Dynamo Hintergrund 9

Dynamo übernimmt die rote Laterne nach 1:2 gegen Kiel

Dynamo Dresden hat einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga hinnehmen müssen

Das Team von Cristian Fiel unterlag am Samstag Holstein Kiel mit 1:2 (0:2) und ist nach der neunten Saisonniederlage mit weiterhin zwölf Zählern wieder Schlusslicht im Bundesliga-Unterhaus. Emmanuel Iyoha (15.) und Salih Özcan (30.) trafen vor 24 811 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion für die Gäste aus Kiel, die mit nun 21 Punkten vorerst auf den fünften Tabellenplatz springen. Dresden Anschlusstreffer durch Florian Ballas (79.) kam zu spät.

Cristian Fiel begann mit zwei Wechseln gegenüber dem 1:2 beim HSV: René Klingenburg und Florian Ballas gingen rein, Baris Atik und Brian Hamalainen raus.

Eine Viertelstunde lang spielte sich das Geschehen mit ermüdend fehlerhaften Ballstafetten zwischen den Strafräumen ab. Doch dann initiierte Janni Serra einen blitzsauberen Spielzug, der zum 1:0 führte. Der Offensivmann schickte auf der linken Seite Jae-Sung Lee, den kein Dresdner angreifen wollte. Der Südkoreaner nutzte diese Freiheit zu einem zentimetergenauen Flachpass in die Mitte, wo Emmanuel Iyoha gedanklich schneller war als Jannik Müller und aus acht Metern vollendete (15.). Plötzlich war Dynamo wach und kam ihrerseits zu einigen guten Möglichkeiten. Allein ihrer Abschlussschwäche war es zu verdanken, dass Kiel bei den Schüssen von Dzenis Burnic (16.) und Niklas Kreuzer (18.) nicht postwendend den Ausgleich kassierte. Dann passte Serra mit dem Außenrist in die Spitze. Sali Öczan war mit Ball schneller als Florian Ballas ohne und vollendete – 0:2 (30.). Dazwischen hatten Dzenis Burnic (16.) und Niklas Kreuzer (18.) zwei Schusschancen, brachten Ioannis Gelios im Holstein-Tor nicht ins Schwitzen. Ignjovski hätte freistehend aus zehn Metern sogar auf 3:0 stellen können, schloss aber überhastet ab (38.).

Fiel reagierte zur Pause auf den Nicht-Auftritt seiner Mannen, brachte Chris Löwe und Baris Atik für Jannis Nikolaou und Niklas Kreuzer. Er stellte zudem auf Viererkette um. Die beinahe teilnahmslos wirkenden Dresdner mussten sich zur Halbzeit ein Pfeifkonzert ihrer sonst so treuen Fans gefallen lassen. Von einem couragierten Auftritt wie noch vor einer Woche beim Hamburger SV (1:2) war Dynamo meilenweit entfernt. Es wurde etwas besser, auch weil Kiel nun erschreckend schwach agierte, den Dresdnern den Ball im Spielaufbau immer und immer wieder in die Füße spielte. Doch Dynamo konnte lange Zeit nichts damit anfangen, weil sie sich selbst ständig verhaspelten und im Weg standen.  Symptomatisch die Szene in der 54. Minute, als René Klingenburg, der sich als einer der wenigen gegen die drohende neunte Saisonniederlage stemmte, freistehend aus zehn Metern kapital verzog. Nicht einmal mehr Pfiffe waren danach zu hören. Erst als Ballas mal den Hammer auspackte und die Kugel aus 22 Metern zum 1:2-Anschluss in die Maschen schweißte, wurde es eine Fußball-Partie. Da waren aber auch schon 79 Minuten um – und zu spät, um noch was zu reissen. Selbst beim fulminanten Schuss von Luka Stor war Gelios auf dem Posten (88.).

Dynamo übernimmt die rote Laterne nach 1:2 gegen Kiel

Eine Woche zuvor hatte die Mannschaft von Kiel mit 6:3 bei Wehen Wiesbaden gewonnen. Da der SV Wehen Wiesbaden sein Parallelspiel gegen Nürnberg gewonnen hat, steht die SGD am Tabellenende. Dynamo Dresden musste dagegen einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Das Team von Cristian Fiél ist nach der neunten Saisonniederlage wieder Schlusslicht im Bundesliga-Unterhaus.

