Dynamo Hintergrund 5

Kein Support in Karlsruhe, Dynamo-Fans im eigenem Stadion

Dynamo unterstützt eine Idee aus der aktiven Fanszene und veranstaltet mit Unterstützung von Sky und der DFL zum Auswärtsspiel am 3. August gegen den Karlsruher SC ein großes Public Viewing im Rudolf-Harbig-Stadion.

Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born: “Besondere Situationen erfordern bekanntlich besondere Maßnahmen. Wir haben uns aufgrund der angespannten Sicherheitslage und vor dem Hintergrund der Empfehlung der Sicherheitsträger in Karlsruhe sowie Dresden dazu entschlossen, die Idee unserer Fanszene aufzugreifen und ein Public Viewing zu veranstalten, wenn unsere Mannschaft am zweiten Spieltag zum Auswärtsspiel im Wildparkstadion antreten wird.”

Grund für den Boykott der aktiven Fanszene sind die Vorkommnisse beim letzten Aufeinandertreffen vor rund zwei Jahren: Am 14. Mai 2017 hatten etwa 2000 Dynamo-Anhänger für Aufsehen gesorgt, weil sie in Camouflage-Shirts mit der Aufschrift “Football Army Dynamo Dresden” im Karlsruher Wildparkstadion erschienen waren. Zudem gab es ein Plakat mit der Aufschrift “Krieg dem DFB”. Es kam zu Krawallen. Dabei wurden damals laut Behördenangaben 15 Polizeibeamte sowie 21 Ordner verletzt.

Die Karlsruher Ermittlungsbehörden führten im Nachgang des Spiels gegen mittlerweile 50 Personen Hausdurchsuchungen sowie umfangreiche Ermittlungen durch.

Gemeinsam mit vielen Dynamo-Fans werden wir am 3. August auswärts zuhause im K-Block ein echtes Fußballfest feiern und unsere Jungs gegen den KSC diesmal ausnahmsweise aus der Entfernung unterstützen. Der Zusammenhalt und kreative Ideen haben Dynamo Dresden schon immer ausgemacht und so werden wir uns noch ein dynamisches Rahmenprogramm überlegen, um den gemeinsamen Nachmittag im Rudolf-Harbig-Stadion für alle Besucher zu einem echten Erlebnis zu machen“, so Born.

Tickets kosten 5 Euro pro Person. Die Eintrittskarten gibt es ab Freitag (Kassenbereich Lennéplatz und im “Planet 44”)

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Dynamo News

Dynamo schaltet sich in Kwasi Okyere Wriedt-Poker ein

Kwasi Okyere Wriedt ist auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Laut der ‚Sächsischen Zeitung‘ gesellt sich mit Dynamo Dresden nun ein Zweitligist zu den Interessenten um den 25-Jährigen.

Zuletzt wurde Wriedt auch schon mit Hertha BSC, Norwich City, dem FC Utrecht und dem FC Groningen in Verbindung gebracht. Noch sollen sich die Münchner aber gegen einen Verkauf sträuben.

Im Sommer 2017 lockte der FC Bayern Kwasi Wriedt vom VfL Osnabrück an die Säbener Straße. Seitdem ballert der Angreifer die Zweitvertretung der Münchner zuverlässig zu Erfolgen, zuletzt sogar zum Aufstieg in die 3. Liga.

Für das Reserveteam der Münchener erzielte Wriedt in insgesamt 65 Pflichtspielen starke 47 Tore und bereitete 15 weitere Treffer vor. Allein in der Aufstiegssaison kam der 25-Jährige auf überragende 32 Scorerpunkte (24 Tore, 8 Vorlagen).

Bei den Profis spielte der zweifache Nationalspieler Ghanas bislang aber kaum eine Rolle. Lediglich für zwei Kurzeinsätze durfte Wriedt in der Bundesliga und im DFB-Pokal ran. Diese liegen auch schon knapp zwei Jahre zurück. Sein Vertrag in München läuft noch bis 2020.

Bei den Sachsen könnte der ehemalige Osnabrücker Haris Duljevic ersetzen, der laut der französischen Regionalzeitung ‚Midi Libre‘ vor dem Sprung zu Olympique Nîmes steht. Wriedt bewies in der vergangenen Saison für die Bayern-Amateure seine Treffsicherheit und traf in 36 Pflichtspielen 26 Mal. Auch in der noch jungen Drittligasaison scorte der gebürtige Hamburger munter weiter und steuerte je einen Treffer in den ersten beiden Spielen bei.

