nicht lange, die Lilien schlugen direkt zurück. Nach einem geschickten Pass von Victor Palsson tauchte Paik frei vor dem Dresdner Kasten auf und ließ sich nicht zweimal bitten – der Ausgleich (8.). Damit war die rasante Anfangsviertelstunde aber immer noch nicht vorbei. Nach einem Fehler im Aufbauspiel von Dynamo-Keeper Kevin Broll schalteten die Südhessen schnell um und am Ende der Kombinationskette traf Kempe per sattem Rechtsschuss aus 20 Metern zur Lilien-Führung (12.).

Der nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzenden SGD merkte man den Doppelschlag in der Folge deutlich an. Bis auf einen Angriff in der 19. Minute, als Dynamo-Angreifer Patrick Schmidt zum vermeintlichen Ausgleich traf, zuvor aber ein Foul begangen hatte, beherrschten nun die Gäste aus Darmstadt das Geschehen. Die Lilien nahmen zwar ein wenig Tempo raus, kamen aber immer wieder gefährlich vors Dresdner Tor. Noch vor dem Pausenpfiff traf Dursun nach schöner Vorarbeit von Mathias Honsak folgerichtig zum verdienten 3:1 (44.).

Schiri stoppt Dynamos versuchte Aufholjagd

Nach dem Wiederanpfiff drängte Dynamo auf den Anschlusstreffer und wurde dafür schon in der 57. Minute belohnt, als Patrick Schmidt per Kopf zum 2:3 traf. Die Lilien waren auf einmal von der Rolle. Nur zwei Minuten nach dem Treffer hatte Sascha Horvath die riesige Möglichkeit zum Ausgleich, Schuhen konnte aber gerade noch parieren.

Es brauchte ein wenig, bis sich die Darmstädter berappelten. In der 66. Minute hatte Kapitän Fabian Holland die Chance zur erneuten Zwei-Tore-Führung. Sein Schuss aus zwölf Metern knallte jedoch an die Latte. Die Partie blieb in der Folgezeit äußerst flott, war nun im Gegensatz zur ersten Hälfte aber komplett offen.

Makienok fliegt vom Platz

In der 72. Minute hatten die Lilien reichlich Glück, als ein weiterer Treffer durch Patrick Schmidt aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Diese rasante und packende Partie komplettierte in der Schlussphase noch Simon Makienok, der nach einem Foul an Schuhen die Rote Karte sah (76.). In Überzahl verwalteten die Lilien danach das Ergebnis, nur in der Nachspielzeit wurde es auf beiden Seiten nochmal hektisch. Erst traf Honsak nach einem Konter den Pfosten, dann musste Schuhen gegen Jannis Nikolaou retten. Erst danach war diese hektische Partie vorbei.

Alles zum Spiel

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
Klassenerhalt

Dynamo Dresden torlos gegen den 1. FC Heidenheim

Mission Klassenerhalt – Spiel 2 mit leistungsgerechtem 0:0

Gegen die SG Dynamo Dresden musste sich der 1. FC Heidenheim am Sonntag mit einer 0:0-Punkteteilung begnügen. Dynamo stellte sich einer schweren Aufgabe und konnte schließlich erhobenen Hauptes vom Feld gehen. Das Hinspiel hatte die SGD mit 2:1 knapp für sich entschieden. Das Remis hilft weder den Heidenheimern, die im Aufstiegskampf Federn lassen mussten, noch Dynamo als Tabellenletzter mit vier Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Dynamo hat damit dennoch den guten Eindruck aus dem KSC-Heimspiel bestätigt und kann weiter Hoffnung schöpfen für die Aktion Klassenerhalt. Nach sechs vergeblichen Anläufen brachte man endlich wieder Zählbares mit von einer Auswärtsfahrt.

Die 12 150 Zuschauer in der Heidenheimer Arena sahen ein phasenweise temporeiches Kampfspiel, dem aber zunächst etwas die Torraumszenen fehlten. Die erste Chance im Spiel für Dynamo! Chris Löwes Flanke von der linken Seite nimmt Schmidt aus neun Metern direkt aus der Drehung. Nur knapp rausch das Spielgerät unten links vorbei(8.). Und schon wieder ist Patrick Schmidt nahe am Torerfolg dran (9.)! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld geht es ratzfatz nach vorne. Marco Terrazzino gibt aus vollem Lauf vom linken Sechzehnmeterraum halbhoch vor den Fünfer. Dort verpasst der Angreifer mit dem langen Bein.