Stimmen der Trainer

Trainer Cristian Fiel: “Das ist unerklärlich und unentschuldbar. Es war ein komplettes Versagen der Mannschaft! Man kann sich nur entschuldigen!”

Ole Werner (Holstein Kiel): “Wir sind zufrieden mit dem Spiel, vor allem mit der ersten Halbzeit. Viel davon, was wir uns vorgenommen haben, haben wir umgesetzt. In der zweiten Halbzeit hätten wir es besser zu Ende spielen müssen. Wie es dann so ist: Der Gegner riskiert alles, bei uns werden die Füße ein bisschen müde und wir kommen hinten raus ins Schwimmen. Wir haben leidenschaftlich verteidigt, ohne große Chancen zuzulassen. So sind wir insgesamt zufrieden.”

alles zum Spiel

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HSV-Dynamo

HSV feiert 2:1 Last-Minute-Sieg gegen Dynamo

Der Hamburger SV hat die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga erobert.

Mit einem Tor in der Nachspielzeit gegen Dresden sicherte sich der HSV den Sieg. Die direkte Konkurrenz aus Bielefeld kam hingegen über ein Remis gegen Sandhausen nicht hinaus.

Große HSV-Chance schon nach 34 Sekunden

Das Spiel im Volksparkstadion begann vielversprechend. Schon nach 34 Sekunden hatte der HSV die erste große Chance. Bobby Woods verstolperter Ball wurde zur Vorlage für Christoph Moritz, der das Tor allerdings verfehlte.

In der Anfangsphase war Tempo in den Aktionen der Hamburger, die aber schnell nachließen. Dresden befreite sich und spielte mitunter einen sehr gepflegten Ball. Es fehlte den Sachsen aber ein Offensivspieler mit Übersicht und Ruhe. So blieb der von HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes entschärfte Schuss von Max Kulke für lange Zeit die einzige gute Dynamo-Gelegenheit (11.). Die Hanseaten kamen ihrerseits erst am Ende der ersten Hälfte wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Martin Harnik bekam bei einem Kopfball nicht genug Druck auf den Ball (40.), Dresdens Keeper Kevin Broll parierte. Dann musste sich der Schlussmann mächtig strecken, um einen Volleyschuss von Jeremy Dudziak spektakulär über die Latte zu lenken (43.).

Kittels Ausgleich zählt nach Videobeweis

Der HSV konnte mit dem 0:0 zur Pause nicht zufrieden sein und schon gar nicht mit dem Zwischenstand nach 47 Minuten: Da lag er nämlich 0:1 zurück. Niklas Kreuzer (47.) wollte vom linken Strafraumeck eigentlich flanken. Der Ball bekam aber so viel Effet, dass er hinter Heuer Fernandes einschlug. Von den Gastgebern musste eine Reaktion kommen, und sie kam. Innerhalb weniger Minuten erfuhren die Hamburger dabei Segen und Fluch des Videobeweises. Zunächst verlängerte Sonny Kittel technisch höchst anspruchsvoll ein Zuspiel von Tim Leibold ins Dresdner Tor. Der Schiedsrichterassistent hatte Abseits angezeigt, wurde aber vom Video-Schiedsrichter überstimmt - 1:1 (67.).

Kinsombi köpft den Siegtreffer

Wenig später drehte Harnik jubelnd ab, nachdem er das vermeintliche 2:1 markierte hatte (71.). Wieder kam der Video-Schiedsrichter zum Einsatz und entschied: kein Tor. Glaubt man der elektronischen Abseitslinie, stand der Österreicher ungefähr zwei bis drei Zentimeter im Abseits. Die Begegnung war nun ein Schlagabtausch. Der HSV drängte, hatte aber defensiv sehr große Lücken, die eine bessere Mannschaft als Dresden wohl zum Siegtreffer genutzt hätte. So blieb es Kinsombi vorbehalten, die Rolle als Held des Tages einzunehmen: Broll wehrte einen Leibold-Schuss in die Mitte ab, der Hamburger Mittelfeldspieler köpfte den Ball zum umjubelten Siegtreffer unter die Latte (90.+4).

