2:0 Auswärtssieg in Uerdingen und wieder Tabellenführer

Dynamo Dresden nach Sieg wieder Drittliga-Spitzenreiter

Dynamo Dresden ist wieder voll auf Aufstiegskurs. Die Schwarz-Gelben feierten am Samstag einen verdienten Sieg beim KFC Uerdingen. Der Lohn: Die Rückkehr an die Tabellenspitze. Mit dem 2:0-(1:0)-Auswärtssieg am Samstag (01.05.2021) beim KFC Uerdingen feierten die Schwarz-Gelben bereits den zweiten Sieg unter dem neuen Trainer Alexander Schmidt. Innerhalb von sechs Tagen verbesserten sich die Dresdner vom vierten Platz in der 3. Liga zum Spitzenreiter. Dynamo ist als Tabellenerster nun punktgleich mit Hansa Rostock, hat aber das um sechs Treffer bessere Torverhältnis.

Im Stadion am Lotter Kreuz gelangen am Sonnabend Panagiotis Vlachodimos (45.) und dem Ex-Krefelder Heinz Mörschel (74.) per direktem Freistoß die Treffer für die Sachsen gegen die „Gastgeber“, die derzeit 180 Kilometer von ihrer niederrheinischen Heimat ihre Heimspiele nahe Osnabrück austragen. Der neue Dynamo-Trainer Alexander Schmidt kann damit drei Tage nach dem 1:0-Heimsieg gegen den MSV Duisburg weiter eine makellose Bilanz aufweisen. Das Kellerkind aus Krefeld verpasste dagegen die Chance, die Abstiegszone zu verlassen.

Tolle Tore zum verdienten Sieg

Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein sehr intensives Duell. Der Aufstiegsaspirant aus Sachsen versuchte zunächst, das Spiel zu machen, tat sich aber schwer gegen die gut stehende Defensive der Uerdinger.

Die erste hochkarätige Möglichkeit hatte Dynamo in der 15. Minute. Nach einer Flanke von Hosiner kam Daferner aus zentraler Position zum Kopfball, aber KFC-Keeper Jurjus konnte die Kugel festhalten.
Anschließend konnte sich Uerdingen vom Druck der Gäste befreien und tat seinerseits mehr für die Offensive. Dresden blieb allerdings weiterhin gefährlich. Nach einer flachen Hereingabe von Diawusie verfehlte Vlachodimos in der 26. Minute nur knapp das Uerdinger Tor.
Der KFC zeigte Mitte des ersten Durchgangs teilweise gute Kombinationen in der Vorwärtsbewegung, ohne dabei jedoch zu wirklichen Großchancen zu kommen.

Die Schlussminuten der 1. Halbzeit gehörten dann wieder den Gästen, die kurz vor dem Pausenpfiff schließlich in Führung gingen. IIn der 45. Minute klappte dann der „Lucky Punch“ kurz vorm Seitenwechsel: Hosiners Flanke nahm Vlachodimos am zweiten Pfosten direkt und traf aus spitzem Winkel zum 1:0 für die Gäste (45.).

Aufstieg aus eigener Kraft möglich

Nach der Pause gingen die Mannschaften zunächst unverändert in die 2. Halbzeit. Nach neun Minuten im zweiten Durchgang kamen beim KFC Kiprit und Traorè für Marcussen und Göbel und die Dresdener brachten den Ex-Uerdinger Mörschel.

Alexander Schmidt brachte zwischenzeitlich weitere frische Kräfte, ersetzte Vlachodimos und Diawusie durch Stor und Kwadwo (63.). Dann kam vom KFC ein Lebenszeichen. Nach einer Ecke verlängerte Kapitän Assani Lukimya den Ball an die Querlatte. Bei der zweiten Welle kam Uerdingen zwar wieder in Ballbesitz, doch dann ging der Ball ins aus (69.). Die SGD hatte genau die richtige Antwort parat und suchte den Weg weiter nach vorn. Endstation war dann Gino Fechner an der Strafraumgrenze, der für sein Foul an Daferner die Gelbe Karte sah und den Dresdnern eine erstklassige Freistoßposition bescherten. Mörschel ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte aus 18 Metern direkt ins rechte obere Eck – Traumtor zum 2:0 für Dynamo (74.)!

Nun war der Bann gebrochen, die Uerdinger hatten nicht mehr viel entgegenzusetzen. Chris Löwe kam für die letzten zehn Minuten für Christoph Daferner (80.) und half in der Defensive, den verdienten Auswärtssieg zu sichern. In der Nachspielzeit gab es noch Gelb-Rot für Uerdingens Girdvainis nach einem unnötigen Foulspiel.

Das sagten die Trainer

Stefan Reisinger (Krefeld): „Man hat heute gesehen, dass uns Dresden qualitativ überlegen war, vor allem im offensiven Bereich. Sie haben sehr robust gestanden, haben auch von der Bank gut nachlegen können. Defensiv haben wir es gut gemacht, aber nach vorn in den Umschaltsituationen, da war uns Dresden voraus. Klar, wenn wir 1:1 zurückgekommen wären mit dem Lattenkopfball, da wäre vielleicht doch noch was möglich gewesen. Unterm Strich haben wir in der Offensive aber zu wenig Durchschlagskraft. Das 2:0 war verdient für Dresden. Wir müssen den Kopf wieder aufrichten und nach vorn schauen. Es ist alles noch möglich.“

Alexander Schmidt (Dresden): „Ich weiß, auf welchem Platz wir in der Tabelle sind. Es bringt nichts ständig Druck auf die Mannschaft auszuüben und immer auf die Tabelle zu schauen. Wir müssen einfach unsere neue DNA abrufen. Wir haben einen guten Plan, mit dem Ball und gegen den Ball. Mit dem Ball war es heute schwer abzurufen, auf dem Holper-Rasen. Wir haben gute Situationen drin gehabt im letzten Drittel. Der letzte Pass war dann aber schwierig.“

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