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Dynamo Dresden gegen 1.FC Nürnberg

Dynamo Dresden ohne Punkt gegen den 1.FC Nürnberg

Schmuckloser Sieg Nürnberg’s gegen Dynamo

Am Ende setzte sich die Effektivität durch. Dynamo Dresden war über die gesamte Spielzeit das aktivere Team, hatte mehr Ballbesitz und Torschüsse zu verzeichnen, aber auf den letzten Metern fehlte die berühmte Durchschlagskraft. Ganz anders der Absteiger und Favorit auf den Wiederaufstieg. Der Club agierte mit Minimalistenfußball, beließ es auf wenige aber effektive Kontervorstöße. Das Tor des Tages erzielte in einem sehr intensiven Spiel Nikola Dovedan in der 53. Spielminute.

Dabei gehört die erste halbe Stunde den Hausherren (65 Prozent Ballbesitz): 4:0 Torschüsse (Horvath/4., Burnic/12., 17., Wahlqvists/14.), für den Club köpft Ishak in der 38. Minute das erste Mal übers Tor. Noch vergangene Woche trotzte Nürnberg Paris Saint-Germain ein 1:1 ab, Dynamo ging gegen Frankreichs Meister 1:6 unter – zum Zweitliga-Start bietet sich den 30 000 Fans 45 Minuten lang ein ganz anderes Bild.

Die größte Möglichkeit für den Club im ersten Durchgang hatte Torjäger Mikael Ishak kurz vor Halbzeitpfiff vergeben. Zuvor hatte Dresdens neuer Torwart Kevin Broll nicht allzu viel zu tun. Torchancen blieben aber auch auf der anderen Seite Mangelware, da Dynamo seine Konter nicht konsequent genug zu Ende spielte.

Ins Netz traf allerdings der Club – Dovedan, bis dato relativ blasse, vollendete eine schöne Sorg-Flanke per Kopf zum 1:0.

Dresden erhöhte anschließend den Druck

Ein Moment der Unachtsamkeit, in dem viele ihren Gegenspieler aus den Augen verloren hatten. Dynamo berappelte sich aber zügig, hatte drei Minuten später durch Nikolaou eine gute Chance, die jedoch zur Ecke geklärt wurde.

In der 67. Minute setzte Fiel dann alles auf die Offensivkarte, brachte Röser für Burnic.

Vier Minuten später gab Matthäus Taferner sein Debüt für die Schwarz-Gelben, er kam für Horvath. Mit der dritten Einwechselung debütierte auch René Klingenburg für Dynamo, er ersetzte Löwe.

Taferner ließ die Fans nochmal richtig laut werden, als er in der 79. Minute den Ball aus fast 30 Metern herrlich aufs Tor zirkelte, das Leder aber nur knapp am rechten Lattendreieck vorbeiflog.

Nürnberg verteidigt den ersten Auswärtssieg mit Glück über die Zeit. Die beste Chance der Gastgeber durch Koné vereitelt Mathenia fünf Minuten vor Schluss.

Dynamo drückte wie verrückt auf den Ausgleich, doch der wollte nicht mehr gelingen.

Dynamo verliert trotz einer starken Vorstellung. Was fehlt, ist ein Vollstrecker. Das Geld ist da, zumal Haris Duljevic (25) Freitag die Freigabe für einen Wechsel zu Olympique Nimes erhielt. Für rund eine Mio Euro Ablöse bekommt der Bosnier dort einen Drei-Jahres-Vertrag.

In neun Tagen geht es für Nürnberg mit dem Spitzenspiel gegen den Hamburger SV weiter. Dynamo gastiert zwei Tage zuvor beim Karlsruher SC und will Wiedergutmachung betreiben.

Damir Canadi, Cheftrainer des 1. FC Nürnberg: “Wir freuen uns sehr über diesen ersten Sieg. Ich denke, dass wir in den ersten Minuten gut reingekommen sind, dann hat es aber Dresden gut gemacht. Wir konnten ihre Passfolge nicht verfolgen. Wir haben nach 30 Minuten umgestellt, das hat gefruchtet. Bei der Verwaltung nach dem 1:0 haben wir es nicht immer so gut gemacht, da haben wir Luft nach oben.”