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Dynamo Hintergrund 5

DFB verurteilt Dynamo zu saftiger Geldstrafe

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden ist für das Fehlverhalten seiner Anhänger und einen Nazi-Skandal um zwei Ordner zur Verantwortung gezogen worden.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verurteilte die Sachsen am Donnerstag zu einer Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro. Bis zu 15.000 Euro davon kann der Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Den Nachweis hierüber muss Dynamo dem DFB bis zum 30. Juni 2020 erbringen.

Während des Ligaspiels gegen den FC St. Pauli Ende August (3:3) hatten Dresdner Anhänger mehrere Banner mit verunglimpfenden und diskriminierenden Inhalten gezeigt. Darüber hinaus trugen zwei Ordner im Zuschauerbereich T-Shirts mit verbotenen Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation.

Die beiden Männer hatten zu Beginn des Spiels zunächst eine Anweisung ihrer Sicherheitsfirma ignoriert, Deutschland-Banner am Gäste-Block zu entfernen. Daraufhin wurden die Ordner vom Dienst freigestellt.

Die Männer zogen noch vor Ort ihre Westen aus und zeigten sich in der Folge im Fanblock in T-Shirts mit der Aufschrift "3. Division für Sicherheit des deutschen Volkes". Darüber war ein Totenkopf abgebildet, der als Symbol der einstigen 3. Panzer-Division der SS gilt.

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Ralf Minge

Dynamo will mehr Geld für Spieler investieren

Dynamo wird wohl schon in der Winterpause auf die sportliche Misere reagieren

Bei den sechs Neuzugängen, die vor und während der neuen Saison kamen, schlugen nur zwei voll ein: Keeper Kevin Broll (Großaspach) und Stürmer Alexander Jeremejeff (BK Häcken). Königstransfer Chris Löwe (Huddersfield) und René Klingenburg (Münster) sind nur teilweise die erhofften Verstärkungen.

Luka Stor (NK Aluminij) deutete sein Potenzial mehrfach an, Matthäus Taferner (Wacker Innsbruck) hatte dazu selten Gelegenheit.

Der Profi-Fußball ist in den letzten Jahren richtig teuer geworden, die finanziellen Ansprüche der Profis gestiegen - zum Leidwesen der Vereine, die nicht in den Teichen des FC Bayern und von Borussia Dortmund fischen.

Nur mit jungen Talenten - siehe Kevin Ehlers - geht es nicht.

Jahresüberschusses von 4,5 Millionen Euro

Angesichts eines Jahresüberschusses von 4,5 Millionen Euro, den Dynamo am Sonnabend auf der Mitgliederversammlung verkünden wird, stehen jedoch weitere Mittel zur Verfügung.

Mit 9,5 Millionen Euro besitzt Dynamo so viel Eigenkapital wie noch nie. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 8 Millionen Schulden. Jetzt soll es investiert werden - in Beine.

"Fakt ist, der Plan, den wir im Sommer hatten, ist noch nicht so aufgegangen wie gewünscht. Das ziehe ich auf meinen Tisch, dafür stehe ich gerade", so Minge.

Drei Heimsiege, drei Remis insgesamt dazu, das macht zwölf Punkte und Platz 17. Zumindest konnte mit dem 1:0 am Freitag gegen Wiesbaden die Rote Laterne abgegeben werden.

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Dynamo Dresden gegen Wehen Wiesbaden

Wiesbaden legt Einspruch gegen Spielwertung ein

Wehen Wiesbaden nicht einverstanden mit Spielwertung

Könnte das nichtgewertete Tor von Manuel Schäffler Folgen haben?

Zur Lage:

Es war der Aufreger schlechthin in der Partie Dynamo Dresden gegen den SV Wehen Wiesbaden. Manuel Schäffler erzielte das vermeintliche 1:0 für die Gäste, aber der VAR meldete sich dazu.

Was war passiert? In der Aktion zuvor befand sich Dynamo Dresden im Angriff, SGD-Stürmer Alexander Jeremejeff erlief einen Ball noch knapp vor der Torauslinie und spitzelte ihn in den Strafraum. Danach ging es ohne Spielunterbrechung weiter, dann kam das Tor, erzielt von Manuel Schäffler.

Der VAR meldete, dass der Ball im Dynamo Angriff bereits hinter der Linie gewesen sei. Daraufhin nahm Schiedsrichter Martin Petersen das Tor der Wiesbadener zurück.