Erster Schuss der Gastgeber (19.)! Tobias Mohr fängt den Ball in der gegnerischen Hälfte ab und zieht aus 25 Metern ab, aber kein Problem für Kevin Broll, der zur Stelle ist. Marc Schnatterer kommt auch zum Schuss (26.), schließt aus 22 Metern ab, der Ball geht jedoch einen Meter über den Kasten. Aber jetzt ist mal ein bisschen Musik drin. Nach einer halben Stunde Spielzeit ist das Offensiv-Niveau eher arm. Heidenheim erarbeitete sich in den letzten Minuten ein kleines Chancenplus und hat mehr Ballbesitz. Dynamo ist hinten jedoch aufgestellt. Dynamo-Keeper Kevin Broll spielt einen Fehlpass nach außen (35.), Mohr fängt den Ball ab und spielt den Ball Richtung Kleindienst. In der Mitte klärt jedoch Kapitän Florian Ballas stark gegen seinen Gegenspieler und klärt die Aktion für seine Hintermannschaft. Beste Aktion bleibt die Großchance für Heidenheim (38.)! Nach einer Ecke von links kommt Patrick Mainka aus acht Metern zum Kopfball. Der Ball wird von Jannis Nikolaou gerade noch über die Latte gelenkt.

Beiden Mannschaften fehlte es an Geschwindigkeit und an Ideen im letzten Drittel. So kamen kaum Torchancen zustande. Torlos ging es zur Halbzeitpause in die Kabinen.

Die Anfangsphase der 2. Hälfte gehörte den Gastgebern

Dynamo erarbeitete sich hin und wieder Gegenangriffe, die aber meist im letzten Spieldrittel versanden. Da fehlt es an Genauigkeit im Passspiel. Heidenheim bleibt bis hierher die aktivere Mannschaft, zwingende Torchancen wollen aber nicht gelingen. Dynamo lässt sich kaum aus der Formation locken und hält am defensiven Spielplan fest. Tim Kleindienst kam auch durch, aber Broll und Löwe konnten gerade noch klären (53.). Drei Minuten später köpfte der frei gelassene Robert Leipertz über den Dynamo-Kasten. Danach stand die SGD wieder besser. Beinahe kommt Ondrej Petrák zum Abschluss (58.). Der Neuzugang vom 1. FC Nürnberg steht bei einer Löwe-Flanke von der linken Grundlinie am halbrechten Strafraum gut postiert, aber die Kugel geht über den Kasten. Erster Tausch bei der SGD (70.), Patrick Ebert verlässt das Spielfeld, Baris Atik kommt in die Partie. Der zweiter Tausch innerhalb weniger Minuten für Dynamo (72), Alexander Jeremejeff kommt, Patrick Schmidt muss weichen. Es sieht so aus, als wollte man die letzten Minuten etwas offensiver spielen. Nennenswerte Aktionen gab es aus Dynamo-Sicht nicht, bis Ondrej Petrak gegen seinen Landsmann Josef Husbauer ausgewechselt wird (81.).

Dynamo-Lattenknaller kurz vor Schluss

Dynamo hatte in den Schlussminuten die beste Chance des Spiels, als Josef Husbauer aus 20 Metern die Latte traf (86.). Jetzt geht es für Dynamo in den Endspurt. René Klingenburg gefährlich nach einer Ecke, verfehlt das Tor jedoch deutlich (87.). Auch Baris Atiks Ablage findet im Strafraum keinen Abnehmer (89.).

Insgesamt geht das Remis in diesem eher schwachen Match völlig in Ordnung. Dynamo holt sich also einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf.

alles zum Spiel

Nächste Spiele Dynamo Dresden:
SV Darmstadt 98 (H), FC St. Pauli (A), VfL Bochum 1848 (H)

Nächste Spiele 1. FC Heidenheim:
SV Sandhausen (A), 1. FC Nürnberg (H), Holstein Kiel (A)

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt
dynamofanseite verwendet Cookies, um für ein optimales Online-Erlebnis zu sorgen. Indem Du unsere Webseite besuchst, stimmst Du der Verwendung von Cookies im Rahmen der Datenschutzerklärung zu.
P