Cristian Fiel, Cheftrainer von Dynamo Dresden: “Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nach einer sehr unverdienten Niederlage vor Euch sitze. Ich finde, dass es die Mannschaft genau so gemacht hat, wie wir es wollten. Wir haben uns immer wieder durchgespielt, da hat am Ende nur ein Quäntchen gefehlt. Dann machen wir einmal einen Laufweg in die Tiefe nicht mit und bekommen das Gegentor. Ich bin sehr enttäuscht, weil im Fußball die Punkte zählen und da haben wir null und Nürnberg drei.”

“Die Mannschaft will spielen, die wollen den Ball haben und laufen lassen. Für mich war wichtig, dass sie es heute zeigen wollten. Deshalb bin ich zufrieden damit.”

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Haris Duljevic wird von Dynamo freigestellt

Duljevic hat die Verantwortlichen darüber informiert, dass er sich noch in der aktuellen Transferphase zeitnah einem anderen Verein anschließen möchte.

Die SGD hat dem Wunsch des Spielers nach intensiven persönlichen Gesprächen entsprochen. Haris Duljevic hat in Dresden noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber sowohl Haris als auch wir wollten jetzt Klarheit vor dem Start in die neue Saison schaffen. Haris hat uns seinen konkreten Wechselwunsch in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. Wir haben das Thema ausführlich besprochen und gemeinsam entschieden, dass wir dem Wunsch des Spielers entsprechen werden. Wir möchten dem Spieler jetzt die Zeit geben, damit er sich um seine Zukunft kümmern und konkrete Vertragshandlungen mit dem interessierten Verein führen kann. Er wird somit auch nicht mehr zum Kader beim Saisonauftakt gegen den 1. FC Nürnberg gehören“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

Haris Duljevic war zur Saison 2017/18 ablösefrei vom FK Sarajevo nach Dresden gewechselt. Der bosnische Nationalspieler absolvierte in den zurückliegenden beiden Spielzeiten insgesamt 55 Pflichtspiele für die SGD. Er erzielte dabei vier Treffer und bereitete sieben Tore vor.

Laut dem französischen Portal „midilibre.fr“ habe sich Duljevic bereits mit dem französischen Erstligisten Olympique Nîmes auf einen Drei-Jahresvertrag geeinigt.

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Cristian Fiel nominiert vier Kapitäne für Dynamo

Marco Hartmann, Niklas Kreuzer, Jannik Müller und Patrick Wiegers sind die Nominierten

Und werden genau in dieser Reihenfolge, mit der Binde aufs Feld laufen. Fiel: „Weil diese Spieler am längsten dabei sind.“ Heißt konkret natürlich: Spielt Hartmann mal nicht, ist Kreuzer der Kapitän und so weiter.

Verteidiger Niklas Kreuzer zählt zu den dienstältesten Profis bei Dynamo Dresden, geht schon in seine sechste Saison. Er löst den Kapitän Marco Hartmann (31), der verletzungsbedingt gegen Nürnberg auf der Tribüne sitzt, wohl auch gleich erst mal ab. „Wenn Fielo mir das zutraut, übernehme ich das Amt gerne“, hatte Kreuzer bereits im Trainingslager angedeutet, als inzwischen erfahrener Kicker mehr Verantwortung übernehmen zu wollen.

Die Torwart-Frage ließ der Trainer auf der Pressekonferenz vorm Nürnberg-Spiel in der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden noch offen: „Da müsst ihr euch noch zwei Tage gedulden. Vielleicht gibt’s für den einen oder anderen eine Überraschung.”

Und vorm Saisonstart gab es gleich noch was Positives zu vermelden!

VW Deutschland steigt bei Dynamo als Exklusiv-Sponsor ein, zahlt dem Verein geschätzt eine sechsstellige Summe.

Heute ist ein besonderer Tag. Endlich finden Dynamo und VW zusammen“, sagte Dr. Carsten Krebs, Leiter der Unternehmenskommunikation von VW Sachsen.

 

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Dynamo muss vorerst auf Moussa Koné verzichten

Der bei dem Fußballfest gegen Frankreichs Meister PSG am Dienstagabend erst mit Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselte Moussa Kone musste verletzt vom Platz. Nach einem Duell mit dem französischen U20-Nationalspieler Stanley N’Soki blieb er mit Schmerzen auf dem Rasen liegen. Nach kurzer Behandlung war klar, dass es für ihn nicht weitergeht.

Mit einer Innenbandzerrung am linken Knie muss der Stürmer der Schwarz-Gelben vorerst pausieren.