Als der Unparteiische den SVWW-Verantwortlichen die Entscheidung mitteilte, herrschte Fassungslosigkeit bei Trainer Rüdiger Rehm und Geschäftsführer Christian Hock.

Wie der Verein am Montag mitteilte, stützt er den Einspruch auf §17 Nr. 2c) RuVO, "nach dem die Rücknahme des SVWW-Führungstreffers nach Intervention durch den VAR regelwidrig erfolgte und diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat". Dies sei das Ergebnis von Prüfungen und Beratungen mit den Anwälten Prof. Christoph Schickhardt und Dr. Joachim Rain, die den SVWW in diesem Fall vertreten.

Welchen Erfolg der Einspruch hätte, darüber kann man nur spekulieren. Das DFB-Sportgericht müsste dann in diesem Fall tätig werden und darüber entscheiden. Einsprüche gegen die Spielwertung sind in dieser Saison zwar nichts neues, aber ein Grund, dass eine Entscheidung des VAR hinterfragt wird.

Wiesbaden habe "nun noch Zeit, seinen Einspruch detailliert auszuführen", teilte der DFB mit. "Das zuständige DFB-Sportgericht wird dann zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden."

Edit vom 05.12.2019

Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden ist mit seinem Einspruch gegen die Niederlage bei Dynamo Dresden vor dem DFB-Sportgericht gescheitert.

Das Gremium unter dem Vorsitzenden Richter Hans E. Lorenz erklärte in der zweistündigen Verhandlung in Frankfurt am Main die umstrittene Entscheidung nach einem kuriosen Videobeweis für rechtens. Erstmals behandelte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes einen solchen Fall.

"Wir können in diesem Fall dem Schiedsrichter keinen Regelverstoß nachweisen und dem Videoassistenten keinen Fehler", sagte Lorenz bei der Urteilsverkündung in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes.

Der SVWW hatte sich gegen die Wertung der 0:1-Niederlage am 8. November gewehrt und eine Wiederholung des Spiels gefordert.

Die Gäste waren während der Partie durch Manuel Schäffler in der 26. Minute vermeintlich in Führung gegangen. Doch weil der Ball bei einem Dynamo-Angriff zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen den Treffer nach einem Hinweis des Video-Assistenten in Köln und Ansicht der TV-Bilder nicht.

Stattdessen wurde die Partie mit Abstoß für Wiesbaden fortgesetzt. Diese Entscheidung habe den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst.

Sportgericht folgt Wehens Regelauslegung nicht

Der Aufsteiger begründete den Einspruch damit, dass die Rücknahme des Tores nach Eingriff des Video-Assistenten regelwidrig erfolgt sei.

Nach Ansicht der Wiesbadener hätte sich der Schiedsrichter die vorangegangene Situation gar nicht ansehen dürfen, da der Videoassistent gemäß der regelgebenden International Football Association Board nur den kompletten Angriffsspielzug des Tors checken sollte.

Anwalt Joachim Rain betonte, das Tor sei "120 Meter weiter und 18 Sekunden später" gefallen. Das Sportgericht folgte dieser Regelauslegung nicht.

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Dynamo Dresden gegen Wehen Wiesbaden

Dynamo mit 1:0 Kampf-Sieg gegen Wiesbaden

Befreiungsschlag für Dynamo Dresden!

Die Schwarz-Gelben haben den Bann nach fünf Niederlagen in Serie in der 2. Fußball-Bundesliga endlich gebrochen und den ersten Sieg seit dem 22. September gefeiert!

Der Mann des Abends war Alexander Jeremejeff, der nach einer schönen Vorarbeit von Moussa Koné kurz vor der Pause zum Tor kam (41.).

Damit gibt Dynamo die Rote Laterne wieder an Wehen ab. Der Abstand zum Tabellenachten FC St. Pauli, der sich ebenfalls am Freitagabend 1:1 vom VfL Bochum trennte, beträgt plötzlich nur noch drei Punkte. Damit hat die SGD den Anschluss an zuvor platzierten Teams wiederhergestellt.

Zum hochwichtigen Spiel für Dynamo gegen Wehen sangen sich die Fans schon kurz nach 18 Uhr warm, als Ehrengast nehm Justin Eilers auf der Tribüne Platz.

Cristian Fiel veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 1:3-Auswärtsniederlage beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende auf drei Positionen. Chris Löwe sowie die nach ihren Sperren wieder einsetzbaren Patrick Ebert und Niklas Kreuzer ersetzten Patrick Möschl, Dzenis Burnic und Marco Hartmann.