Gestern teilte Dynamo nun die Diagnose mit: Innenbandzerrung am linken Knie. Moussa Koné muss demnach vorübergehend pausieren, befindet sich aber bereits im individuellen Rehaprogramm. „Das Spiel gegen Paris war für uns alle etwas ganz Besonderes, leider endete der Abend trotz meines Treffers für mich persönlich nicht so glücklich. Ich bin aber jetzt erst einmal froh, dass ich mir keine schwere Verletzung zugezogen habe. Ich hoffe, dass ich schnell ins Training zurückkehren kann, um möglichst wenig Zeit vor dem Saisonauftakt zu verlieren“, sagte der 22-Jährige.

Das ist der Wermutstropfen nach einem in sportlicher wie finanzieller Hinsicht sonst rundum positiv verlaufenen Tag für die SGD, die sich an einem für Mannschaft und Fans gleichermaßen besonderen Abend mit der Crème de la Crème des Fußballs messen durfte. Deutlich unterlegen zwar, aber: „Eindrücklich und lehrreich“ war es für Dynamo, sagte Kapitän Niklas Kreuzer. „Wir sehen es ja wöchentlich in der Champions League vor dem Fernseher, aber es ist noch mal etwas anderes, wenn du es live erlebst. Unfassbar. Was diese Jungs draufhaben, ist nicht von dieser Welt“, schwärmt der26-Jährige.

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Dynamo Dresden im Test gegen Paris SG chancenlos

Gegen dieses Star-Ensemble war auch ohne Neymar einfach kein Kraut gewachsen!

Dynamo Dresden musste sich am Dienstagabend im Testspiel gegen den französischen Meister Paris Saint-Germain mit 1:6 (0:3) geschlagen geben.

Es ist das Testspiel-Highlight dieses Sommers für Dynamo Dresden. Die SGD empfing den französichen Starassemble-Meister Paris Saint-Germain um Cheftrainer Thomas Tuchel.

Vor allem Weltmeister Kylian Mbappé begeisterte die 30.003 Fans im Rudolf-Harbig-Stadion. Er traf zum 1:0 (6. Minute) und zum 3:0 (34.) für Paris, bereitete zudem das 2:0 durch Julian Draxler (18.) vor. Nach der Pause erhöhten Arthur Zagre (48.), Virgiliu Postolachi (61.) und Adil Aouchiche auf 4:0, 5:0 und 6:0. Den Ehrentreffer erzielte Moussa Koné in der 76. Minute, als er einen von ihm selbst herausgeholten Elfmeter verwandelte.

Die Frage, die vor der Partie am meisten bewegte: wird Neymar auflaufen? Der 27-Jährige schlug zwar am Montag am Pariser Trainingszentrum auf, ist aber wechselwillig. Spätestens bei der Ankunft des Mannschaftsbusses am Hotel in Dresden war klar: der Brasilianer ist nicht dabei.

Dafür ließ Trainer Thomas Tuchel von Beginn den französischen Weltmeister Kylian Mbappé, den Italiener Marco Verratti, den Franzosen Juan Bernat, Ander Herrera sowie die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer auflaufen.

Vor der Partie gab es eine Schweigeminute für die am 24. Juni verstorbene Dynamo-Legende Jörg Stübner, die Mannschaft lief mit Trauerflor auf.

Kylian Mbappé erzielte zwei Tore (6. Minute und 34.), dazwischen traf in der ersten Halbzeit der deutsche Ex-Weltmeister Julian Draxler (18.) – nach Vorlage von Mbappé. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau von Burnic schaltete der Franzose blitzschnell.

Wenn der Weltmeister einmal das Tempo anzog, dann war er nicht zu stoppen, in der 14. Minute jagte er den Ball an das linke Lattenkreuz. Er war an allen wichtigen Aktionen seines Teams beteiligt, legte in der 18. Minute auch das 2:0 für Julian Draxler auf.

Vor der Pause traf er dann nach einem Heber über die Abwehr von Verratti das zweite Mal zum 3:0 (34.). Wer dachte, dass sein Arbeitstag damit beendet war, der wurde nach der Pause eines besseren belehrt, denn Kylian Mbappé spielte zunächst weiter.

Bei Dynamo zeigte vor allem der zuletzt in der Vorbereitung schon aufblühende Haris Duljeviuc gute Ansätze. In der 11. Minute schoss er knapp neben den Kasten. Die beste Chance hatte allerdings Jannis Nikolaou nach einem Freistoß von Kreuzer, der zunächst die Kapitänsbinde trug. Den gespitzelten Ball von Nikolaou hielt jedoch Areola im Tor von PSG (16.).