Der K-Block dröhnte schon weit vor dem Spiel, Bengalos wurden gezündet..um zu zeigen, was die Fans  heute bedingungslos von der Mannschaft erwarteten...nämlich unbedingten Siegeswillen und natürlich 3 Punkte.

Das schien auch auf das Team übergesprungen zu sein, der Anfang des Spiels war zwar nicht mit Torchancen überschüttet, dennoch vielversprechend. Das Spielgeschehen fand meist im Mittelfeld statt, nur das Zwingende vorm gegnerischen Tor fehlte.

Kuriose Szene.., als der Ball im Netz von Dynamo lag, jubelte Wehen nach dem Treffer von Manuel Schäffler (26.).

Doch der VAR schaltete sich ein, gab Schiedsrichter Martin Petersen den Hinweis, dass in der Szene zuvor Dynamo-Stürmer Jeremejeff an der Grundlinie mit dem Ball ins Aus gelaufen war und es somit hätte Abstoß für Wiesbaden geben müssen. Also, weiterhin 0:0! Glück für Dynamo. Und Wehen-Coach Rüdiger Rehm konnte es nicht fassen.

Dynamo drückte weiter, sie hatten die Partie im Griff und nach einer starken Einzelleistung von Moussa Koné schoss Jeremejeff das umjubelte 1:0 (41.).  Kurz nach dem Tor explodierte naben Wehen Torwart Watkowiak ein Böller, der aus dem K-Block geflogen kam. Watkowiak hielt sich das Ohr und ein wütender Kevin Broll kam zu ihm gerannt, entschuldigte sich bei seinem Torwartkollegen und gestikulierte wild in Richtung der Dynamo-Fans und versuchte, diese zu beruhigen.

Koné vergibt weitere dicke Riesenchancen

Wehen startete gut in die 2. Halbzeit und hatte eine kurze Drangphase.

Dann hatte Moussa Kone die Riesenchance zum 2:0 auf dem Fuß, nachdem Ebert eine geniale Vorlage spielte, doch Kone konnte den Ball nicht an Watkowiak vorbei zirkeln. Die Chancen für Dynamo häuften sich! Nach 65 Minuten dann gleich zweimal Aufregung im Wehen-Strafraum: Erst sprang Kapitän Schäffler beim Klärungsversuch der Ball leicht an die eigene Hand, bei der zweiten Angriffswelle von Dynamo kam Baris Atik im Zweikampf mit Sascha Mockenhaupt zu Fall, jedoch blieb in beiden Fällen der Strafstoßpfiff aus.

Nach einem Freistoß von Niklas Kreuzer fand der Ball den Kopf von Ballas, doch der drückte das Leder über das Tor (68.). Fast hätte Moussa Koné doch noch für das 2:0 sorgen können, als die Kugel durch Watkowiaks Beine im Tor mag, aber Schiri Petersen entschied auf Abseits (89.). Eine knappe Minute später hatte auch Patrick Ebert noch die Chance, aber Watkowiak hielt (90.).

Dynamo kann gaaaaanz tief durchatmen und holt diese so wichtigen drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Am 13.11. geht es für Dynamo weiter zum Auswärts-Spiel nach Hamburg zum HSV,  Wiesbaden spielt zeitgleich im heimischen Stadion gegen Holstein Kiel.

alles zum Spiel

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2.liga-Entlassungen

Nürnberg entlässt Canadi – Club-Legende übernimmt

Der 1. FC Nürnberg hat die Reißleine  gezogen und sich von Trainer Damir Canadi getrennt.

Die Franken haben nur eines der vergangenen neun Pflichtspiele gewonnen. Nach dem teilweise desolaten Auftritt beim 1:3 (0:3) beim VfL Bochum am Montagabend, rangiert der Bundesliga-Absteiger nur auf 11 Tabellenplatz..

Als Interimstrainer springt Club-Legende Marek Mintal ein, der aktuell die Nürnberger U21 in der Regionalliga betreut. Mintal und sein Assistent Ahmet Koc werden am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Arminia Bielefeld auf der Bank sitzen.

"Wir haben uns nach der Rückkehr aus Bochum zusammengesetzt, die Situation selbstkritisch und ehrlich analysiert und sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass es der richtige Schritt ist, die Zusammenarbeit zu beenden", sagte Sportvorstand Robert Palikuca. "Wir danken Damir Canadi und seinem Co-Trainer Erik Orie für ihren Einsatz für den Club und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute."

Die Entscheidung hatte sich abgezeichnet. "Es war ein offenes Gespräch, in dem wir die Entwicklungen kritisch bewertet haben und am Ende der Meinung waren, dass es im Interesse des Vereins ist, der Mannschaft einen neuen Impuls zu geben", sagte Canadi laut Mitteilung.

Es ist bereits die fünfte Trainerentlassung in dieser Zweitliga-Saison. Zuletzt hatte sich Nürnbergs Mit-Absteiger Hannover 96 am Wochenende von Mirko Slomka getrennt.

Canadi hatte Altmeister Nürnberg erst nach dem Abstieg aus dem Oberhaus im Sommer übernommen. Für den 49 Jahre alten Österreicher war es die erste Trainerstation in Deutschland. Zuvor war der ehemalige Mittelfeldspieler hauptsächlich in seiner Heimat und zuletzt in Griechenland bei Atromitos Athen tätig gewesen.

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Dynamo Dresden gegen Wehen Wiesbaden

Vorschau: Dynamo Dresden vs. Wehen Wiesbaden

Freitag den 08.11.2019 steht das Spiel von Dynamo Dresden gegen Wehen Wiesbaden an.

Dynamo muss zwingend gewinnen, um nicht auf dem letzten Tabellenplatz zu bleiben. Wiesbaden hat noch einen Punkt Vorsprung mit der selben Torausbeute. Dynamo's letzte fünf Spiele gingen alle verloren. Wehen dagegen mit zwei Siegen und drei Unentschieden.

„Ich bin kein Fan davon, das Wort Muss zu nennen“, sagt C. Fiel. „Aber wenn der Letzte zu Hause gegen den Vorletzten spielt, dann musst du dieses Spiel gewinnen.“

Das weiß auch Kapitän Marco Hartmann:  „Für uns kann es jetzt nur darum gehen, gegen Wiesbaden zu gewinnen“, erklärt er unmissverständlich.

Problem: Selbst mit drei Punkten kommt Dynamo nicht raus aus dem Schlamassel, bleibt hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Sollte es ein Endspiel für unseren Trainer sein? Letztendlich kann der Schluss nur ein Sieg über Wiesbaden sein.

Insgesamt gab es 8 Spiele gegeneinander.

Davon erspielte Dynamo 5 Siege, 2 Unentschieden sowie eine Niederlage.

Der Vergleich beider Mannschaften

Vergleich

N | N | N | N | N

letzten 5 Spiele

S | S | U | U | U

2

Siege

2

3

Unentschieden

4

7

Niederlagen

6

13

Tore

14

24

Gegentore

25

-11

Tor-Differenz

-11

9

Punkte

10

156

Fouls

164

51,11

Zweikämpfe ø

46,58

55,82

Ballbesitz ø

39,67

25

gelbe Karten

26

0

gelb-rote Karten

0

2

rote Karten

3

Profil

Profil

Torschützen


Profil


Profil

6

Tore

8

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2.liga-Entlassungen

Hannover: Mirko Slomka wird als Trainer entlassen

Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat Trainer Mirko Slomka mit sofortiger Wirkung entlassen. Die Niedersachsen reagierten damit auf die sportliche Talfahrt des Klubs.

Dies gab Hannover am Sonntag bekannt. Zwei Tage zuvor hatte die Mannschaft beim 1:1 (1:0) gegen den SV Sandhausen enttäuscht.

"Leider ist es nicht gelungen, die Entwicklung der Mannschaft so voranzutreiben, wie wir es uns gewünscht haben", sagte Sportdirekor Jan Schlaudraff: "Insbesondere sechs Heimspiele ohne einen einzigen Sieg sind unterm Strich einfach zu wenig."

Schlaudraff werde nun zeitnah Gespräche mit Kandidaten für den Cheftrainerposten bei 96 führen, hieß es in einer Vereinsmitteilung. "Unser Ziel ist es, mit dem neuen Trainer eine stabile Saison zu spielen und den Anschluss nach oben nicht komplett zu verlieren", ergänzte Schlaudraff.

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