Dynamo liegt zur Halbzeit 0:3 zurück, Kylian Mbappé und Julian Draxler treffen

Zur Halbzeit wechselte Fiel fast komplett durch, nur Ballas und Duljevic blieben auf dem Rasen. Doch der eingewechselte Arthur Zagre (48.) baute die Führung für das Team von Thomas Tuchel vor 30 003 Zuschauern in Dresden aus. Virgiliu Postolachi (61.) nach einem Pass von Mbappé und Adil Aouchiche (71.) machten den Kantersieg perfekt. Moussa Koné (76.) gelang per Foulelfmeter gegen Kevin Trapp der Ehrentreffer.

Nach den zahlreichen Wechseln kam Dynamo vor allem durch Atilgan zu einigen guten Aktionen. In der 63. Minute scheiterte er an Trapp. Nach nur 22 Minuten musste Keeper Tim Boss seinen Kasten für Patrick Wiegers räumen, auch Max Kulke kam später. Es dauerte nicht lange, da musste Wiegers hinter sich greifen, Aouchiche traf zum 6:0.

Den Ehrentreffer des Tages erzielte Koné, der allerdings wenige Minuten später verletzt vom Feld musste.

In der ersten Elf der Gäste, die am Mittag angereist waren und direkt nach dem Spiel wieder nach Paris zurückfliegen wollten, stand in Thilo Kehrer ein weiter deutscher Nationalspieler. Auswahl-Keeper Trapp, in der vergangenen Saison an Eintracht Frankfurt ausgeliehen, kam in der zweiten Halbzeit zum Einsatz.

Für Meister PSG war es das erste von vier Testspielen, bevor es am 3. August gegen Pokalsieger Stade Rennes um die “Trophée des Champions” und damit um den ersten Titel in der neuen Saison geht. An diesem Samstag tritt das Tuchel-Team beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg an.

…und Dynamo kann sich noch ein paar Tage auf die kommende 2.Liga-Saison vorbereiten.

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Kommt PSG mit oder ohne Neymar zum Testspiel nach Dresden?

Wenn Dynamo Dresden am Dienstag in einem Freundschaftsspiel auf Frankreichs Meister Paris Saint-Germain trifft, liegt ein Hauch von Europapokal in der Luft. Offen ist allerdings noch, ob auch der wechselwillige Superstar Neymar mit PSG in der sächsischen Landeshauptstadt gastiert.

Vor dem Kurztrip mit knapp zwölf Stunden Aufenthalt in Dresden herrscht reichlich Klärungs- und Redebedarf bei Paris Saint-Germain. Im Mittelpunkt Neymar, der 27 Jahre alte Brasilianer mit Hang zur Selbstdarstellung auf und neben dem Fußballplatz, wer sonst.

Vor zwei Jahren hinterlegte er die Rekordablöse von 222 Millionen Euro zunächst selbst, um vom FC Barcelona zu PSG zu wechseln. Nun soll es retour gehen, so scheint es.

Neymar wird sich erklären müssen. Fotos, die die französische Sportzeitung “L’Équipe” veröffentlichte, zeigten Neymar am Trainingsgelände Camp des Loges in schlichtem weißen T-Shirt und mit schwarzer Baseball-Kappe.

Am Abend zuvor hatte er einen Flieger in Sao Paulo genommen. Nicht ohne vorher mit bemerkenswerten Aussagen die Vermutung nahezulegen, seinen Weggang weiter zu provozieren.

Neymar schwärmt vom 6:1 des FC Barcelona gegen PSG

In einem Interview im youtube-Kanal “Oh My Goal” schwärmte Neymar von seinen bisher schönsten Erinnerungen in einer Umkleidekabine. Zunächst antwortete er, dass er das nicht so genau wisse, ehe er von einem denkwürdigen Sieg mit dem FC Barcelona ausgerechnet gegen PSG erzählte.

“Wir waren danach alle wie verrückt. Besser hätten wir uns nicht fühlen können.” Er hatte beim 6:1 im März 2017 im Achtelfinale der Champions League zwei Tore zum Weiterkommen beigetragen, nachdem PSG das Hinspiel 4:0 gewonnen hatte.

Die Partie sei neben dem Olympia-Finale mit Brasilien 2016 in Rio auch der denkwürdigste Moment seiner bisherigen Karriere.

Ein Sprecher Neymars versuchte, die bereits erhitzten Gemüter zu beruhigen. Der Brasilianer habe zu keinem Zeitpunkt die Spieler von damals missachten wollen, ließ er via “L’Équipe” wissen.

Neymar-Streik: PSG-Sportdirektor kündigt Maßnahmen an

All das muss Neymar selbst mit PSG-Sportdirektor Leonardo klären. Ebenso wie sein unentschuldigtes Fehlen, während der Großteil des hochkarätig besetzten Kaders um Weltmeister Kylian Mbappé vor einer Woche die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen hat.

“Wir werden die zu treffenden Maßnahmen prüfen, wie wir das für alle Angestellten machen würden”, hatte Leonardo bereits angekündigt.

Ob Neymar die Reise zum Testspielauftakt der Pariser beim Zweitligisten SG Dynamo Dresden und vier Tage später zum Erstliga-Absteiger 1. FC Nürnberg auch antritt, wird sich zeigen. In Sachsens Hauptstadt ist die Begeisterung um den Besuch des französischen Meisters, bei dem in Keeper Kevin Trapp, Verteidiger Thilo Kehrer und Offensivmann Julian Draxler drei deutsche Nationalspieler unter Vertrag stehen, auch so schon groß.

“Es ist ein Hauch von Europapokal, der aktuell durch Dresden wabert”, schrieb die SGD, die laut “Sächsischer Zeitung” im Juni eine Anfrage der Pariser für ein Testspiel bekommen hatte, auf ihrer Homepage.

Es wird aber alles schnell gehen. PSG reist mittags an, bezieht kurz das Hotel, nach dem Spiel um 20:20 Uhr geht es direkt wieder zurück nach Paris. Mit oder ohne Neymar.

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Dynamo verliert im Testspiel gegen Wacker Innsbruck mit 1:2

Im zweiten Test des Tages verliert Dynamo Dresden

Team zwei in Kematen verliert das Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten FC Wacker Innsbruck mit 1:2 (0:0).

Die 682 Zuschauer sahen eine ereignislose erste Hälfte und eine muntere zweite – von Wacker. Lucas Röser brachte Dresden zwar in Führung, danach fehlte nicht unbedingt der Biss, aber die Kraft.

Cristian Fiel ließ gegen Innsbruck dasselbe System spielen wie gegen Unterhaching, ein 3-5-2.

Linus Wahlqvist, Florian Ballas und Brian Hamalainen bildeten die Dreierkette, die bei Wacker-Angriffen durch Niklas Kreuzer links und Max Kulke rechts zur Fünferkette wurde.

Patrick Ebert gab den Abräumer vor der Abwehr, davor tobten sich Sascha Horvath und Baris Atik aus.

Vor drin agierten Lucas Röser und Osman Atilgan. Im Tor stand übrigens Tim Boss. Patrick Wiegers agierte in beiden Partien als Ersatzmann, er kam in der zweiten Hälfte.

Die Fans sahen eine über weite Strecken zerfahrene Partie.

Bei den Schwarz-Gelben fehlte nicht nur der letzte Pass, sondern insgesamt ein geordneter Spielaufbau.

Da waren zu viele Fehler dabei.

Innsbruck wirkte frischer und zielstrebiger, stellte die SGD-Abwehr öfters vor Probleme. Wacker hatte auch die beste Chance in Durchgang eins.

Elvin Ibrisimovic (34.) hatte Tim Boss schon umkurvt und den Ball aufs leere Tor geschoben. Brian Hamalainen klärte noch kurz vor der Linie. Von so einem Brett war Dynamo weit entfernt.

Nach der Pause stellte Fiel Justin Löwe in die Innenverteidigung, schonte Ballas, der nach seiner Verletzung noch nicht in Tritt war.

Gleich nach dem Wiederanpfiff zeigte Dynamo aber, was es drauf hat. Atik sprintete durchs Mittelfeld, legte rechts raus auf Horvath, dessen Flanke köpfte Röser (48.) mustergültig ein. Das war ein Sahne-Angriff.

Allerdings stellte Wacker elf Minuten danach wieder auf remis, wenn auch schmeichelhaft. Justin Löwe soll Sunday Faleye im Strafraum gefoult haben. Murat Satin verwandelte sicher.

In der Folge war Dynamo ganz schön von der Rolle, auch weil schlichtweg die Kraft weg war. Der Stecker war gezogen. In der Abwehr waren plötzlich Löcher wie im Alpenkäse. Ertrugrul Yildirim (73.) schloss einen Angriff aus Nahdistanz zum 2:1 für die Tiroler ab.

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